Stadtbahn Kiel

Projekt zur Wiedereinführung des schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehrs From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Stadtbahn Kiel ist ein in Planung befindliches Straßen- bzw. Stadtbahn-System in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Das Kernnetz besteht aus vier Durchmesserlinien, die ausgehend vom Hauptbahnhof und der Innenstadt fünf wichtige Verkehrskorridore in Richtung der Stadtteile Wik, Neumühlen-Dietrichsdorf, Elmschenhagen, Mettenhof und Suchsdorf erschließen.

StaatDeutschland
StadtKiel
Eröffnunggeplant 2034
Schnelle Fakten Basisinformationen, Staat ...
Stadtbahn Kiel
Basisinformationen
Staat Deutschland
Stadt Kiel
Eröffnung geplant 2034
Verkehrs­verbund VRK
Infrastruktur
Streckenlänge 35,8 km (Kernnetz)
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem 750 V = Oberleitung
Betriebsart Zweirichtungsbetrieb
Haltestellen 63 (Kernnetz)
Betriebshöfe 1
Betrieb
Linien 4 (Kernnetz)
Linienlänge 54 km (Kernnetz)
Takt in der HVZ 10 min
Netzplan
geplantes Liniennetz (Kernnetz)
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Nach einem vorausgegangenen mehrjährigen Prüf-, Planungs- und Beteiligungsprozess stimmte die Kieler Ratsversammlung am 17. November 2022 mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, Linken, FDP, SSW und den Stimmen der zwei fraktionslosen Ratsmitglieder dafür, die weiteren Schritte des Planungs- und Realisierungsprozess einzuleiten.[1] 2023 wurde die Grundlagenermittlung als erste Leistungsphase (LPH 1) abgeschlossen, 2024 lag die Vorplanung (LPH 2) für die erste Inbetriebnahmestufe vor. Diese bildeten zusammen mit Kostenschätzung und Standardisierter Bewertung die Grundlage, auf der im März 2025 die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4) eingeleitet wurde.[2] Baubeginn ist für 2030 und die Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe für 2034 vorgesehen.[3]

Bereits von 1881 bis 1985 gab es in Kiel eine Straßenbahn. Nach deren Stilllegung wurde im Rahmen des Projekts StadtRegionalBahn Kiel die Einführung eines Tram-Train-Systems in der Region Kiel untersucht, jedoch aufgrund unterschiedlicher verkehrspolitischer Prioritäten in der Stadt und den von der Planung berührten Kreisen nicht weiterverfolgt. Zur Ergänzung der Stadtbahn ist das Projekt S-Bahn Kiel vorgesehen.

Strecken- und Liniennetz

Kernnetz

Liniennetz (Kernnetz) in topografischer Darstellung

Das geplante Kernnetz umfasst eine Streckenlänge von 35,8 km und liegt vollständig auf Kieler Stadtgebiet. Es sind vier Linien vorgesehen. Kernstück ist eine Innenstadtstrecke zwischen Andreas-Gayk-Straße/Ziegelteich, Hauptbahnhof und Karlstal, die von allen Linien befahren wird. In diese Stammstrecke münden westlich der Förde vier und östlich davon drei Streckenäste.[4] Dieses im Fahrgastbetrieb bediente Streckennetz hat eine Länge von 34,7 km und erschließt neben der Innenstadt und zahlreichen Wohnlagen auch zentrale Einrichtungen wie die Universität, die Fachhochschule und die Ostseehalle. Zum Fahrgastnetz kommt eine rund 1,1 km lange Betriebsstrecke hinzu, die östlich der geplanten Haltestelle Gablenzstraße aus der Stammstrecke ausfädelt und über die Werft- und Sörensenstraße in südliche Richtung führt, die B76 kreuzt und den Standort des geplanten Betriebshofs der Stadtbahn im Bereich der nördlichen Diedrichstraße erreicht.[5]

Das Netz wurde auf Grundlage der im Rahmen einer 2019 fertiggestellten sog. Mobilitäts-Grundlagenstudie identifizierten fünf Verkehrskorridore entwickelt, die ausgehend von der Innenstadt die Achsenräume in Richtung Norden/Wik (Linie 2), Nordosten/Neumühlen-Dietrichsdorf (Linien 1 und 3), Südosten/Elmschenhagen (Linie 2), Westen/Mettenhof (Linie 3) und Nordwesten/Suchsdorf (Linien 1 und 4) erschließen und die jeweils über ein ausreichend großes Nachfragepotenzial für eine Stadtbahn verfügen.[6] Diese fünf Korridore bzw. die durch die Stadtbahn zu bedienenden Strecken weisen entsprechend heute in weiten Teilen dichte bis sehr dichte Bustaktungen auf. Mit Ausnahme der Südoststrecke nach Elmschenhagen und der kurzen Äste zur Fachhochschule und nach Projensdorf waren zudem alle Strecken mit weitgehend identischem Verlauf bereits Teil der bis 2015 verfolgten Planungen für die StadtRegionalBahn Kiel.

Alle Linien sollen an Werktagen (außer samstags) während der Haupt- und Nebenverkehrszeit im 10-Minuten-Takt verkehren, sodass sich auf der innerstädtischen Stammstrecke ein durchschnittlicher Takt von 2½ Minuten ergäbe. Außerhalb dieser Zeit ist ein 15-Minuten-Takt vorgesehen.[7]

Weitere Informationen Linie, Start – Ziel ...
Linie Start – Ziel Haltestellen Länge
1 Rungholtplatz – Fachhochschule Kiel[8] Rungholtplatz – Sylter Bogen – Schneiderkamp – Rehbenitzwinkel – Torfende – Bremerskamp – Leibnizstraße – Uni-Sportstätten – Uni-IPN – Uni-Audimax – Samwerstraße – Ansgarkirche – Schauenburgerstraße – Dreiecksplatz – Lorentzendamm – Martensdamm – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Hummelwiese – Gablenzstraße – KVG-Betriebshof – Karlstal – Alfons-Jonas-Platz – HDW – Franziusallee – Ellerbeker Markt – Seefischmarkt – Wellingdorf – Tiefe Allee – Grenzstraße – Fachhochschule Kiel 15,7 km
2 Wik – Isarweg[9] Wik – Auberg – Knorrstraße – Elendsredder – Hanssenstraße – Belvedere – Hardenbergstraße – Schauspielhaus – Ansgarkirche – Schauenburgerstraße – Dreiecksplatz – Lorentzendamm – Martensdamm – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Hummelwiese – Gablenzstraße – KVG-Betriebshof – Karlstal – Helmholtzstraße – Am Langsee – Sophienhöhe – Villacher Straße – Weinberg – Andreas-Hofer-Platz – Teplitzer Allee – Illerweg – Isarweg 13,2 km
3 Mettenhof – Dietrichsdorf[10] Odensestraße – Mettenhof – Aalborgring – Kurt-Schumacher-Platz – Stockholmstraße – Göteborgring – Daimlerstraße – Dehnckestraße – Westring – Wilhelmplatz – Exerzierplatz – Ziegelteich – Hauptbahnhof – Hummelwiese – Gablenzstraße – KVG-Betriebshof – Karlstal – Alfons-Jonas-Platz – HDW – Franziusallee – Ellerbeker Markt – Seefischmarkt – Wellingdorf – Tiefe Allee – Lüderitzstraße – Dietrichsdorf 15,6 km
4 Projensdorf – Am Langsee[11] Projensdorf – Torfende – Bremerskamp – Leibnizstraße – Uni-Sportstätten – Uni-IPN – Uni-Audimax – Samwerstraße – Ansgarkirche – Schauenburgerstraße – Dreiecksplatz – Lorentzendamm – Martensdamm – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Hummelwiese – Gablenzstraße – KVG-Betriebshof – Karlstal – Helmholtzstraße – Am Langsee 9,5 km
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Die Haltestellennamen sind den Planunterlagen zu den Vorzugsvarianten der Infrastrukturplanung der einzelnen Streckenäste entnommen.[5][12][13][14][15][16]

Weitere Informationen Linie 1: Fachhochschule Kiel - Rungholtplatz, Linie 2: Isarweg - Wik, Kanal ...
Linie 1: Fachhochschule Kiel - Rungholtplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenanfang
Fachhochschule Kiel
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Grenzstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Tiefe Allee
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von links
Linie 3 (Dietrichsdorf)
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Schwentine
Ostring
temp. Kehrgleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Wellingdorf
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Seefischmarkt
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ellerbeker Markt
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Franziusallee
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
HDW
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Alfons-Jonas-Platz
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von links
Linie 2 (Am Langsee) und Linie 4 (Isarweg)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Karlstal
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
KVG Betriebshof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Gaarden, Am Brock Betriebshof
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hafengleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Gablenzstraße
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hauptbahnhofgleise
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hummelwiese
U-Bahn-Bahnhof
Hauptbahnhof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
Linie 3 (Mettenhof)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Andreas-Gayk-Straße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Martensdamm
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Kleiner Kiel
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Lorentzendamm
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Dreiecksplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Schauenburgerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ansgarkirche
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Linie 2 (Wik)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Samwerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Uni-Audimax
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Strecke mit Straßenbrücke
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
UNI-IPN
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Uni-Sportstätten
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Leibnizstraße
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bremerskamp
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Torfende
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach linksU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenende und quer
Linie 4 (Projensdorf, Gurlittplatz)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Rehbenitzwinkel
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus unten
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus unten
Kiel–Flensburg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Alter Steenbeker Weg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Schneiderkamp
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Sylter Bogen
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenende
Rungholtplatz
Linie 2: Isarweg - Wik, Kanal
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenanfang
Isarweg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Illerweg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Teplitzer Allee
Preetzer Chaussee (B76)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Andreas-Hofer-Platz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Weinberg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Villacher Straße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Sophienhöhe
U-Bahn-Bahnhof
Am Langsee Linie 4 Endhaltestelle
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Kiel–Schönberger Strand
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Helmholtzstraße
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von rechts
Linie 1 (Fachhochschule Kiel) und Linie 3 (Dietrichsdorf)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Karlstal
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
KVG Betriebshof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Gaarden, Am Brock Betriebshof
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hafengleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Gablenzstraße
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hauptbahnhofgleise
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hummelwiese
U-Bahn-Bahnhof
Hauptbahnhof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
Linie 3 (Mettenhof)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Andreas-Gayk-Straße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Martensdamm
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Kleiner Kiel
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Lorentzendamm
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Dreiecksplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Schauenburgerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ansgarkirche
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
Linie 1 (Rungholtplatz) Linie 4 (Projensdorf)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Schauspielhaus
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hardenbergstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Belvedere
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenanfang und querU-Bahn-Abzweig geradeaus und nach rechts
Projensdorfer Straße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hanssenstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Knorrstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Auberg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenende
Wik, Kanal
Linie 3: Dietrichsdorf - Mettenhof
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenanfang
Dietrichsdorf
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Lüderitzstraße
Ostring
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Tiefe Allee
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von rechts
Linie 1 (Fachhochschule Kiel)
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Schwentine
Ostring
temp. Kehrgleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Wellingdorf
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Seefischmarkt
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ellerbeker Markt
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Franziusallee
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
HDW
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Alfons-Jonas-Platz
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von links
Linie 2 (Am Langsee) und Linie 4 (Isarweg)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Karlstal
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
KVG Betriebshof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Gaarden, Am Brock Betriebshof
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hafengleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Gablenzstraße
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hauptbahnhofgleise
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hummelwiese
U-Bahn-Bahnhof
Hauptbahnhof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Linie 1 (Rungholtplatz) Linie 2 (Wik) Linie 4 (Projensdorf)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ziegelteich
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Exerzierplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Wilhelmplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Westring
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Dehnkestraße
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus unten
Kiel–Flensburg
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Daimlerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Göteborgring
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Stockholstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Kurt-Schumacher-Platz
Leibnizstraße
U-Bahn-Strecke geradeausU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Odensenstraße
U-Bahn-Haltepunkt / HaltestelleU-Bahn-Strecke
Aalborgring
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle linksU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle rechts
Mettenhof
Linie 4: Am Langsee - Projensdorf,Gurlittplatz
U-Bahn-Kopfbahnhof Streckenanfang
Am Langsee
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Kiel–Schönberger Strand
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Helmholtzstraße
U-Bahn-Abzweig geradeaus und von rechts
Linie 1 (Fachhochschule Kiel) und Linie 3 (Dietrichsdorf)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Karlstal
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
KVG Betriebshof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Gaarden, Am Brock Betriebshof
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hafengleis
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Gablenzstraße
U-Bahn-Kreuzung mit Eisenbahn geradeaus oben
Hauptbahnhofgleise
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Hummelwiese
U-Bahn-Bahnhof
Hauptbahnhof
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
Linie 3 (Mettenhof)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Andreas-Gayk-Straße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Martensdamm
U-Bahn-Brücke über Wasserlauf
Kleiner Kiel
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Lorentzendamm
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Dreiecksplatz
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Schauenburgerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ansgarkirche
U-Bahn-Abzweig geradeaus, nach links und von links
Linie 2 (Wik)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Samwerstraße
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Uni-Audimax
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Strecke mit Straßenbrücke
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
UNI-IPN
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Uni-Sportstätten
Beginn Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Leibnizstraße
Ende Strecke ohne Oberleitung
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bremerskamp
Olof-Palme-Damm (B76)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Torfende
U-Bahn-Abzweig geradeaus und nach rechts
Linie 1 (Rungholtplatz)
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle Streckenende
Projensdorf, Gurlittplatz
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Inbetriebnahmestufen

Liniennetz der ersten Inbetriebnahmestufe (IBS 1)

Die Trassenstudie sieht die Inbetriebnahme des Kernnetzes in drei Stufen vor, dabei sind die Inbetriebnahmestufen 2 und 3 flexibel in der Reihenfolge der Realisierung.[17] Für die erste Inbetriebnahmestufe sind zwei Linien vorgesehen. Die Linie 1 (Länge 10,5 km) verkehrt von Bremerskamp bis nach Wellingdorf. Die Linie 2 (7,5 km, nicht identisch mit der Linie 2 des Kernnetzes) verdichtet das Angebot von Bremerskamp bis Gaarden und endet auf der Strecke zum Betriebshof in Gaarden Am Brook. In der Haupt- und Schwachverkehrszeit soll die Linie 1 alle 7,5 bzw. 15 Minuten, die Linie 2 alle 20 bzw. 30 Minuten verkehren.[18]

Weitere Informationen Stufe, Start – Ziel ...
Stufe Start – Ziel Haltestellen
1 Universität – Wellingdorf
zzgl. Betriebsstrecke
Universität – Samwerstraße – Ansgarkirche – Schauenburgerstraße – Dreiecksplatz – Lorentzendamm – Martensdamm – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Hummelwiese – Gablenzstraße – KVG-Betriebshof – Karlstal – Alfons-Jonas-Platz – HDW – Franziusallee – Ellerbeker Markt – Seefischmarkt – Wellingdorf
2 Ansgarkirche – Wik Ansgarkirche – Schauspielhaus – Hardenbergstraße – Belvedere – Hanssenstraße – Elendsredder – Knorrstraße – Auberg – Wik
Ziegelteich (Andreas-Gayk-Straße) – Mettenhof Ziegelteich – Exerzierplatz – Wilhelmplatz – Westring – Dehnckestraße – Daimlerstraße – Göteborgring – Stockholmstraße – Kurt-Schumacher-Platz – Odensestraße – Mettenhof – Aalborgring
3 Universität – Rungholtplatz Universität – Uni-IPN – Uni-Sportstätten – Leibnizstraße – Bremerskamp – Torfende – Rehbenitzwinkel – Schneiderkamp – Sylter Bogen – Rungholtplatz
Wellingdorf – Fachhochschule Kiel Wellingdorf – Tiefe Allee – Grenzstraße – Fachhochschule Kiel
Karlstal – Isarweg Karlstal – Helmholtzstraße – Am Langsee – Sophienhöhe – Villacher Straße – Weinberg – Andreas-Hofer-Platz – Teplitzer Allee – Illerweg – Isarweg
Tiefe Allee – Dietrichsdorf Tiefe Allee – Lüderitzstraße – Dietrichsdorf
Torfende – Projensdorf Torfende – Projensdorf
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Erweiterungen

Liniennetz (Gesamtzielnetz) in topografischer Darstellung

Im Rahmen der Trassenstudie wurde eine Reihe möglicher Erweiterungsvorhaben des Kernnetzes identifiziert, deren weitere Prüfung empfohlen wird. Es wurden zwar auch Verlängerungen nach Ellerbek und in die benachbarte Gemeinde Kronshagen untersucht, jedoch aufgrund ihres zu geringen Potenzials verworfen. Die Studie differenziert zwischen Strecken, die aufgrund bereits bestehender verkehrlicher Potenziale verfolgt werden könnten, und solchen Strecken, die in Abhängigkeit von der weiteren städtebaulichen Entwicklung im Trassenumfeld künftig von Interesse sein könnten und die bei anderen Planverfahren und Bauvorhaben freizuhalten wären.

Die empfohlenen Erweiterungen sind in sieben sog. Bausteinen zusammengefasst, mit denen unter anderem das Universitätsklinikum (Baustein A, teilweise B), das Regierungsviertel am Westufer der Förde mit dem Landtag und verschiedenen Ministerien (Baustein B) und das Olympiazentrum Schilksee (Baustein D) an das Stadtbahnnetz angebunden würde. Gleichzeitig würden wichtige Redundanzen (Bausteine A, B in Verbindung mit E, G) geschaffen, die zur Entlastung der Strecken des Zielnetzes und zur Steigerung der Betriebsstabilität und -flexibilität etwa bei Streckensperrungen beitrügen.[19]

Sollte sich Kiel darum bewerben, die Olympischen Segelwettbewerbe 2036, 2040 oder 2044 auszutragen, wäre eine Stadtbahn nach Schilksee (Baustein D) Teil des Konzeptes. Ein Ersatzneubau für die Olympiabrücke über den Nord-Ostsee-Kanal, der eine Stadtbahntrasse integriert, würde im Fall einer erfolgreichen Bewerbung durch den Bund finanziert werden.[20]

Weitere Informationen Korridor, Bewertung ...
Korridor Bewertung Bau­stein Verlauf
Brunswiker Straße bereits heute hohes Gesamtpotenzial (→Weiterverfolgung) A Abzweig von der Andreas-Gayk-Straße entlang der Straßen Wall, Prinzengarten, Schlossgarten und Brunswiker Straße bis zur Haltestelle Dreiecksplatz
Kiellinie bereits heute hohes Gesamtpotenzial (→Weiterverfolgung) B Kiellinie: Abzweig von der Andreas-Gayk-Straße entlang der Straße Wall und der Kiellinie bis etwa zur Höhe der Staatskanzlei
E Reventlou- und Beselerallee: Verbindung zwischen Kiellinie und der Haltestelle Ansgarkirche entlang der Reventlou- und Beselerallee
Südfriedhof bereits heute hohes Gesamtpotenzial (→Weiterverfolgung) B
G
CITTI-PARK/Schulensee: Abzweig von der Haltestelle Exerzierplatz in südwestliche Richtung durch den Stadtteil Südfriedhof bis auf Höhe der B76, wo sie sich in zwei Streckenäste aufteilt – einen in nördlicher Richtung zum Einkaufszentrum CITTI-PARK Kiel und einen in südlicher durch Hassee bis zum Nordufer des Schulensees
Ringstraße: Verbindung zwischen Kirchhofallee und Sophienblatt entlang der Ringstraße
Kieler Südwesten bereits heute hohes Gesamtpotenzial (→Weiterverfolgung)
Kieler Süden Weiterverfolgung abhängig von weiterer städtebaulicher Entwicklung (→Trassenfreihaltung) C Vorzugsvariante: Verlängerung über die Betriebsstrecke zum Betriebshof durch Gaarden-Süd und Kronsburg und Nutzung des Industriegleis ins Gewerbegebiet Wellsee und dann weiter bis nach Meimersdorf
Kieler Norden Weiterverfolgung abhängig von weiterer städtebaulicher Entwicklung (→Trassenfreihaltung) D Abzweig von der Nordstrecke im Bereich der Haltestelle Auberg und Führung im Verlauf der Prinz-Heinrich-Straße (B503) über den Nord-Ostsee-Kanal und weiter durch Holtenau, Friedrichsort (mit einem Streckenast bis ins Gewerbegebiet StrandOrt Kiel) und Pries bis nach Schilksee zum dortigen Olympiazentrum
Suchsdorf West Weiterverfolgung abhängig von weiterer städtebaulicher Entwicklung (→Trassenfreihaltung) F Abzweig von der Nordwesttrasse im Bereich der Haltestelle Schneiderkamp und Führung im Verlauf des Steenbeker Wegs bis zu dessen Ende im Bereich des Quartiersparks
Kieler Südosten k. A. G Poppenrade: Abzweig von der Südosttrasse in die Geschwister-Scholl-Straße bis auf Höhe des Hans-Geiger-Gymnasiums
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Auf Grundlage der oben beschriebenen Strecken bzw. Korridore wurde ein mögliches künftiges Liniennetz mit insgesamt sechs Linien entwickelt, wobei die Linien 1 und 2 in ihren nördlichen Abschnitten jeweils über zwei Streckenäste verfügten:

Weitere Informationen Linie, Start – Ziel ...
Linie Start – Ziel Verlauf Länge Anmerkungen
1A Rungholtplatz – Fachhochschule Kiel Rungholtplatz – Torfende – Schneiderkamp – Ansgarkirche – Dreiecksplatz – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – Karlstal – Tiefe Allee – Fachhochschule Kiel 15,7 km entspricht Verlauf der Linie 1 des Kernnetzes
1B Suchsdorf West – Fachhochschule Kiel Suchsdorf West – Schneiderkamp – Ansgarkirche – Dreiecksplatz – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – Karlstal – Tiefe Allee – Fachhochschule Kiel 16,4 km bedient Korridor Suchsdorf West als Zweigstrecke der Linie 1 des Kernnetzes
2A StrandOrt – Isarweg StrandOrt – (Falckensteiner Straße) – Auberg – Ansgarkirche – Dreiecksplatz – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – Karlstal – Am Langsee – Isarweg 20,2 km bedient Korridor Kieler Norden als Verlängerung der Linie 2 des Kernnetzes
2A Schilksee – Isarweg Schilksee – (Falckensteiner Straße) – Auberg – Ansgarkirche – Dreiecksplatz – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – Karlstal – Am Langsee – Isarweg 24,4 km bedient Korridor Kieler Norden als Verlängerung der Linie 2 des Kernnetzes
3 Mettenhof – Dietrichsdorf Mettenhof – Exerzierplatz – Ziegelteich – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – Karlstal – Tiefe Allee – Dietrichsdorf 15,6 km entspricht Verlauf der Linie 3 des Kernnetzes
4 Projensdorf – (Neu-)Meimersdorf Projensdorf – Torfende – Ansgarkirche – (Prinzengarten) – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Gablenzstraße – (Neu-)Meimersdorf 15,2 km bedient Korridore Kiellinie und Kieler Süden
5 Wik – Schulensee Wik – Auberg – Ansgarkirche – Dreiecksplatz – (Prinzengarten) – Andreas-Gayk-Straße – Ziegelteich – Exerzierplatz – (Ringstraße/Kirchhofallee) – (Saarbrückenstraße Mitte) – Schulensee 12,0 km bedient Korridore Brunswiker Straße, Südfriedhof und Südwesten; Verlauf zwischen Wik und Dreiecksplatz entspricht Linie 2 des Kernnetzes; einzige Linie, die nicht über den Hauptbahnhof geführt wird
6 CITTI-PARK – RBZ Technik CITTI-PARK – (Saarbrückenstraße Mitte) – (Ringstraße/Kirchhofallee) – Hauptbahnhof Süd – Gablenzstraße – Karlstal – Am Langsee – RBZ Technik 06,1 km bedient Korridor Südfriedhof und Abzweig Poppenrade; einzige Linie, die nicht über den Knoten Andreas-Gayk-Straße/Ziegelteich geführt wird
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Neustrukturierung des Busnetzes

Im Rahmen der Trassenstudie wurde in enger Abstimmung mit dem ÖPNV-Aufgabenträger für die Landeshauptstadt Kiel und den Kieler Verkehrsbetrieben ein Entwurf zu einem neues Gesamtverkehrsnetz für das gesamte Kieler Stadtgebiet erarbeitet, um eine flächendeckende Angebotsverbesserung zu erreichen. Aufgrund ihrer besonders engen räumlich-funktionalen Verknüpfung mit Kiel wurden hierbei auch die westlich angrenzende Gemeinde Kronshagen und die entlang des Ostufers der Förde angrenzenden Gemeinden Mönkeberg, Heikendorf und Laboe betrachtet. Dieser integrierte Ansatz bildet nicht zuletzt eine der Voraussetzungen für eine belastbare Bewertung des Kosten-Nutzen-Faktors im Rahmen der Standardisierten Bewertung und die Beantragung von Fördermitteln des Bundes und des Landes.

Während die Stadtbahn das Rückgrat des künftigen Kieler ÖPNV-Netzes auf den nachfragestärksten Verbindungen zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen bilden wird, soll der Busverkehr die weniger frequentierten Radial- sowie Tangentialverbindungen und Linien mit vorrangig lokaler Erschließungsfunktionen bedienen. Dabei sollen die Takte auf den vom Bus bedienten Relationen verdichtet werden. Fahrpläne von Stadtbahn, Bus und Eisenbahn sollen aufeinander abgestimmt werden und räumlich möglichst komfortable und attraktive Umsteigebeziehungen zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln geschaffen werden. Der zentrale Netzknoten ist hierbei weiterhin der Hauptbahnhof.[21]

Haltestellen

Alle Haltestellen sollen über Bahnsteige verfügen und so einen stufenlosen Zugang zu den Zügen ermöglichen. Im Bild ein Beispiel aus dem Niederflurnetz der Stadtbahn Köln

Das Kernnetz verfügt über 63 Haltestellen, wobei die Haltestellen Andreas-Gayk-Straße und Ziegelteich in unmittelbarer Nähe zueinander am südlichen Ende der Holstenstraße lägen und hier eine Art ZwillingsHaltestelle für die nach Norden verkehrenden Züge der Linien 1, 2 und 4 und die nach Westen verkehrenden Züge der Linie 3 bildeten.

Alle Haltestellen liegen oberirdisch auf Straßenniveau und verfügen über Bahnsteige mit einer einheitlichen Länge von 60m und einer Höhe von 30cm,[22] sodass auf der gesamten Länge des Zuges ein barrierefreier Einstieg möglich ist.

Die meisten Haltestellen verfügen über zwei Seitenbahnsteige, ausgenommen hiervon sind u. a. die drei Endhaltestellen Fachhochschule Kiel, Rungholtplatz und Wik mit jeweils einem Mittelbahnsteig, die eingleisigen Haltestellen Aalborgring, Odensestraße und Grenzstraße sowie die viergleisige Haltestelle Hauptbahnhof. Die Haltestelle Andreas-Gayk-Straße ist als Doppelhaltestelle mit einer Bahnsteiglänge von jeweils 120m geplant.

In Kreuzungsbereichen sind die beiden Richtungsbahnsteige vorwiegend versetzt zueinander in Fahrtrichtung hinter der Kreuzung angeordnet, sodass die Züge bei Abfahrt aus der Haltestelle nicht den querenden Verkehr abwarten bzw. nicht in den querenden Verkehr eingreifen müssen. An einigen weiteren Haltestellen sind die Bahnsteige ebenfalls versetzt zueinander angeordnet, um auf begrenzte Platzverhältnisse und/oder die vorrangigen und/oder komfortabelsten Fußgängerbeziehungen im Umfeld der Haltestelle zu reagieren.[5][12][13][14][15][16]

Trassierung

Grundsätze der Trassenplanung

Die Stadtbahn soll grundsätzlich auf besonderem Bahnkörper geführt und mit Rasengleis (wie hier in Nordhausen) ausgestattet werden, der Bau der Trasse soll mit Maßnahmen zur städtebaulichen und freiraumplanerischen Aufwertung des Trassenumfeldes verbunden werden

Das System wird auf Grundlage der BOStrab geplant[23] und im Rahmen der Trassenstudie wurden die Führung auf besonderem Bahnkörper im allgemeinen Straßenraum, der durchgehend zweigleisige Ausbau und die Bevorrechtigung an Kreuzungen als zentrale Qualitätskriterien bzw. zentrale Grundsätze der Trassenplanung definiert[24], um hierdurch Reisezeiten zu reduzieren und die Betriebsstabilität zu erhöhen. Eine hohe Stabilität ist insbesondere auf der Stammstrecke in der Innenstadt von Bedeutung, da hier auftretende Verspätungen und Betriebsstörungen sich auf alle Linien übertragen könnten. Streckenkreuzungen und Kreuzungen mit anderen Verkehrsarten, insbesondere mit dem MIV, sollen höhengleich erfolgen, Überwerfungsbauwerke sowie andere kostenintensive Ingenieurbauwerke wie Tunnel und eigene Brücken bzw. Viadukte sind grundsätzlich nicht vorgesehen.

Da das Netz mit Zweirichtungsfahrzeugen betrieben werden soll, entfällt die Notwendigkeit für Wendeschleifen an den Streckenenden. Gleichwohl sehen die Planungen im Süden des Stadtteils Mettenhof eine eingleisige und nur im Uhrzeigersinn befahrene Strecke entlang des Jütlandrings vor, der als Ringstraße die zentrale Erschließung der dortigen Wohnsiedlung bildet und sich daher für eine entsprechende Streckenführung anbietet.

Elektrifizierung

Die Elektrifizierung des Netzes soll grundsätzlich über konventionelle Oberleitung mit 750-Volt-Gleichspannung erfolgen. Im Rahmen der Trassenstudie wurde jedoch ermittelt, dass entlang längerer Abschnitte des nordwestlichen und des nordöstlichen Streckenastes technische Anlagen, u.a. der Christian-Albrechts-Universität vorhanden sind, die vom zwischen Oberleitung (Stromzuführung) und Schiene (Rückleiter) induzierten elektromagnetischen Feld in so erheblicher Weise beeinträchtigt werden könnten, dass auf diesen Abschnitten praktisch nur ein oberleitungsfreier bzw. stromloser Betrieb und eine entsprechende Ausrüstung der Fahrzeuge mit Akkumulatoren in Betracht kommt. Im Rahmen der weiteren Planungsschritte soll vertiefend untersucht werden, ob und wie solche Abschnitte vermieden werden können, beispielsweise durch Verlegung der betroffenen Anlagen oder durch Installation einer Abschirmung. Oberleitungsfreie Strecken sollen grundsätzlich vermieden werden, da die erhöhte Fahrzeugmasse, die sich aus der lediglich für diese Abschnitte benötigten zusätzlichen Ausrüstung ergibt, erhöhte Anforderungen an den physischen Ausbau der gesamten Trasse stellt, z.B. zur Bewältigung erhöhter Achslasten auf Bauwerken.[25][26]

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurden bereits vereinzelt neue Straßenbahnsysteme mit oberleitungsfreien Streckenabschnitten realisiert, auf denen der Antrieb der Züge mittels Induktion, Stromschiene oder Akkumulatoren erfolgt. Diese Abschnitte wurden schwerpunktmäßig für städtebaulich und stadtgestalterisch besonders sensible Bereiche wie geschlossen historisch bebaute Innenstädte gewählt, in denen von einer besonders störenden Wirkung von Oberleitungsmasten und Fahrdrähten ausgegangen wurde. Dieser ästhetischen und baukulturellen Dimension oberleitungsfreier Abschnitte steht in Kiel bislang eine Betrachtung primär unter technischen bzw. sicherheitsbezogenen Gesichtspunkten gegenüber. Weiterhin ist festzuhalten, dass die Anzahl von Betrieben mit oberleitungsfreien Abschnitten insgesamt sehr gering ist und die entsprechenden Abschnitte mehrheitlich nur einen geringen Anteil am jeweiligen Gesamtnetz haben.

Planerische Integration

Die im Rahmen der Herstellung der unabhängigen Stadtbahntrasse erforderliche Neuordnung des Straßenraums soll grundsätzlich mit der städtebaulichen und freiraumplanerischen Aufwertung des Verkehrsraums und weiteren Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbundes verbunden werden.[24] Hierzu gehören u.a. die grundsätzliche Ausführung des Oberbaus als Rasengleis und die weitgehende Begleitung der Stadtbahntrasse durch separate Fahrradwege, wobei der Großteil der Strecken bereits im Bestand über ausgebaute Fahrradwege verfügt. Geschlossener Oberbau (Asphalt, Pflaster u.a.) soll nur bei Trassenabschnitten verwendet werden, bei denen eine Überfahrbarkeit durch andere Fahrzeuge erforderlich ist wie z.B. in Knotenbereichen und bei kombinierten ÖPNV-Trassen, die neben der Stadtbahn auch durch Busse befahren werden. In städtebaulich weniger sensiblen Bereichen wie den überlandartigen Streckenabschnitten soll ausnahmsweise auch die Verwendung von Schottergleis möglich sein.[27] Neben der Reduktion von Fahrspuren des Kfz-Verkehrs zugunsten der Umweltverbundes ist in einzelnen, kurzen Streckenabschnitten, insbesondere in der Innenstadt, die vollständige Schließung von Straßen bzw. Straßenabschnitten für den MIV möglich.[5][12][13][14][15][16]

Fahrzeuge

Baureihe CAF Urbos 3 bei der Straßenbahn der Stadt Luxemburg
Baureihe Alstom Citadis 405 bei der Straßenbahn der Île-de-France (Großraum Paris)

Im Rahmen der Trassenstudie wurden 2,65m breite, niederfluriges Zweirichtungsfahrzeuge in Drehgestell-, Kurz- oder Multigelenkbauweise mit einer Länge von 45 bzw. 54m als Grundlage der Planung festgelegt, wobei auch der perspektivische Einsatz von über 60m langen Fahrzeugen berücksichtigt wurde. Das größere Fahrzeug soll eine Beförderungskapazität von bis zu 375 Personen haben, davon mindestens 25 Prozent als Sitzplätze. Weiterhin sollen Mehrzweckflächen für Rollstühle, Kinderwagen, Gepäck und Fahrräder berücksichtigt werden.[28]

Die Fahrzeuge sollen grundsätzlich über konventionelle Oberleitung mit 750-Volt-Gleichspannung elektrifiziert werden. Vor dem Hintergrund der im Rahmen der weiteren Planungsschritte näher zu untersuchenden möglichen Notwendigkeit oberleitungsfreier bzw. stromloser Streckenabschnitte (siehe hier) müssen die Fahrzeuge ggf. zusätzlich mit Akkumulatoren ausgestattet werden. Das System wird zudem grundsätzlich technologieoffen für alternative Antriebsarten (z.B. Brennstoffzellen) geplant und könnte bei entsprechender Marktreife dieser Alternativen angepasst werden.[29]

Die Züge sollen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreichen können, wobei diese u. a. aufgrund der teilweise sehr geringen Haltestellenabstände von wenigen hundert Metern nicht in allen Teilen des Netzes erreicht werden dürfte.[30]

Gängige Hersteller wie Alstom, CAF, Siemens und Stadler bieten mit modularen Plattformen wie Citadis, Urbos, Avenio und Tango entsprechend konfigurierbare Produkte an. Beispiele für bereits im Betrieb befindliche Fahrzeuge mit den genannten Spezifikationen sind die in Edinburgh und Luxemburg eingesetzten Modelle der Baureihe CAF Urbos 3 und die in Nizza und auf der Linie T9 der Straßenbahn Île-de-France eingesetzten Modelle des Typs Alstom Citadis 405.

Kosten und Finanzierung

Im Rahmen der Trassenstudie wurde 2022 ein Finanzierungs- und Förderkonzept erarbeitet. Darin wurden die Gesamtkosten für das Kernnetz der Stadtbahn auf 984 Mio. Euro geschätzt. Angestrebt wurde eine weitgehende Finanzierung durch Fördermittel des Bundes im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sowie durch Fördermittel des Landes. Angelehnt an die gängige Förderpraxis bei ÖPNV-Projekten in anderen Städten wurde eine Finanzierung von 75 Prozent durch den Bund sowie weiteren 15 Prozent durch das Land berechnet, ausgenommen hiervon Kosten für Betriebshofstrecke, Betriebshof, Fahrzeuge und parallele städtebauliche Maßnahmen. Damit ergab sich ein Eigenanteil der Stadt Kiel von 462,6 Mio. Euro.[31]

Am 5. Dezember 2024 unterzeichneten das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Kiel eine Absichtserklärung zur weiteren Finanzierung der Stadtbahn. Das Land Schleswig-Holstein sichert zu, die Stadt Kiel bei den Mehrkosten der ersten Planungsstufen in Höhe von 700.000 Euro zu unterstützen und darüber hinaus 25 % der weiteren Planungskosten (bis zu 3,8 Millionen Euro) zu übernehmen.[32][33]

Für die erste Inbetriebnahmestufe (IBS 1) wurden 2025 Gesamtkosten von 564 Mio. Euro und ein Anteil der Stadt Kiel von 272 Mio. Euro kalkuliert. Gegenüber 2022 wurden die vorliegende detailliertere Planung mit Anpassungen im Streckennetz sowie allgemeine Baukostensteigerungen berücksichtigt. Der volkswirtschaftliche Nutzen und damit die Förderfähigkeit der Stadtbahn wurde mit einem Nutzen-Kosten-Indikator von 1,4 nachgewiesen.[34][35] Die Stadt Kiel strebt an, ihren Eigenanteil weiter zu senken. Dies könnte durch eine Auftragsvergabe nach einem sog. Allianzmodell erreicht werden oder indem Dritte an Finanzierungs- und Leasingmodellen der nicht förderfähigen Kosten für Fahrzeuge und Betriebshof beteiligt werden. Darüber hinaus wird gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein angestrebt, Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für die Stadtbahn zu nutzen.[36]

Projekthintergrund und -verlauf

Vorausgegangene Ideen und Planungen

Zug der Linie 4 der früheren Kieler Straßenbahn im Jahr 1981, vier Jahre vor Stilllegung des Systems
In Kiels Partnerstadt Aarhus wurde 2017 eine neue Stadtbahn eröffnet
Die Planung der Kieler Stadtbahn stützt sich u. a. auf Erfahrungen beim Projektes der Stadtbahn in Odense (seit 2022 in Betrieb)

Die Kieler Straßenbahn bestand von 1881 (elektrischer Betrieb ab 1896) bis zur Stilllegung der letzten Linie im Jahr 1985. Kiel war damit die zweitletzte Stadt der Bundesrepublik, die ihr Straßenbahnsystem im Laufe des 20. Jahrhunderts aufgegeben hat – zu einer Zeit, als die Renaissance der Straßenbahn bereits begonnen hatte. Auch in Kiel gab es damals Stimmen, die einen Ausbau der Straßenbahn zur Stadtbahn favorisiert hätten. Günther Bantzer, 1965 bis 1980 Kieler Oberbürgermeister, führte im Herbst 1982 selbstkritisch aus: „Eine Straßen- oder Stadtbahn von Strande über die neuen Brücken am Nord-Ostsee-Kanal und die Schwentine bis nach Dietrichsdorf wäre durchaus optimal gewesen.“[37]

Entsprechend folgten bereits wenige Jahre nach der Stilllegung erste Initiativen zu neuen Stadtbahn-Systemen für Kiel. Hatte die Straßenbahn noch eine Spurweite von 1100mm, so eröffnete eine Stadtbahn auf Normalspur die Möglichkeit, die vorhandene Eisenbahninfrastruktur auf Kieler Stadtgebiet durch eine Verknüpfung zwischen Straßenbahn und Eisenbahn einzubeziehen. 1989 schlug der Förderverein Neue Produktion e.V. ein erstes solches Stadtbahnnetz vor.[38] 1992 folgte ein ähnlicher Vorstoß der Kieler FDP-Ratsfraktion.[39] Vier Jahre später brachte ein Gutachten der VCK Verkehrs-Consult Karlsruhe GmbH erneut „eine Stadtbahn rund um die Förde“ in die Diskussion ein.[40] Dieses Konzept wurde bereits als „StadtRegionalBahn“ bezeichnet und sollte gemäß dem Karlsruher Modell weit in das Kieler Umland führen mit Endpunkten in Eckernförde, Rendsburg, Neumünster, Plön und Schönberg. Etwas kleiner fiel das Netz des zeitgleich veröffentlichten „Stadtbahn-Konzepts für die Region Kiel“ vom Forum Nahverkehr Kiel (FNK) aus, das bis Preetz, Schönberg und Felde reichen sollte.[41]

Bis 2014 verfolgte die Stadt zusammen mit den beiden angrenzenden Landkreisen das Projekt der StadtRegionalBahn Kiel. Nachdem u.a. der Kreis Rendsburg-Eckernförde seine anteiligen Planungsmittel Ende 2014 nicht bewilligt hatte,[42] erklärte der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer das Projekt im Mai 2015 für gescheitert und regte gleichzeitig an, das Modell einer auf das Gebiet der Stadt Kiel beschränkten Stadtbahn weiter zu verfolgen.[43]

Beschlüsse und Vereinbarungen

Im Oktober 2015 verabschiedete die Kieler Ratsversammlung einen Beschluss, mit dem der Oberbürgermeister gebeten wurde, „einen Planungsauftrag für eine erste Stadtbahnlinie (Schönberg – Kieler Ostufer) Hauptbahnhof – Universität – Wik – Holtenauer Hochbrücke – MFG5-Gelände – Friedrichsort – Schilksee an die Nah.SH zu vergeben und die Finanzierung dafür abzustimmen.“[44] Im Januar 2016 folgte der Beschluss, dass ein „Mobilitätskonzept für nachhaltigen öffentlichen Nah- und Regionalverkehr“ erarbeitet werden solle.[45][46] Im September 2019 wurde die Mobilitäts-Grundlagenstudie vorgestellt, die zu dem Ergebnis kam, dass ein Stadtbahn-System mit drei Linien durch die bevölkerungsreichsten Stadtviertel langfristig am günstigsten ist, um den Modal-Split-Anteil des ÖPNV in Kiel nachhaltig zu erhöhen.[47] Im November 2020 wurde die Planungsgesellschaft Rambøll beauftragt, bis Ende 2022 Trassen für eine mögliche Streckenführung des 35 Kilometer langen Kernnetzes zu untersuchen und auszuarbeiten. Rambøll war bereits u. a. an den Planungen der Stadtbahnen in Aarhus (eröffnet 2017) und Odense Letbane (eröffnet 2022) beteiligt. In der Studie wurde sowohl ein Stadtbahn-, als auch ein Bus-Rapid-Transit-System berücksichtigt.[48] Das Ergebnis wurde im Oktober 2022 vorgestellt mit eindeutiger Präferenz für die Stadtbahn.[49]

Die Kieler Ratsversammlung entschied am 17. November 2022 mit den Stimmen aller Fraktionen mit Ausnahme der AfD für die Verfolgung der Stadtbahn und das in der Trassenstudie beschriebene Kernnetz.[1] Am 26. Oktober 2022 hatten bereits die Fachausschüsse für Wirtschaft, Finanzen, Bauen sowie Inneres und Umwelt in einer gemeinsamen Sondersitzung den entsprechenden Anträgen zugestimmt[50] und am 14. November 2022 hatten die Fraktions- und Parteivorsitzenden von SPD, CDU, Grünen, Linken, FDP und SSW eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, in der sie sich für die Realisierung der Stadtbahn aussprechen und sich parteiübergreifende gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens zusichern.[51]

Unterstützung bekam das Projekt bereits vor der Systementscheidung von den Geschäftsleuten und Einzelhändlern der Holtenauer Straße, die einen wichtigen Hauptkorridor für das Stadtbahnnetz bildet. Die Stadt Kiel vereinbarten mit den Geschäftstreibenden als ersten Anliegern eine Zielvereinbarung zur Beteiligung an den weiteren Schritten zur Planung und Realisierung.[52] Anfang 2025 folgte eine entsprechende Vereinbarung mit den Gewerbetreibenden des Stadtteils Gaarden, die den Bau der Stadtbahn und die mit dem Bau einhergehende städtebauliche Aufwertung ebenfalls unterstützen.[53]

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) als größter Arbeitgeber der Stadt sprach sich bereits 2022 für das Stadtbahnprojekt aus und erhofft sich eine Anbindung in der ersten Ausbaustufe.[54] Die Fachhochschule Kiel bekannte sich 2025 zur Stadtbahn und vereinbarte eine enge Abstimmung bei der weiteren Planung mit der Stadt Kiel.[55]

Am 19. Januar 2026[56] gründete die Stadt Kiel die Stadtbahn Planungs- und Baugesellschaft (SPBG) als 100-prozentige Tochter der Stadt, um die Prozesse zu Planung, Bau und Steuerung zu bündeln und schneller umzusetzen. Als Geschäftsführende wurden Christoph Karius und Sebastian Heilmann berufen.[57]

Typologische Einordnung des Systems

Das geplante System weist eine große konzeptionelle Nähe zu den seit den 1980er Jahren in Frankreich neu entstandenen Straßenbahnen auf; im Bild die Straßburger Straßenbahn

Das für Kiel geplante System unterscheidet sich aufgrund des hohen Anteils an besonderem Bahnkörper, der konsequenten Bevorrechtigung an Kreuzungen, der vollständigen Barrierefreiheit, der Beförderungskapazität und der Spitzengeschwindigkeit der Fahrzeuge und aufgrund des integrierten planerischen Ansatzes in Hinblick auf Verkehrsraumgestaltung, Freiraumgestaltung und Städtebau in erheblicher Weise von der früheren Kieler Straßenbahn. Das System weist aufgrund der genannten Merkmale insbesondere eine große konzeptionelle Nähe zu den seit den 1980er Jahren in Frankreich neu entstandenen Straßenbahnen (Grenoble, Straßburg, Bordeaux u.a.) auf, deren Planungsprinzipien bereits bei verschiedenen anderen neu angelegten Systemen und Neubaustrecken im Ausland adaptiert wurden (Barcelona, Teneriffa, Saragossa u.a.) und im Kontext der Renaissance der Straßenbahn zu betrachten sind.

Literatur

  • Ergebnisse der Trassenstudie zur Einführung eines hochwertigen ÖPNV-Systems in der Landeshauptstadt Kiel. Landeshauptstadt Kiel, 2022 (kiel.de [PDF; 3,0 MB]).
  • Endbericht. Trassenstudie für ein zukunftssicheres ÖPNV-System auf eigener Trasse. Landeshauptstadt Kiel, 2022 (kiel.de [PDF; 4,6 MB]).
  • Zukunft der Mobilität: Die Stadtbahnplanung in der Landeshauptstadt Kiel. Landeshauptstadt Kiel, Kiel 2025 (kiel.de [PDF; 3,0 MB; abgerufen am 27. April 2025]).
Commons: Stadtbahn Kiel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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