Staudenmühle (Hof)
Wüstung auf dem Gemeindegebiet der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern)
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Staudenmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der kreisfreien Stadt Hof (Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern). Demungachtet ist Staudenmühle bis heute ein Gemeindeteil von Hof.[1] Staudenmühle liegt in der Gemarkung Moschendorf.[2]
Gemeindeteil von Hof | |
|---|---|
| Koordinaten | 50° 18′ 21″ N, 11° 56′ 16″ O |
| Höhe | 477 m ü. NHN |
| Postleitzahl | 95032 |
| Vorwahl | 09281 |
| Statistische Kategorie | Süd |
Geografie
Die Einöde lag am rechten Ufer der Sächsischen Saale an der Kreisstraße HOs 5/HO 5, die nach Hof zur Staatsstraße 2192 (1,4 km nordwestlich) bzw. als HO 6 fortgeführt nach Neudöhlau verläuft (1,3 km südlich).[3]
Geschichte
Staudenmühle gehörte zur Landeshauptmannschaft Hof des Fürstentums Bayreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Anwesen. Das Kastenamt Hof war Grundherr des Anwesens.[4]
Von 1797 bis 1810 unterstand Staudenmühle dem Justiz- und Kammeramt Hof.[5] Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Staudenmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döhlau[6] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Moschendorf zugewiesen. Am 1. April 1906 wurde Staudenmühle nach Hof eingemeindet.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Staudenmühle war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michaelis (Hof) gepfarrt.[15]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Staudenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 409 (Digitalisat).
Weblinks
- Staudenmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 18. Oktober 2025.
- Staudenmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. Oktober 2025.
- Staudenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. Oktober 2025.
