Steinfelde (Seehausen)

Ortsteil von Seehausen (Altmark) From Wikipedia, the free encyclopedia

Steinfelde ist ein Ortsteil der Hansestadt Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.[2]

Schnelle Fakten Hansestadt Seehausen (Altmark) ...
Steinfelde
Koordinaten: 52° 58′ N, 11° 46′ O
Höhe: 21 m ü. NHN
Einwohner: 29 (31. Dez. 2023)[1]
Eingemeindung: 1881
Eingemeindet nach: Losenrade
Postleitzahl: 39615
Vorwahl: 039397
Steinfelde (Sachsen-Anhalt)
Steinfelde (Sachsen-Anhalt)
Lage in Sachsen-Anhalt
Blick vom südlichen Ortseingang auf den Ort
Blick vom südlichen Ortseingang auf den Ort
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Geographie

Steinfelde, eine Streusiedlung,[3] liegt vier Kilometer südsüdöstlich von Wittenberge und acht Kilometer nordnordöstlich von Seehausen (Altmark) in der Altmark im Naturschutzgebiet Aland-Elbe-Niederung und im Biosphärenreservat Mittelelbe.[4]

Das Küsterbrack liegt etwa 300 Meter nordwestlich der Siedlung. Es ist seit 1978 ein Flächennaturdenkmal.[4] Das Brack entstand aus einem alten Elbarm und ist im 20. Jahrhundert mit Elbsand vollgespült worden, wie Johann Marchal berichtete.[5]

Die Nachbarorte sind Garsedow und Wallhöfe im Norden, Lütjenheide, Zwischendeich und Schadebeuster im Nordosten, Hinzdorf im Osten, Werder im Südosten, Beuster im Süden, Hohe Geest, Eickhof und Geestgottberg im Südwesten sowie Eickerhöfe und Losenrade im Nordwesten.[4]

Geschichte

Mittelalter bis Neuzeit

In den Akten der Visitation der Kirche St. Petri zu Seehausen wird im Jahre 1581 und 1600 Steinfelde (dicht bei Losenrade) erwähnt.[6] Lieselott Enders berichtete aus dem Kataster des Kreises Seehausen: „Im kleinen Elbdorf Steinfelde unter den Freiherren von Putlitz zu Eickerhöfe… gab es vormals drei Ackerleute. Weil… 1686 ihr Land bis auf wenig Aussaat in der Elbe lag und der Strom noch Jahr für Jahr mehr davon verschlang, konnten sie nur als Kossäten betrachtet werden. Der Acker war sehr versandet.“[7] 1687 heißt der Ort Steinfelde.[3] 1804 heißt es Dorf und Gut Steinfeld mit 12 Morgen Eichen.[8]

Eingemeindungen

Bis 1807 gehörte das Dorf zum Seehausenschen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag es im Kanton Seehausen auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Osterburg, dem späteren Landkreis Osterburg.[3]

Im Jahre 1881 wurde die Landgemeinde Steinfelde nach Losenrade eingemeindet.[3] Danach wurde der Ort zumeist als Ortsteil geführt.[9] Mit dem Zusammenschluss von Losenrade mit anderen Gemeinden zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Hansestadt Seehausen (Altmark) wurde Steinfelde ein Ortsteil von Seehausen.[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
173428
177537
178945
179856
180163
181874
Jahr Einwohner
1840154
1871120
1895109
2011[00]029[11]
2012[00]028[11]
2014[00]028[12]
Jahr Einwohner
2020[00]29[13]
2021[00]29[13]
2022[0]29[1]
2023[0]29[1]
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1895:[3]

Religion

Die evangelischen Christen aus Steinfelde gehörten früher zur Kirchengemeinde Groß Beuster und damit zur Pfarrei Groß Beuster in der Altmark.[14] Sie werden heute betreut vom Pfarrbereich Beuster des Kirchenkreises Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[15]

Literatur

Commons: Steinfelde – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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