Stephanie Flanders

britische Journalistin und Ökonomin From Wikipedia, the free encyclopedia

Stephanie Hope Flanders (* 5. August 1968) ist eine britische Journalistin und Ökonomin.

Stephanie Flanders (2011)

Werdegang

Flanders studierte Philosophy, Politics and Economics am Balliol College der University of Oxford. Anschließend graduierte sie mit einem Master of Public Administration an der Harvard Kennedy School. Zunächst blieb sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der London Business School und dem Institute for Fiscal Studies dem akademischen Betrieb erhalten, ehe sie 1994 als Kolumnistin zur Financial Times wechselte.

1997 holte Lawrence Summers Flanders als Beraterin und Redeschreiberin ins Finanzministerium der Vereinigten Staaten. Nach dem Regierungswechsel in Folge der US-Präsidentschaftswahl 2000 kehrte sie ins journalistische Fach zurück und schloss sich der New York Times an. 2002 kehrte sie ins Vereinigte Königreich zurück, wo sie fortan für die BBC arbeitete. Dabei leitete sie zunächst die Wirtschaftsredaktion für Newsnight und stand dort vor der Kamera, zudem trat sie später öfters bei BBC News in Erscheinung. Im März 2008 übernahm sie als Nachfolgerin von Evan Davis die Leitung des gesamten BBC-Wirtschaftsredaktion. 2012 startete auf BBC Radio 4 ihre regelmäßige Radiosendung „Stephanomics“.

Im September 2013 wurde Flanders Abschied von der BBC in Richtung der britischen Vermögensverwaltungstochter von JPMorgan Chase verkündet.[1]

2017 kehrte Flanders erneut in den Wirtschaftsjournalismus zurück, als sie als „Head of Economics and Politics“ eine Führungsposition bei Bloomberg News übernahm.

Flanders ist eine Tochter des britischen Schauspielers und Showmasters Michael Flanders (1922–1975) und Enkelin von Hope Hale Davis und Claud Cockburn. Ihre Schwester Laura Flanders ist ebenfalls als Journalistin tätig.

Commons: Stephanie Flanders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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