Stollhofen (Gemeinde Traismauer)
Ortschaft im Bezirk St. Pölten-Land
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Stollhofen ist ein Stadtteil und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Traismauer im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 1061 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Stollhofen (Stadtteil) Ortschaft Katastralgemeinde Stollhofen | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | Traismauer | |
| Koordinaten | 48° 21′ 6″ N, 15° 45′ 33″ O | |
| Höhe | 191 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 1061 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 10,37 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05878 | |
| Katastralgemeindenummer | 19164 | |
Ehemalige Volksschule, heute Sonderschule | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Im Süden des Ortes wurde ein römisches Gräberfeld ergraben, das mit zahlreichen Gräbern aus der Spätantike, darunter Urnen-, Steinkisten-, Steinplatten- und Ziegelplattengräbern versehen ist, aber auch einfache Erdbestattungen wurden festgestellt.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 55 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Traismauer besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Stollhofen ein Altmetallhändler, eine Baumschule, ein Binder, ein Fischer, ein Fleischer, ein Gärtner, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, zwei Schuster und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es beim Ort ein Elektrizitätswerk.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Frauendorf, Gemeinlebarn und Stollhofen mit Traismauer.[2]
Sehenswürdigkeiten
- Kath. Pfarrkirche hl. Martin, 1519 von den Türken zerstört und danach im gotischen Stil neu errichtet
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 285 (Stollhofen – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 302.
