Sudetendeutscher Tag
Zusammenfinden von vertriebenen Deutschen aus den böhmischen Ländern
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Der Sudetendeutsche Tag ist ein seit 1950 jährlich an Pfingsten stattfindendes, von der Sudetendeutschen Landsmannschaft organisiertes Zusammentreffen von Sudetendeutschen.

Bestandteile
Wesentliche Bestandteile des Sudetendeutschen Tages sind der Volkstumsabend und das Volkstanzfest beziehungsweise das Böhmische Dorffest am Pfingstsamstag sowie die Messe und Hauptkundgebung am Pfingstsonntag. Bei dieser Hauptkundgebung sprechen u. a. der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der bayerische Ministerpräsident als Schirmherr, der Vorsitzende der SdJ – Jugend für Mitteleuropa und seit 2016 tschechische Vertreter. Anschließend finden in den Messehallen nach Heimatlandschaften und Heimatkreisen gegliederte Treffen statt.[1]
Europäischer Karls-Preis
Während der Veranstaltung wird seit 1958 auch der Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen.
Zu Pfingsten 2022 wurde der Preis in Hof an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verliehen, der mit seiner Tapferkeit und seinem Augenmaß einer der bedeutendsten Europäer der Gegenwart sei, so Bernd Posselt, der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft.[2]
Teilnahme tschechischer Regierungsvertreter und Verwendung tschechischer Nationalsymbole
Erstmals nahm zu Pfingsten 2016 ein Mitglied der Regierung Tschechiens am Sudetendeutschen Tag teil[3]: Kulturminister Daniel Herman drückte in einer auf Deutsch gehaltenen Rede sein Bedauern über die Vertreibung der Sudetendeutschen aus. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer als Schirmherr der Veranstaltung nannte den Auftritt Hermans „historisch“ und eine „Sternstunde in den bayerisch-tschechischen Beziehungen“.[4]
Im folgenden Jahr besuchte der tschechische Vizepremier Pavel Bělobrádek den Sudetendeutschen Tag und hielt eine Rede.[5]
Seit der Veranstaltung 2022 wird auf dem Sudetendeutschen Tag die tschechische Nationalhymne gespielt.[6] Auf dieser Veranstaltung hielt Bělobrádek, als tschechischer Abgeordneter, erneut eine Rede.[7]
Zur Veranstaltung 2023 in Regensburg entsendete die tschechische Regierung mit Bildungsminister Mikuláš Bek erstmals offiziell einen Vertreter. Dieser hielt ebenso eine Rede in Deutsch.[8]
Auch 2024 entsendete die tschechische Regierung mit ihren Botschafter in Deutschland Tomáš Kafka einen Vertreter.[9] Dieser überbrachte die offiziellen Grußworte des tschechischen Präsidenten Pavel an die Sudetendeutschen.[10]
Wie bereits 2 Jahre zuvor vertrat Bildungsminister Mikuláš Bek die tschechische Regierung auf dem erneut in Regensburg stattfindenden Treffen im Jahr 2025.[11]
Veranstaltungsorte und Leitsätze seit 1950
Der Tag fand und findet hauptsächlich in Großstädten in Bayern statt. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Wien und Köln gab es bis zuletzt 1989 insgesamt 18 Veranstaltungen außerhalb Bayerns.
Erste Veranstaltung in Tschechien in Brünn 2026
Bereits kurz nach der Wende bzw. Samtenen Revolution zu Beginn der 1990er Jahre schlug der spätere tschechische Botschafter in Deutschland František Černý einen Sudetendeutschen Tag in Tschechien vor. Dies stieß damals auf heftigen Widerstand in Tschechien.[3] Auch Jahrzehnte später lehnte der damalige Ministerpräsident Babiš diese unter anderen von Horst Seehofer vorgebrachte[12] Idee unter anderem in den Jahren 2018 und 2019 ab.[13][3] Bei der verzögerten Ernennung von Jan Lipavský zum Außenminister 2021 machte Staatspräsident Miloš Zeman dessen Zustimmung für einen Sudetendeutschen Tag in Tschechien zum Thema.[14][3]
Von Seiten der Sudetendeutschen Landsmannschaft begannen um 2023 herum die ersten konkreten Überlegungen für eine Durchführung in Tschechien, insbesondere in Hinblick auf den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa im Jahr 2025. Um eine Thematisierung im Wahlkampf der Abgeordnetenhauswahl in Tschechien im Oktober 2025 zu vermeiden, wurde dieser Termin jedoch ausgeschlossen.[3] Auf dem in Regensburg stattfindenden Sudetendeutschen Tag im Juni 2025 lud dann das Festival Meeting Brno die Sudetendeutsche Landsmannschaft ein, im folgenden Jahr ihr Treffen in Brünn im Rahmen ihrer Veranstaltung stattfinden zu lassen.[15] Die Organisatoren setzen sich seit Jahren für eine Versöhnung ein und wurden auf diesem Sudetendeutschen Tag mit dem Menschenrechtspreis geehrt.[3] Diese Einladung wurde nach den Parlamentswahlen im November des gleichen Jahres von der Sudetendeutschen Landsmannschaft offiziell angenommen. Als, erstmals deutsch/tschechisches, Motto der Veranstaltung wurde „Alles Leben ist Begegnung – Život je setkávání“ ausgewählt.[16] Die Veranstaltung wird dabei bewusst zivilgesellschaftlich organisiert. Eine offizielle Einladung durch die Stadt selbst erfolgte daher nicht. Jedoch wurde die Veranstaltung von Seiten der Stadtführung, bestehend aus den konservativ-bürgerlichen Parteien ODS und KDU-ČSL begrüßt.[3] Ablehnende Haltung kam von Seiten der rechtsextremen Partei SPD, der kommunistischen KSČM und des ihr nahestehenden Vereins ehemaliger Grenzschutzangehöriger Klub českého pohraničí. Letzterer veranstaltete im Oktober 2025 zwei Demonstrationen in Prag und Brünn[17] mit etwa 100 Teilnehmern in Prag und 50 Teilnehmern in Brünn.[3][18][19][3]
Im Laufe des Frühjahrs 2026 steigerte sich die politische Diskussion in Tschechien entlang dieser Positionen. Im Laufe dieser Diskussion stimmte der Stadtrat unter Protesten[20] der Veranstaltung zu. Bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland am 8. Mai 2026 drückte der tschechische Außenminister Petr Macinka seine Ablehnung der Veranstaltung und der Besuche des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt und des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder dorthin aus. Die beiden angesprochenen Politiker betonten daraufhin, an ihren Besuchen festzuhalten. Ebenso lud der tschechische Präsident Petr Pavel den bayerischen Ministerpräsidenten zu einem an den Kongress anschließenden Treffen auf der Prager Burg ein. Dieser übernahm, wie auch schon in vorherigen Jahren, die Schirmherrschaft über das Festival Meeting Brno, dies auch ausdrücklich mit Verweis auf den Beitrag zur deutsch-tschechischen Versöhnung.[21] Eine Woche vor dem Sudetendeutschen Tag stimmten 73 von 77 anwesenden Parlamentariern des tschechischen Abgeordnetenhauses einer Resolution gegen den Sudetendeutschen Tag zu. Dieser Antrag war von Seiten des Parlamentspräsidenten und Vorsitzenden der rechtsextremen SPD Tomio Okamura eingebracht worden. Die Opposition boykottierte geschlossen die Sitzung. Darüber hinaus entschuldigten sich weitere der insgesamt 200 Abgeordneten. Ebenso waren lediglich zwei Minister anwesend.[22]
Meeting Brno, die Sudetendeutsche Landsmannschaft sowie die Regierung des Freistaats Bayerns als Schirmherr der Sudetendeutschen betonten, die Kritik als Meinungsäußerung zu respektieren, die Veranstaltung jedoch unverändert durchzuführen.[23] Von Seiten der deutschen Bundesregierung wurde eine offizielle Stellungnahme vermieden.[24] Die katholische Kirche Tschechiens, repräsentiert unter anderem durch die Prager und Brünner Bischöfe Stanislav Přibyl und Pavel Konzbul, unterstützt die Ausrichtung und weist eine nationalistische Instrumentalisierung der Veranstaltung zurück.[25] Auch mehrere Mitglieder des Menschenrechtsausschusses des tschechischen Senats sprachen sich in einer Stellungnahme für das Treffen und gegen den Beschluss des Abgeordnetenhauses aus.[26] Am 18. Mai teilte die Kanzlei des tschechischen Präsidenten Petr Pavel mit, dass dieser die Schirmherrschaft über das Festival Meeting Brno übernommen habe.[27]
Statistik der Veranstaltungsorte
Einschließlich 2026 waren folgende Städte Gastgeber:
- Nürnberg (24 Mal, zuletzt 2016)
- München (14 Mal, zuletzt 2021)
- Augsburg (14 Mal, zuletzt 2024)
- Stuttgart (11 Mal, zuletzt 1989)
- Frankfurt am Main (3 Mal, zuletzt 1981)
- Wien (3 Mal, zuletzt 1983)
- Regensburg (3 Mal, zuletzt 2025),
- Kempten (1 Mal, 1950)
- Ansbach (1 Mal, 1951),
- Köln (1 Mal, 1961).
- Hof (1 Mal, 2022).
- Brünn (1 Mal, 2026)
Nach deutschen Bundesländer bzw. nach Land:
- Bayern (58 Mal, zuletzt 2025)
- Baden-Württemberg (11 Mal, zuletzt 1989)
- Hessen (3 Mal, zuletzt 1981)
- Österreich (3 Mal, zuletzt 1983)
- Nordrhein-Westfalen (1 Mal, 1961)
- Tschechien (1 Mal, 2026)
| Jahr | Ort | Bundesland/Land | Leitsatz | Besucherzahl |
|---|---|---|---|---|
| 1950 | Kempten | Bayern | „Gebt uns die Heimat wieder“ | |
| 1951 | Ansbach | Bayern | 40.000 Besucher[28] | |
| 1952 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Der Heimat die Treue“ | 250.000 Besucher[28] |
| 1953 | Frankfurt am Main | Hessen | „Für die Freiheit unserer Heimat!“ | 380.000 Besucher[28] |
| 1954 | München | Bayern | fast 500.000 Besucher[28] | |
| 1955 | Nürnberg | Bayern | 500.000 Besucher[28] | |
| 1956 | Nürnberg | Bayern | ||
| 1957 | Stuttgart | Baden-Württemberg | ||
| 1958 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Heimat – Deutschland – Europa“ | |
| 1959 | Wien | Österreich | „Für Heimat und Selbstbestimmungsrecht!“ | 300.000 Besucher |
| 1960 | München | Bayern | „Dem Recht die Treue“ | |
| 1961 | Köln | Nordrhein-Westfalen | „Einigkeit und Recht und Freiheit“ | |
| 1962 | Frankfurt am Main | Hessen | „Durch Recht zum Frieden“ | |
| 1963 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Freie Heimat – Geeintes Europa“ | |
| 1964 | Nürnberg | Bayern | „Versöhnung ja – Verzicht nein“ | |
| 1965 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Frieden durch Menschenrecht“ | |
| 1966 | München | Bayern | „Das Recht wird siegen“ | |
| 1967 | München | Bayern | „Kein Frieden durch neues Unrecht“ | |
| 1968 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Standhaft und treu!“ | |
| 1969 | Nürnberg | Bayern | „Für gerechten Frieden“ | |
| 1970 | München | Bayern | „Für ein freies Europa – Frieden durch Partnerschaft!“ | |
| 1971 | Nürnberg | Bayern | „Der Freiheit, dem Frieden und dem Recht verpflichtet!“ | |
| 1972 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Unser Auftrag bleibt Freiheit und Selbstbestimmung!“ | |
| 1973 | München | Bayern | „25 Jahre Sudetendeutsche Landsmannschaft – Schicksal einer Volksgruppe!“ | |
| 1974 | Nürnberg | Bayern | „20 Jahre Schirmherrschaft – Dank an Bayern!“ | |
| 1975 | Nürnberg | Bayern | „UNO höre auch uns – 30 Jahre Vertreibung!“ | |
| 1976 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Freie Heimat – Geeintes Europa!“ | |
| 1977 | Wien | Österreich | „Das Erbe erhalten – die Zukunft gestalten!“ | 180.000 Besucher |
| 1978 | Nürnberg | Bayern | „Pioniere des Aufbaues – Garanten der Freiheit!“ | |
| 1979 | München | Bayern | „Freie Heimat – Freies Europa!“ | |
| 1980 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Die Wahrheit wird siegen!“ | |
| 1981 | Frankfurt am Main | Hessen | „Einigkeit und Recht und Freiheit!“ | |
| 1982 | Nürnberg | Bayern | „Frieden in Freiheit“ | |
| 1983 | Wien | Österreich | „Recht wahren – Brücke sein!“ | |
| 1984 | München | Bayern | „Sudetenland – Bayern – Deutschland – Europa!“ | |
| 1985 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Recht bleibt Recht – trotz Vertreibung!“ | |
| 1986 | München | Bayern | „Gerechtigkeit schafft Frieden!“ | |
| 1987 | Nürnberg | Bayern | „Selbstbestimmung und Partnerschaft!“ | |
| 1988 | München | Bayern | „Recht und Freiheit – Fundament der Partnerschaft!“ | |
| 1989 | Stuttgart | Baden-Württemberg | „Europa – Freiheit – Recht und Partnerschaft!“ | |
| 1990 | München | Bayern | „Gemeinsam die Zukunft gestalten!“ | |
| 1991 | Nürnberg | Bayern | „Mut zu Wahrheit und Recht!“ | |
| 1992 | München | Bayern | „Recht dient dem Frieden!“ | |
| 1993 | Nürnberg | Bayern | „Vertreibung ächten – Heimatrecht achten!“ | |
| 1994 | Nürnberg | Bayern | „Gemeinsam für Europa – Vierzig Jahre Schirmherrschaft“ | 100.000 Besucher[28] |
| 1995 | München | Bayern | „50 Jahre Vertreibung – Unrecht verjährt nicht!“ | |
| 1996 | Nürnberg | Bayern | „Das Recht wahren – die Zukunft gestalten!“ | 10.000 Besucher[28] |
| 1997 | Nürnberg | Bayern | „Unser Auftrag bleibt – Gerechtigkeit schafft Frieden!“ | |
| 1998 | Nürnberg | Bayern | „Wahrheit und Recht – Fundament für Europa!“ | |
| 1999 | Nürnberg | Bayern | „Recht auf die Heimat – Baustein für Europa!“ | 80.000 Besucher[28] |
| 2000 | Nürnberg | Bayern | „Vertreibung weltweit ächten!“ | |
| 2001 | Augsburg | Bayern | „Menschenrechte wahren – Brücke sein“ | |
| 2002 | Nürnberg | Bayern | „Zukunft Europa – Friede und Recht“ | |
| 2003 | Augsburg | Bayern | „Vertreibung trennt – Heimat und Recht verbindet“ | |
| 2004 | Nürnberg | Bayern | „Menschenrechte achten – Vertreibung ächten“ | |
| 2005 | Augsburg | Bayern | „Vertreibung überwinden – Ausgleich schaffen“ | |
| 2006 | Nürnberg | Bayern | „Vertreibung ist Völkermord – dem Recht auf Heimat gehört die Zukunft“ | |
| 2007 | Augsburg | Bayern | „Wir Sudetendeutschen – Brücke zur Heimat“ | |
| 2008 | Nürnberg | Bayern | „Für Heimat und Menschenrecht“ | |
| 2009 | Augsburg | Bayern | „Der Geschichte verpflichtet – die Zukunft gestalten“ | |
| 2010 | Augsburg | Bayern | „Gemeinsame Geschichte – Gemeinsame Zukunft in Europa“ | 10.000 Besucher[28] |
| 2011 | Augsburg | Bayern | „Dialog und Wahrheit – Nachbarschaft gestalten“ | |
| 2012 | Nürnberg | Bayern | „Herkunft pflegen – Zukunft sichern“ | |
| 2013 | Augsburg | Bayern | „Zukunft braucht Heimat“ | |
| 2014 | Augsburg | Bayern | „Geschichte verstehen – Zukunft gestalten“ | |
| 2015 | Augsburg | Bayern | „Menschenrechte ohne Grenzen“ | |
| 2016 | Nürnberg | Bayern | „Dialog verpflichtet“ | |
| 2017 | Augsburg | Bayern | „Verständigung suchen - Europas Mitte gestalten“ | |
| 2018 | Augsburg | Bayern | „Kultur und Heimat - Fundamente des Friedens“ | |
| 2019 | Regensburg | Bayern | „Ja zur Heimat im Herzen Europas“ | |
| 2020 | - | - | - | |
| 2021 | München | Bayern | „Verantwortung für die Heimat - unser Weg in die Zukunft“ | |
| 2022 | Hof | Bayern | „Dialog überwindet Grenzen“ | |
| 2023 | Regensburg | Bayern | „Schicksalsgemeinschaft Europa“ | |
| 2024 | Augsburg | Bayern | „Sudetendeutsche und Tschechen - miteinander für Europa“ | |
| 2025 | Regensburg[29] | Bayern | „Aus Krieg und Vertreibung lernen. Für Frieden und Freiheit kämpfen.“ | 8.000 Besucher[30] |
| 2026 | Brno/Brünn | Tschechien | „Alles Leben ist Begegnung – Život je setkávání“[31] | |
| 2027 | Bayern[3] |
Anmerkung: Insbesondere die Besucherzahlen im sechsstelligen Bereich beziehen sich auf Angaben des Veranstalters, die teilweise kritisch hinterfragt werden und in Diskrepanz zu anderen Quellen stehen, die niedrigere Zahlen angeben.[28]
Öffentliche Diskussionen
Öffentliche Diskussionen löste mehrfach die ablehnende Haltung des Plenums gegenüber prominenten Gastrednern wie beispielsweise 1995 der damaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer aus.[32]