Supergirl (2026)
Film von Craig Gillespie (2026)
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Supergirl ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm des Regisseurs Craig Gillespie. Es handelt sich um den zweiten Film des neuen DC Universe und somit den zweiten im ersten Kapitel Gods and Monsters, der die gleichnamige Comicreihe (2021–2022) adaptiert. Die titelgebende Rolle verkörpert Milly Alcock. Der Film kam am 26. Juni 2026 in die US-amerikanischen Kinos.
| Film | |
| Titel | Supergirl |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 108 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Craig Gillespie |
| Drehbuch | Ana Nogueira |
| Produktion | James Gunn, Peter Safran |
| Musik | Claudia Sarne |
| Kamera | Rob Hardy |
| Schnitt | Tatiana S. Riegel, Fred Raskin |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
← Superman | |
Handlung
Während der Zerstörung des Planeten Krypton evakuieren der Wissenschaftler Zor-El und seine Frau Alura gemeinsam mit vielen anderen Kryptoniern nach Argo City. Dort aktiviert Zor-El ein Kraftfeldsystem, das den Teil des Planeten mit der Stadt vom restlichen Krypton abtrennt und so verhindert, dass er bei der Explosion des Planetenkerns zerstört wird. Acht Jahre später bringen Alura und Zor-El ihre Tochter Kara zur Welt.
Mit der Zeit wird jedoch entdeckt, dass durch die Abtrennung von Argo City ein Mineral namens Kryptonit freigelegt wurde, dessen Strahlung die Bewohner langsam vergiftet. Nachdem Alura an einer Kryptonitvergiftung stirbt, beschließt Zor-El, Kara gemeinsam mit ihrem Hund Krypto in einem Raumschiff zur Erde zu schicken. Nach ihrer Ankunft werden sie von Karas Cousin Kal-El begrüßt, der auf der Erde ein Doppelleben als Clark Kent und Superman führt. Kara versucht anschließend, sich an ihr neues Leben auf der Erde zu gewöhnen und nimmt schließlich den Namen „Supergirl“ an.
In der Gegenwart reist Supergirl gemeinsam mit Krypto durch verschiedene Planetensysteme und feiert dort ihren 23. Geburtstag. Superman ruft sie häufig an, da er sich Sorgen macht, dass sie sich ständig außerhalb der Erde aufhält und dort nie wirklich ein Zuhause findet.
Während eines Zwischenstopps begegnet Supergirl Ruthye Marye Knoll, der letzten Überlebenden ihrer Familie, die vom Brigandenführer Krem von den Gelben Hügeln ermordet wurde. Ruthye bittet Supergirl, ihr bei ihrem Rachefeldzug zu helfen, doch diese lehnt zunächst ab.
Kurz darauf kapern Krem und mehrere Briganden Supergirls Raumschiff. Als Krypto versucht, sie aufzuhalten, schießt Krem ihm einen vergifteten Pfeil ins Bein. Nachdem Supergirl erfährt, dass Krypto nur noch drei Tage zu leben hat, beschließt sie, Krem zu verfolgen, um ihm das Gegengift abzunehmen, das er ständig bei sich trägt. Widerwillig nimmt sie Ruthye als Begleiterin mit.
Nach einem kurzen Gefecht mit den Sklarianischen Plünderern, einer Gruppe von Weltraumpiraten, verhört Supergirl einige der Überlebenden und erfährt, dass sich Krem auf dem Planeten Bilquis aufhält. Dort treffen sie auf das Ehepaar Bomar und Mareck, das ihnen erzählt, dass die Briganden junge Frauen entführen, um sie zur Ehe zu zwingen.
Mareck versucht jedoch, Supergirl und Ruthye mit einem Betäubungsmittel außer Gefecht zu setzen, um sie den Briganden im Austausch gegen die Freilassung seiner Tochter Sarna auszuliefern. Supergirl widersteht dem Gift und kämpft gegen die Briganden. Unterstützung erhält sie dabei vom Kopfgeldjäger Lobo, der den Briganden-Leutnant Drom Baxton jagt.
Mitten im Kampf hindert Supergirl Ruthye daran, Krem zu töten. Dieser nutzt die Gelegenheit zur Flucht, nachdem er Bomar und dessen Familie ermordet hat. Von Schuldgefühlen geplagt beschließt Supergirl, Krem allein weiterzuverfolgen. Einheimische Aliens bringen sie zum Versteck der Briganden auf dem Planeten Barenton. Dort wird sie jedoch durch die Strahlung einer grünen Sonne stark geschwächt. Ruthye, die ihr heimlich gefolgt ist, pflegt sie gesund.
Später wird Ruthye von den Briganden entführt und auf deren Raumschiff gebracht, wo auch Lobo gefangen gehalten wird. Ruthye gelingt die Flucht aus ihrer Zelle, und sie befreit Lobo. Als sie versucht, an Deck zu gelangen, wird sie jedoch von Krem gestellt.
Im entscheidenden Moment erscheint Supergirl. Nachdem sich Barenton weitergedreht hat und nun unter einer gelben Sonne liegt, haben sich ihre Kräfte vollständig regeneriert. Gemeinsam mit Lobo besiegt sie die Briganden und befreit die entführten Frauen.
Anschließend fleht Supergirl Ruthye an, Krem nicht zu töten, und überzeugt sie davon, dass Rache ihren Schmerz nicht lindern würde. Ruthye entscheidet sich schließlich, von Krem wegzugehen. Als sie außer Sicht ist, hebt jedoch Supergirl selbst Ruthyes Schwert auf und tötet Krem. Danach nimmt sie ihm das Gegengift ab und kehrt rechtzeitig zu Krypto zurück, dessen Leben sie dadurch retten kann.
Später verabschiedet sich Supergirl von Ruthye und lädt sie ein, den Rest ihrer Geburtstagswoche gemeinsam mit ihr zu feiern.
Einige Zeit später trifft Supergirl auf der Erde wieder mit Superman zusammen. Sie erklärt ihm, dass sie dauerhaft auf der Erde bleiben möchte, und bekräftigt, dass dieser Planet nun ihre Heimat ist.
Produktion
Ursprüngliche Entwicklung
Im August 2018 beauftragte Warner Bros. Pictures den Autoren Oren Uziel ein Drehbuch um die Superheldin Kara Zor-El / Supergirl zu verfassen[2], wobei explizit eine Regisseurin für die Inszenierung angestrebt wurde.[3] Die Produktion sollte 2020 beginnen, wurde jedoch bereits im Mai 2020 pausiert.[4][5]
Im Februar 2021 wurde Sasha Calle für die Rolle der Supergirl verpflichtet und unterschrieb einen Vertrag für mehrere Filme, wobei ihr Debüt in The Flash (2023) erfolgen sollte.[6] Eine mögliche Veröffentlichung des Filmes war im Zeitraum 2022/2023 vorgesehen.[7] Mit der Neuformierung von Warner Bros. Discovery und der von CEO David Zaslav angestoßenen Umstrukturierung im April 2022 wurde die Entwicklung des Projekts gänzlich gestoppt.[8][9] Im Oktober 2022 erfolgte die Bekanntgabe von James Gunn und Peter Safran als neue Köpfe hinter dem neu gebildeten DC Universe.[10]
Neuausrichtung unter James Gunn
Am 31. Januar 2023 gab Gunn die Projekte des ersten Kapitels Gods and Monsters im neuen DC Universe bekannt, darunter eine Adaption der Comicreihe Supergirl: Woman of Tomorrow (2021–2022) von Tom King und Bilquis Evely.[11] Mit Ana Nogueira wurde im November 2023 die Drehbuchautorin des Films bekannt.[12] Im April 2024 befand sich Craig Gillespie in Gesprächen für den Regieposten[13], ehe er im Folgemonat in jener Funktion bestätigt wurde.[14]
Besetzung

Ende Januar 2024 wurde Milly Alcock als neue Darstellerin von Supergirl verkündet.[15] Im September 2024 schloss sich Matthias Schoenaerts als Gegenspieler Krem of the Yellow Hills der Besetzung an[16], einen Monat später folgte die Verpflichtung von Eve Ridley als Ruthye Marye Knoll[17], ehe im Dezember 2024 der ehemalige Aquaman-Darsteller Jason Momoa als Lobo bestätigt wurde.[18] Mit David Krumholtz als Zor-El und Emily Beecham als Alura In-Ze besetzte man im Januar 2025 zudem die Eltern der Hauptfigur.[19]
Dreharbeiten, Ausstattung und Musik
Die Dreharbeiten mit Kameramann Rob Hardy begannen am 13. Januar 2025 in den Warner Bros. Studios Leavesden in England.[20][21] Ende Februar 2025 war die Hälfte des Films bereits abgedreht[22], ehe Ende April 2025 weitere Aufnahmen in Schottland erfolgten.[23] Im Mai 2025 wurden die Dreharbeiten schließlich abgeschlossen.[24]
Das Kostüm der Titelfigur ist dabei nah am entsprechenden Design aus der Comicreihe orientiert.[25][26]
Ursprünglich war Ramin Djawadi als Komponist vorgesehen, ehe dieser durch Junkie XL ersetzt wurde, welcher im März 2026 ebenfalls durch Claudia Sarne ersetzt wurde.[27]
Marketing und Veröffentlichung
Die Weltpremiere erfolgte am 22. Juni in Brooklyn.[28]
Supergirl: Woman of Tomorrow soll am 26. Juni 2026 in den US-amerikanischen Kinos starten[14], auch im IMAX-Format.[29]
Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Klaus Bickert und unter der Dialogregie von Stefan Fredrich bei Interopa Film in Berlin.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[30] |
|---|---|---|
| Kara Zor-El / Supergirl | Milly Alcock | Alina Freund |
| Krem von den Gelben Hügeln | Matthias Schoenaerts | Stefan Günther |
| Ruthye Marye Knoll | Eve Ridley | Ellis Drews |
| Clark Kent / Kal-El / Superman | David Corenswet | Patrick Roche |
| Lobo | Jason Momoa | Matti Klemm |
| Elias Knoll | Ferdinand Kingsley | Florian Clyde |
Kritiken
Zur Veröffentlichung wurde der Film mittelmäßig aufgenommen. Auf Metacritic erhielt er einen Review-Score von 50,[31] bei Rotten Tomates 58[32], auf der IMDb wurde er mit 6.1 bewertet.[33]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Filmdienst |
Beim Filmdienst erhielt der Film 3 Sterne. Die Hauptdarstellerin Milly Alcock wird für ihre Performance ebenso gelobt wie Jason Momoa für seinen Gastauftritt als Lobo. Filmkritiker Christoph Dobbitsch bemängelt jedoch, dass Regisseur Craig Gillespie hauptsächlich den Stil von James Gunn imitiert und keine eigenen Akzente setzt. Der Film wird laut Filmdienst zu einem Sommerblockbuster, der zwar kurzweilig ist, das Potential seiner Hauptfigur jedoch nicht ausnutzt.[35]