Syensqo
Belgisches Chemieunternehmen
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Syensqo ist ein börsennotiertes belgisches Forschungs- und Materialunternehmen mit Hauptsitz in Brüssel, das 2023 als Spin-off aus der Solvay-Gruppe hervorgegangen ist. Das Unternehmen ist auf Spezialchemikalien, Hochleistungspolymere und Verbundwerkstoffe spezialisiert.
| Syensqo | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft (Belgien) |
| ISIN | BE0974464977 |
| Gründung | 2023 |
| Sitz | Brüssel, |
| Leitung | Ilham Kadri (CEO)[1] |
| Mitarbeiterzahl | 13.278[1] |
| Umsatz | 6,56 Mrd. Euro[1] |
| Branche | Chemie |
| Website | syensqo.com/en |
| Stand: 31. Dezember 2024 | |
Geschichte
Der Chemiekonzern Solvay gliederte im Dezember 2023 sein Spezialitätengeschäft erfolgreich aus und unter dem Namen Syensqo als eigenständiges, wissenschaftsorientiertes Unternehmen etabliert. Diese bereits im Frühjahr 2022 angekündigte strategische Neuausrichtung gliederte die Bereiche Specialty Polymers, Composites und verschiedene Wachstumplattformen wie Batterietechnologien und grünen Wasserstoff bei Syensqo an.[2] Syensqo bietet Lösungen für eine Vielzahl von Branchen, darunter Transport, Elektronik, Konsumgüter, Bauwesen und Gesundheitswesen, mit einem starken Fokus auf Forschung, Innovation und Nachhaltigkeit.[3] Diese Geschäftsfelder erwirtschafteten 2022 einen Nettoumsatz von rund 7,9 Milliarden Euro.[4][2] Über Syensqo Ventures, dem Risikokapitalfonds der Gruppe, beteiligte sich das Unternehmen 2024 an einer Finanzierungsrunde in Höhe von 2,1 Mio. US-Dollar für Bioeutectics, gemeinsam mit Fen Ventures, Atento Capital und SOSV (IndieBio).[5]
Das verbleibende Solvay-Portfolio konzentrierte sich seither auf Mono-Technologien basierende Basischemikalien wie Natriumkarbonat, Peroxide und Silica, die im selben Zeitraum einen Nettoumsatz von etwa 5,6 Milliarden Euro erzielten.[4]
Deutschland
In Deutschland unterhält der Konzern ein Büro in Düsseldorf und einen Produktionsstandort in Östringen.[6]
