Sylvia Felder
deutsche Politikerin (CDU), MdL
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Sylvia Maria Felder (* 17. Februar 1967 in Gernsbach als Sylvia Maria Karcher) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Von 2019 bis 2026 war sie Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe. Zuvor war sie von 2016 bis 2019 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.

Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur am Gymnasium Gernsbach studierte Felder Jura an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen mit Examen im Jahr 1992. Sie wurde selbständige Rechtsanwältin in Gernsbach.
Politische Tätigkeit
Felder war von 1999 bis 2013 Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Rastatt. Sie war von 1996 bis 2019 Mitglied des Kreistages des Landkreises Rastatt, ist seit 2013 Mitglied im Vorstand des CDU-Kreisverbandes Rastatt und war von 2014 bis 2019 Mitglied des Gemeinderates der Stadt Gernsbach. Am 22. April 2015 nominierten die CDU-Mitglieder im Landtagswahlkreis 32 (Rastatt) sie zur Kandidatin für die Landtagswahl 2016. Mit einem Stimmenanteil von 25,6 % verlor sie die Wahl knapp gegen die Grünen-Kandidatin Kirsten Lehnig, kam jedoch über ein Zweitmandat in den Landtag.[1] Im April 2019 wurde sie als Nachfolgerin von Nicolette Kressl Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe.[2] Im Zuge dessen legte sie auch ihr Landtagsmandat nieder. Für sie rückte Alexander Becker in den Landtag nach. Ende Juni 2026 wurde Felder in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Zu ihrem Nachfolger wurde Alexander Föhr ernannt.[3]
Familie und Privates
Die Tochter eines Rechtsanwaltes ist römisch-katholisch. Sie ist verheiratet mit dem Juristen und Manager Rupert Felder, mit dem sie drei gemeinsame Kinder hat. Sie ist die Schwägerin des Pastoraltheologen Michael Felder.