Symphony Hall (Boston)

Konzerthaus in Boston, Massachusetts, USA From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Symphony Hall ist eine Konzerthalle in Boston im Bundesstaat Massachusetts der Vereinigten Staaten. Sie befindet sich an der Adresse 301 Massachusetts Avenue in direkter Nachbarschaft zum New England Conservatory. Sie wurde im Jahr 1900 vom Architekturbüro McKim, Mead and White für das Boston Symphony Orchestra entworfen. Wallace Clement Sabine, ein damals junger Physikprofessor an der Harvard University, entwickelte das Akustik-Konzept. 1999 wurde die Konzerthalle als National Historic Landmark in das National Register of Historic Places eingetragen.[1]

Schnelle Fakten National Register of Historic Places, National Historic Landmark ...
Symphony Hall
National Register of Historic Places
National Historic Landmark
Symphony Hall (Boston)
Symphony Hall (Boston)

Symphony Hall (Boston)

Symphony Hall (Boston) (Massachusetts)
Symphony Hall (Boston) (Massachusetts)
Lage Boston
Koordinaten 42° 20′ 33,3″ N, 71° 5′ 8,9″ W
Erbaut1900
ArchitektMcKim, Mead and White
BaustilNeorenaissance
NRHP-Nummer99000633
Daten
Ins NRHP aufgenommen 20. Januar 1999[1]
Als NHL deklariert20. Januar 1999[2]
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Geschichte und Architektur

Innenansicht der Konzerthalle

Nachdem zum Ende des 19. Jahrhunderts mit der Boston Music Hall die ursprüngliche Konzerthalle des Orchesters aufgrund von Straßen- und U-Bahn-Neubauten nicht mehr zur Verfügung stand, wurde die Symphony Hall neu errichtet. Bis heute gilt die Halle als einer der besten Aufführungsorte der Welt für klassische Musik.[3]

Die Halle wurde nach dem Vorbild des Leipziger Gewandhauses von 1884 entworfen, das allerdings im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört wurde. Die Gestaltung des Innenraums ist quaderförmig mit 61 ft (18,6 m) Höhe, 75 ft (22,9 m) Breite und 125 ft (38,1 m) Länge und wurde nach Vorbildern wie dem Concertgebouw in Amsterdam oder dem Wiener Musikverein konstruiert.

Statuen

Im oberen Bereich der Wände des Konzertsaals befinden sich insgesamt 16 Nachbildungen griechischer und römischer Statuen, die mythische und historische Figuren darstellen. Im Einzelnen handelt es sich um:

Weitere Informationen Figur, Standort des Vorbilds ...
Figur Standort des Vorbilds
Mit Blick auf die Bühne rechts beginnend
Faunus mit kindlichem Bacchus Neapel
Apollon mit Kithara Rom
Mädchen aus Herculaneum Dresden
Tanzender Faunus Rom
Demosthenes Rom
Sitzender Anakreon Kopenhagen
Euripides Rom
Diana von Versailles Paris
Mit Blick auf die Bühne links beginnend
Ruhender Satyr von Praxiteles Rom
Amazone Berlin
Hermes Ludovisi Paris
Athena Lemnia Dresden (Kopf: Bologna)
Sophokles Rom
Stehender Anakreon Kopenhagen
Aischines Neapel
Apollo von Belvedere Rom
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Orgel

Die Konzertorgel ist das Opus 1134 von Aeolin-Skinner aus dem Jahr 1949. Sie hat drei Manuale, 66 Register und 2621 Pfeifen. Bei einem Umbau 2004 erhielt sie einen Spieltisch, wie er in Orgeln von Cavallié-Coll zu finden ist.[4]

Siehe auch

Einzelnachweise

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