Tamara McKinney

US-amerikanische Skirennläuferin From Wikipedia, the free encyclopedia

Tamara Price McKinney (* 16. Oktober 1962 in Lexington, Kentucky) ist eine ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Tamara McKinney
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 16. Oktober 1962 (63 Jahre)
Geburtsort Lexington, Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 1990
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Bormio 1985 Kombination
Bronze Crans-Montana 1987 Kombination
Gold Vail 1989 Kombination
Bronze Vail 1989 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupsiege 18
 Gesamtweltcup 1. (1982/83)
 Super-G-Weltcup 22. (1986/87)
 Riesenslalomweltcup 1. (1980/81), (1982/83)
 Slalomweltcup 1. (1983/84)
 Kombinationsweltcup 6. (1982/83)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 0 0 1
 Riesenslalom 9 3 4
 Slalom 9 8 8
 Kombination 0 2 1
 
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Biografie

Sie gewann in ihrer Karriere 18 Weltcuprennen, jeweils 9 im Slalom und Riesenslalom. Zweimal gewann sie den Disziplinenweltcup im Riesenslalom (1981, 1983) und ein Mal die Kristallkugel für ihren Sieg in der Slalomwertung. Ihr größter Erfolg war – als erste US-Amerikanerin – der Gewinn des Gesamtweltcups 1983.

Bei den Weltmeisterschaften 1985 in Santa Caterina gewann McKinney Bronze in der Kombination, ebenso wie zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1987 in Crans-Montana. In der Saison 1987/88 fiel sie lange durch einen in den Vorbereitungs-Trainings erlittenen Beinbruch aus, doch wurde sie kurz vor den Olympischen Spielen in Calgary US-Slalommeisterin.[1][2] Bei den Weltmeisterschaften 1989 in Vail wurde sie dann Weltmeisterin in der Kombination und Bronzemedaillengewinnerin im Slalom. In den Jahren 1980, 1984 und 1988 nahm sie im Slalom und im Riesenslalom an den Olympischen Winterspielen teil, kam aber nur einmal, als Vierte im Riesenslalom von Sarajevo 1984 ins Ziel.

Nach einem weiteren Beinbruch (ihrem insgesamt dritten) Mitte Oktober 1989 während einer Trainingssession in Saas-Fee fiel sie für die folgende Saison aus. Da es ihr nicht gelang, sich von dieser Verletzung zu erholen, gab sie im November 1990 offiziell ihren Rücktritt bekannt.[3]

1984 wurde McKinney in die National Ski Hall of Fame aufgenommen.[4]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Tamara McKinney gewann in der Saison 1982/83 den Gesamtweltcup. Hinzu kommen drei Siege in Disziplinenwertungen (zweimal Riesenslalom, einmal Slalom).

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1978/7925.5913.3221.27
1979/8014.6514.2410.41
1980/816.1761.1027.5212.22
1981/829.1164.7412.42
1982/831.2251.1202.1056.30
1983/843.1953.851.1109.31
1984/858.13911.542.9317.9
1985/8624.6331.220.1814.3528.8
1986/876.12722.710.302.99
1987/8854.1219.12
1988/8911.11613.273.778.12
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Weltcupsiege

McKinney errang insgesamt 45 Podestplätze, davon 18 Siege:

Weitere Informationen Datum, Ort ...
Datum Ort Land Disziplin
22. Januar 1981Haute-NendazSchweizRiesenslalom
24. Januar 1981Les GetsFrankreichRiesenslalom
8. März 1981AspenUSARiesenslalom
10. Dezember 1982Limone PiemonteItalienSlalom
11. Januar 1983DavosSchweizSlalom
23. Januar 1983Saint-Gervais-les-BainsFrankreichRiesenslalom
9. März 1983Waterville ValleyUSARiesenslalom
10. März 1983Waterville ValleyUSARiesenslalom
12. März 1983VailUSARiesenslalom
20. März 1983FuranoJapanSlalom
10. März 1984Waterville ValleyUSASlalom
11. März 1984Waterville ValleyUSARiesenslalom
21. März 1984ZwieselDeutschlandRiesenslalom
24. März 1984OsloNorwegenSlalom
5. Januar 1985MariborJugoslawienSlalom
16. März 1985Waterville ValleyUSASlalom
18. Dezember 1986CourmayeurItalienSlalom
11. Januar 1987MellauÖsterreichSlalom
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Einzelnachweise

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