Tatort: Schmerz

Fernsehfilm der Krimireihe Tatort From Wikipedia, the free encyclopedia

Schmerz ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom WDR produzierte Beitrag ist die 1330. Tatort-Episode und wurde am 22. Februar 2026 im SRF, im ORF und im Ersten ausgestrahlt. Das Team aus Dortmund ermittelt – es ist der 29. Fall von Faber und der 11. und letzte von Rosa Herzog.

TitelSchmerz
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 1330 der Reihe Tatort
Titel Schmerz
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Bavaria Fiction im Auftrag des WDR
Regie Torsten C. Fischer
Drehbuch Jürgen Werner
Musik
Kamera Andreas Köhler
Schnitt Dora Vajda
Premiere 22. Feb. 2026 auf Das Erste
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

In Dortmund werden mehrere Männer im Rotlichtmilieu ermordet – zunächst scheint es sich um Machtkämpfe zu handeln. Schnell offenbart sich jedoch ein tieferer Hintergrund: Die Opfer besitzen falsche Identitäten und sind in Kriegsverbrechen während der Jugoslawienkriege verstrickt. Kommissarin Ira Klasnić stößt emotional an ihre Grenzen, als ihre eigenen verdrängten Erinnerungen an ihre Kindheit im Kriegsgebiet aktiviert werden. Zudem schaltet sich das LKA um Daniel Kossik in die Ermittlungen ein.

Dieser hat den Mord an KTU-Mitarbeiter Haller (siehe Tatort: Abstellgleis) noch einmal aufgerollt und verdächtigt erneut Faber und Herzog des Mordes an Haller. Für seine Ermittlungen bemüht er sich, die beiden gegeneinander auszuspielen.

Klasnić nimmt die bosnische Prostituierte Maria Novak bei sich auf, die bei den Morden an den Kriegsverbrechern eine wichtige Zeugin ist. Erst spät erkennt sie, dass Novak für die Morde verantwortlich ist, und kann sie schließlich stellen und festnehmen.

Faber findet unterdessen heraus, dass Herzog bei Hallers Ermordung am Tatort war. Dies bleibt auch Kossik nicht verborgen. Herzog gesteht Faber unter Tränen, Haller erstochen zu haben. Sie wollte nur mit ihm reden, was aber eskalierte. Rosa Herzog stellt sich dem Staatsanwalt Matuschek am Schluss selbst und wird festgenommen. Zurück bleibt wieder ein geschockter Faber, der erneut die wichtigste Bezugsperson in seinem Leben verloren hat.

Hintergrund

Der Film wurde vom 1. Juli 2025 bis zum 31. Juli 2025 in Dortmund, Köln und Umgebung gedreht.[1]

Rezeption

Kritiken

„Highlight ist das in einer dramatischen Zeitlupe inszenierte Finale der Folge. Während hier Waffen gezückt werden, ohne dass klar ist, auf wen sie gerichtet sind, wirkt die teils überfordernde Komplexität dieses Krimis plötzlich sehr bewusst. Nicht genau zu wissen, was passiert, kann schließlich auch spannend sein.“

Ann-Marlen Hoolt: Süddeutsche Zeitung[2]

„Am Ende, so viel darf verraten werden, sitzen Kommissar Faber und Kollegin Herzog in der Kirche und gedenken der Toten. Sind bosniakische Vergewaltigungsopfer inbegriffen in diesem Gedenken? Das lässt sich bei diesem über Strecken fahrigen »Tatort« nicht eindeutig sagen.“

Einschaltquoten

Die Erstausstrahlung von Schmerz am 22. Februar 2026 wurde in Deutschland von 7,29 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 27,9 % für Das Erste.[4]

Einzelnachweise

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