The Healing

Musikalbum von Rodrigo Amado und Chris Corsano From Wikipedia, the free encyclopedia

The Healing (Live at ZDB) ist ein Musikalbum von Rodrigo Amado und Chris Corsano. Die im September 2016 in der Galeria Zé dos Bois (ZDB) in Lissabon entstandenen Aufnahmen erschienen am 1. August 2025 auf Amados Label European Echoes.

Veröffent-
lichung

1. August 2025

Label(s)

European Echoes

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Veröffent-lichung, Aufnahme ...
The Healing (Live at ZDB)
Livealbum von Rodrigo Amado & Chris Corsano

Veröffent-
lichung

1. August 2025

Aufnahme

September 2016

Label(s)

European Echoes

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

4

Länge

49:12

Besetzung

Produktion

Rodrigo Amado, Luís Lopes

Aufnahmeort(e)

ZDB Lissabon

Chronologie
David Maranha / Rodrigo Amado: Wrecks
(2024)
The Healing (Live at ZDB) The Bridge – Rodrigo Amado, Alexander von Schlippenbach, Ingebrigt Håker Flaten, Gerry Hemingway: Further Beyond
(2025)
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Hintergrund

Der portugiesische Saxophonist Rodrigo Amado und der amerikanische Schlagzeuger Chris Corsano nahmen im Juli 2014 ihr erstes Duoalbum „No Place to Fall“ (Astral Spirits, 2019) in den Namouche Studios in Lissabon auf und arbeiteten weiterhin in Amados Quartett „This Is Our Language“ (mit Joe McPhee und Kent Kessler) zusammen (A History of Nothing, 2018).

Das zweite Duoalbum von Amado und Corsano, The Healing, ist die erste Veröffentlichung von Archivaufnahmen Amados, die aus verschiedenen Gründen zunächst verloren gegangen sind. Es enthält einen Live-Auftritt von Amado und Corsano im September 2016 im ZDB in Lissabon.

Titelliste

  • Rodrigo Amado, Chris Corsano – The Healing (Live At ZDB) (European Echoes)[1]
  1. The Healing Day 23:53
  2. The Cry 9:29
  3. Griot 10:32
  4. Releases Is in the Mind 5:18

Die Kompositionen stammen von Rodrigo Amado und Chris Corsano.

Rezeption

Nach Ansicht von Troy Dostert, der das Album in All About Jazz rezensierte, sei das Saxophon/Schlagzeug-Tandem von Rodrigo Amado und Chris Corsano unter den jüngsten Partnerschaften in der freien Improvisation eines der dynamischsten und aufrührerischsten. Für Fans ungezügelten Free Jazz mag „The Healing“ nicht ganz so attraktiv sein wie „No Place to Fall“, das mehr Momente kompromissloser Intensität biete. Doch Amado und Corsano seien auch dann noch so effektiv, wenn ihre Ideen etwas gedämpfter sind, und es sei die Qualität und Komplexität der Interaktion der beiden, die diese exzellente Veröffentlichung auszeichne.[2]

Es war wahrlich eine legendäre, kraftvolle Performance, lobte Eyal Hareuveni (Salt Peanuts). Amado und Corsano hätten bereits beim ersten, 24-minütigen Stück „The Healing Day“ vor roher, manischer und unberechenbarer Energie gesprüht. Amados drängende und rastlose, singende, melodische Soli würden von Corsanos rollendem, durchdringendem Trommeln angetrieben. Das Duo wechsle aber auch sofort in eine sanfte, offen emotionale, tief lyrische Dynamik, die die tiefe Kameradschaft dieser begabten, einfallsreichen Improvisatoren festige.[3]

Der Saxophonist Rodrigo Amado und der Schlagzeuger Chris Corsano würde eine mindestens zehn Jahre andauernde kreative Beziehung verbinden, schrieb Phil Freeman (Stereogum/Ugly Beauty). Amado sei wie Ivo Perelman ein frei improvisierender Saxophonist, der die Grenzen des Tonumfangs des Tenorsaxophons ausreizen könne, aber immer auch über eine grundlegende Lyrik, ja sogar Romantik verfüge. Corsano fühle sich mit jeder Art improvisierter Musik wohl; das sei intensive, aber auch freudige Musik.[4]

Einzelnachweise

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