The Lodge (2019)

Film von Veronika Franz und Severin Fiala (2019) From Wikipedia, the free encyclopedia

The Lodge ist ein amerikanisch-britischer Psycho-Thriller aus dem Jahr 2019 des österreichischen Regie-Duos Veronika Franz und Severin Fiala.

TitelThe Lodge
ProduktionslandUSA, UK
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2019
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel The Lodge
Produktionsland USA, UK
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2019
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie
Drehbuch
  • Sergio Casci
  • Veronika Franz
  • Severin Fiala
Produktion
Musik
  • Danny Bensi
  • Saunder Jurriaans
Kamera Thimios Bakatakis
Schnitt Michael Palm
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Die beiden Geschwister Aidan und Mia stehen Grace, der neuen Freundin ihres Vaters Richard, ablehnend gegenüber. Sie geben ihr die Schuld am Tod ihrer Mutter, weil diese Selbstmord beging, nachdem sie erfahren hatte, dass ihr Exmann Grace heiraten möchte. Nachdem verschiedene Versuche, das Verhältnis mit Grace zu den Kindern zu verbessern, fehlschlugen, besteht Richard auf einen gemeinsamen Ausflug mit den Kindern und deren baldiger Stiefmutter in die Familienlodge, die sich an einem abgelegenen Ort befindet. Während Richard zur Arbeit zurückgerufen wird, werden Grace und die Kinder eingeschneit, sodass sie gemeinsam dort ausharren müssen.

Eigentlich wäre das für Grace eine gute Gelegenheit, Aidan und Mia besser kennen zu lernen, die beiden zeigen aber kein wirkliches Interesse daran. Als sie langsam doch auftauen, kommt es zu unheimlichen Vorkommnissen, die drohen, in der Frau tief im Inneren verborgene Dämonen wieder hervorzubringen und etwas Böses auszulösen, das seinen Ursprung in ihrer streng religiösen Kindheit hat. Grace wurde in einem religiösen Kult aufgezogen, der von ihrem Vater angeführt wurde, und ist die einzige Überlebende eines Massensuizides.

Aber auch die Kinder sind nicht ganz unschuldig. So lassen sie Grace in dem Glauben, schon tot zu sein, weil sie ihre verstorbene Mutter rächen wollen. Sie verstecken Nahrungsmittel, Kleidung und die für Grace wichtigen Medikamente. Das Ganze, vermischt mit Grace’ Visionen und Schuldgefühlen, führt zum Showdown.

So kulminiert das Ganze in Graces Mord an Richard.[2][3][4][5]

Produktion und Hintergrund

Weitere Informationen Figur, Darsteller ...
Figur Darsteller Deutscher Sprecher
GraceRiley KeoughRubina Nath
AidanJaeden MartellOliver Szerkus
MiaLia McHughSarah Tkotsch
Richard HallRichard ArmitageTorben Liebrecht
Laura HallAlicia SilverstoneKatharina Spiering
Aaron MarshallDanny KeoughViktor Neumann
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Die Dreharbeiten fanden Anfang 2018 in Kanada statt, gedreht wurde unter anderem in Montreal. Produziert wurde der Film von der amerikanischen FilmNation Entertainment und der britischen Hammer Films.[5][6]

Nach Ich seh Ich seh ist dies der zweite Langspielfilm von Veronika Franz und Severin Fiala.[7] Die deutsche Synchronisation übernahm die Berliner TaunusFilm Synchron GmbH. Marc Boettcher schrieb das Dialogbuch und führte Regie.[8]

Veröffentlichung

Die Premiere fand am 25. Januar 2019 im Rahmen des Sundance Film Festivals 2019 statt, wo der Film in der Sektion Midnight gezeigt wurde.[5]

Am 2. Juni 2019 war er Abschlussfilm des Overlook Film Festivals.[9] Im Juli 2019 wurde der Film beim Neuchâtel International Fantastic Film Festival gezeigt,[10][11] beim Fantasy Filmfest 2019 und beim 10. Wiener /slash Filmfestival[12] wurde er als Eröffnungsfilm gezeigt.[13]

In Deutschland kam der Film am 6. Februar 2020 in die Kinos[3], in Österreich einen Tag später[14]. Am 11. November 2020 wurde der Film auf Sky veröffentlicht.[15]

Rezeption

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 75 %[16]
Metacritic (Metascore) 64/100[17]
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The Lodge erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes überwiegend positive Besprechungen und ordnet den Film dementsprechend als „Zertifiziert Frisch“ ein.[16] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.[17]

Mathis Raabe vom Weser Kurier befand, dass sich Franz und Fiala im Gegensatz zu ihrem Erstling Ich seh Ich seh hier und da auf konventionelle Horror-Tropen wie Puppenhäuser und Jump-Scares verlassen würden. Dennoch sei ihnen ein Film gelungen, der ein starkes Unbehagen aufbaue, ohne seine Bedrohung eindeutig zu benennen. Das bildstarke Finale hinterlasse wie schon bei Ich Seh Ich seh noch lange nach Verlassen des Kinosaals Tumulte in der Magengrube.[18]

heftfilme.com urteilte, dass die Produktion durch seine düsteren Bilder und das geniale Spiel mit religiösen Symbolen besteche. Die Thematik der Schuld und Sühne hinterlasse einen bleibenden Eindruck. Fans psychologischen Horrors kämen hier auf ihre Kosten. Die Regisseure schafften es, eine beklemmende Spannung aufzubauen, die den Zuschauer von Anfang an gefangen nehme.[19]

Auszeichnungen

2020 erhielt Thimios Bakatakis den Diagonale-Preis für die beste Bildgestaltung Spielfilm.[20]

Einzelnachweise

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