Thea Louise Stjernesund

norwegische Skirennläuferin From Wikipedia, the free encyclopedia

Thea Louise Stjernesund (* 24. November 1996 in Lørenskog) ist eine norwegische Skirennläuferin. Sie ist auf die Disziplinen Riesenslalom und Slalom spezialisiert.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Thea Louise Stjernesund
Nation Norwegen Norwegen
Geburtstag 24. November 1996 (29 Jahre)
Geburtsort Lørenskog, Norwegen
Größe 176 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein Hakadal Idrettslag
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2022 Peking Mannschaft
Silber 2026 Mailand-Cortina Riesenslalom
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold 2021 Cortina d’Ampezzo Mannschaft
Silber 2023 Courchevel/Méribel Mannschaft
Bronze 2023 Courchevel/Méribel Parallel
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 2016 Sotschi Mannschaft
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 27. Oktober 2018
 Gesamtweltcup 20. (2022/23, 2024/25)
 Riesenslalomweltcup 4. (2024/25)
 Slalomweltcup 7. (2023/24)
 Parallelweltcup 2. (2021/22)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 3
 Parallel-Rennen 0 1 0
 Mannschaft 1 1 0
letzte Änderung: 8. April 2026
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Biografie

Stjernesund begann im Dezember 2011 als 15-Jährige an FIS-Rennen teilzunehmen und konnte im Februar 2013 erstmals auf dieser Stufe gewinnen. Schon bald zeichnete sich eine Spezialisierung auf die technischen Disziplinen ab. Ihren ersten Einsatz im Europacup hatte sie am 1. Dezember 2014 im Riesenslalom von Hemsedal, den sie auf Platz 22 beendete. Im weiteren Verlauf der Europacupsaison 2014/15 gelangen ihr jedoch keine zählbaren Ergebnisse. Während der Saison 2015/16 konnte sie sich allmählich im Mittelfeld etablieren. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2016 in Sotschi gewann sie die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.

Nach einem durchzogenen Europacupwinter 2016/17 gelang Stjernesund gegen Ende der Europacupsaison 2017/18 der Durchbruch, als sie insgesamt fünf Podestplätze erzielte. Unter anderem gewann sie die Riesenslaloms von Zinal und La Molina, womit sie punktgleich mit Kristine Gjelsten Haugen die Europacup-Riesenslalomwertung für sich entschied und einen fixen Startplatz im Weltcup sicherte. Bei ihrem Weltcupdebüt am 27. Oktober 2018, dem Riesenslalom auf dem Rettenbachferner in Sölden, fuhr sie überraschend auf den neunten Platz und gewann auf Anhieb die ersten Weltcuppunkte. In ihrer Premierensaison fuhr sie weitere drei Mal unter die besten 15, in der Saison 2019/20 zweimal. Am 26. November 2020 fuhr sie als Sechste des Parallelrennens von Lech erstmals unter die besten zehn, ansonsten blieb sie während der Saison 2020/21 eher unter den Erwartungen. Ausnahme waren die Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo, wo sie überraschend den Weltmeistertitel im Mannschaftswettbewerb gewann. Den erfolgreichen Winter schloss sie mit zwei norwegische Meistertiteln im Riesenslalom und Slalom ab.[1]

Ihre erste Podestplatzierung in einem Weltcuprennen erzielte Stjernesund am 13. November 2021 als Zweite des Parallelrennens von Lech, wobei sie sich erst im Finale der Slowenin Andreja Slokar geschlagen geben musste.[2] Im weiteren Verlauf der Saison 2021/22 kamen zwei weitere Top-10-Platzierungen hinzu. Weitere Medaillen im Mannschaftswettbewerb gewann sie bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking und bei den Weltmeisterschaften 2023 in Méribel, hinzu kam 2023 die Bronzemedaille im Parallelrennen. Beim Weltcupfinale in Soldeu verpasste sie als Zweitplatzierte hinter Mikaela Shiffrin knapp ihren ersten Riesenslalomsieg.

Im Verlauf der Saison 2023/24 fuhr sie mehrere Top-5-Platzierungen in Soldeu, Åre und Jasná ein. Ihr bestes Resultat gelang ihr im Weltcup-Riesenslalom in Saalbach im März 2024, als sie Dritte wurde.[3] Sie schloss die Saison als 7. im Riesenslalom-Ranking ab.[4] Die Saison 2024/25 begann für Stjernesund mit einem 5. Platz beim Auftakt in Sölden. Bei den Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach verpasste sie im Riesenslalom als 4. das Podest um 0,01 Sekunden hinter Paula Moltzan und blieb ohne Medaille.[5] Im Gesamtranking des Riesenslaloms schloss sie die Saison ebenfalls mit einem 4. Platz ab.

Die Saison 2025/26 begann erneut mit einem 5. Platz im Riesenslalom von Sölden.[6] In Copper Mountain erreichte sie in ihrer Lieblingsdisziplin einen 3. Platz im Riesenslalom. Am 27. Dezember 2025 in Simmering wurde sie 4.[7] Ihren größten Erfolg feierte sie bei den Olympischen Winterspielen 2026, als sie im Riesenslalom punktgleich mit Sara Hector auf den 2. Platz fuhr und sich die Silbermedaille sicherte.[8]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 33 Platzierungen unter den besten zehn, davon 5 Podestplätze
  • 2 Podestplätze in Mannschaftswettbewerben, davon 1 Sieg

Weltcupwertungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Riesenslalom Slalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2018/1949.14013.13252.8
2019/2044.13624.5127.4914.36
2020/2154.9826.586.40
2021/2235.25617.11627.602.80
2022/2320.40610.23614.170
2023/2425.3697.30733.62
2024/2520.3984.38143.17
2025/2631.2978.27225.39
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Europacup

  • Saison 2017/18: 6. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung, 8. Slalomwertung
  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:
Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtLandDisziplin
1. März 2018ZinalSchweizRiesenslalom
8. März 2018La MolinaSpanienRiesenslalom
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Juniorenweltmeisterschaften

  • Sotschi 2016: 3. Mannschaftswettbewerb, 11. Kombination, 18. Riesenslalom, 23. Super-G
  • Åre 2017: 8. Riesenslalom, 10. Kombination, 21. Abfahrt, 32. Super-G

Weitere Erfolge

Commons: Thea Louise Stjernesund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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