Thrash (Film)
Film von Tommy Wirkola (2026)
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Thrash ist ein Survivalthriller aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Tommy Wirkola mit Phoebe Dynevor, Djimon Hounsou, Whitney Peak und Alyla Browne.[2][3]
| Film | |
| Titel | Thrash |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Altersempfehlung | ab 16 (DE) ab 16 (AT)[1] |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Tommy Wirkola |
| Drehbuch | Tommy Wirkola |
| Produktion | |
| Musik |
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| Kamera | Matthew Weston |
| Schnitt |
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| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Handlung
In der Küstenstadt Annieville in South Carolina wird Hurrikan Henry der Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala erwartet. Die Bewohner versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. Die hochschwangere Lisa Fields sitzt in der Stadt in ihrem Auto fest, weil sie noch arbeiten musste und die Interstate mittlerweile geschlossen wurde. Meeresbiologe Dr. Dale Edwards macht sich Sorgen um seine Nichte Dakota, die das Haus ihrer vor wenigen Monaten verstorbenen Mutter nicht verlassen möchte. Außerhalb der Stadt müssen die Geschwister Dee, Ron und Will Olsen bei ihren Pflegeeltern Billy und Rachel Unterschlupf finden.
Die Straßen und Häuser werden von Sturmfluten überschwemmt. Ein Tankwagen mit Tierblut wird aufgerissen, was Haie in die überflutete Innenstadt lockt. Lisas Fahrzeug steht unter Wasser und wird von einem Ast durchbohrt. Ein Mann, der sie befreien möchte, wird von einem Hai angegriffen und getötet. Dakota, die die Szene aus ihrer Wohnung beobachtet, kommt Lisa zur Hilfe, befreit sie aus ihrem Fahrzeug und bringt sie in ihrem Haus in Sicherheit.
Dale bittet ein Fernsehteam um Hilfe, um nach Annieville zu gelangen und Dakota zu evakuieren. Unterwegs entdecken sie, dass sich ein Weißer Hai namens Nellie, den sie die letzten drei Jahre beobachtet hatten, in der Nähe von Annieville aufhält. Da die Straßen durch Überschwemmungen blockiert sind, setzen Dale und das Fernsehteam ihre Reise mit dem Boot fort. Weil bei Lisa die Wehen einsetzen, schreibt Dakota HELP auf das Hausdach.
Nachdem ihr Haus überflutet wurde, versuchen Billy und Rachel, ihren mit einem Schnorchel ausgestatteten Pick-up zu starten. In der überfluteten Garage werden sie von Bullenhaien angegriffen, die Rachel töten und Billy schwer verletzen. Billy kehrt ins Haus zurück. Dort kommt es zum Streit, nachdem die Geschwister herausgefunden haben, dass Billy ihre Sozialhilfe für sich behalten hat. Billy kämpft mit Ron, bis Dee ihn zurück ins Wasser stößt, wo er von einem Bullenhai verschlungen wird. Ron sucht daraufhin im überfluteten Keller nach Waffen und findet eine Kiste Dynamit, mit dem sie Fleisch präparieren, um die die Haie ins Haus zu locken und zu sprengen. Die drei Geschwister starten den Pickup und fliehen.
Weil das Wasser weiter steigt, verlässt Dakota die Wohnung und schwimmt zu einem Ruderboot, wo sie vor Erschöpfung bewusstlos zusammenbricht. Sie erwacht Stunden später und sieht, wie ihr Haus einstürzt. Lisa bringt ihr Kind im Wasser zur Welt. Dakota versucht, Lisa und ihr Baby zu retten, aber ein Hai bringt das Ruderboot zum Kentern. Dale kommt mit seinem Boot und rettet Dakota, Lisa und ihr Baby aus dem Wasser, indem er Nellie anlockt, um die sie umkreisenden Bullenhaie abzuwehren. Während sie das zerstörte Annieville verlassen, entdeckt Dales Assistent Greg, dass ein weiterer Hurrikan auf die Ostküste zusteuert.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die VSI Synchron. Das Dialogbuch schrieb Sven Hasper, der auch Dialogregie führte.[4]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[4] |
|---|---|---|
| Lisa Fields | Phoebe Dynevor | Lin Gothoni |
| Dr. Dale Edwards | Djimon Hounsou | Oliver Siebeck |
| Billy Olson | Matt Nable | Frank Röth |
| Bob | Josh McConville | Dennis Schmidt-Foß |
| Claire Fields | Annabel Mullion | Anna Dramski |
| Dakota Edwards | Whitney Peak | Marie Hinze |
| Dee Olsen | Alyla Browne | Celina Gaschina |
| Hafenmeister Greg Wilson | Adam Dunn | Tobias Nath |
| Jimmy | Bert LaBonté | Matthias Scherwenikas |
| Keith | Jon Prasida | David Brizzi |
| Rachel Olson | Amy Mathews | Jana Kozewa |
| Ron Olsen | Stacy Clausen | Tom Raczko |
| Scott | Elijah Ungvary | Nico Mamone |
| Reporter Joe Sprinkle | Andrew Lees | Michael Ernst |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Hyperobject Industries und Sony Pictures produziert, als Produzent fungierten Adam McKay und Kevin J. Messick.[2][5] Die Dreharbeiten fanden unter dem Titel Beneath the Storm ab Juli 2024 in Melbourne in Australien statt.[6]
Die Kamera führte Matthew Weston, die Musik schrieben Daniel Futcher und Dominic Lewis, die Montage verantworteten Jim Page und Martin Stoltz und das Casting Ashley Marks. Das Production-Design gestaltete David Ingram und das Kostümbild Emily Seresin.[2]
Veröffentlichung
2024 war ein Kinostart unter dem Titel Beneath the Storm für den 1. August 2025 angekündigt.[7] Im März 2025 wurde das Projekt in Shiver umbenannt und der Kinostart auf den 3. Juli 2026 verschoben.[8] Im Januar 2026 erwarb Netflix die Rechte von Sony.[9] Auf Netflix erschien der Film am 10. April 2026.[3]
Rezeption
Kritiken
Am 12. April 2026 waren 10 der 28 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[10] Bei Metacritic erhielt der Film am 12. April 2026 einen Metascore von 47 von 100 möglichen Punkten, der auf zwölf Rezensionen basierte.[11]
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de vier von zehn Punkten. Das Szenario sei zwar nicht neu, habe durch die doppelte Ausnahmesituation aber durchaus Potenzial. Der Film nutze dieses aber nicht, statt Unterhaltung erwarte einen ein vor sich hin plätscherndes Werk ohne Biss.[12]
Dani Maurer bewertete den Film auf outnow.ch mit 3,5 von 6 Sternen. Dieser sei ein netter Filmsnack, den man sich als Fan von Hai-Thrillern anschauen könne. Die Tiere seien auch klar das Highlight des Ganzen und würden lebensnah und beeindruckend in Szene gesetzt. Noch besser wäre der Film allerdings geworden, wenn er einige zusätzliche Szenen angefügt und dafür auf die Kinderbande verzichtet hätte.[13]
Lutz Granert (zwei von fünf Sterne) bezeichnete die Produktion auf filmstarts.de als bierernsten Katastrophen-Eintopf, dem selbst die mit in den Bedrohungs-Mix hineingeworfenen Haie nicht die nötige Würze verliehen. Dieser sei über weite Strecken unspannend und rufe erst in der Schlussviertelstunde sein trashiges Potenzial zumindest ansatzweise ab.[14]
Jan Werner lobte auf filmtoast.de, dass sich der Film bis auf vereinzelte CGI-Aufnahmen der Haie angenehm von Billigproduktionen durch seine Wertigkeit abhebe. Das sorge für Atmosphäre und Nervenkitzel, der exakt für die kompakte Laufzeit genüge.[15]
Christian Klosz nannte den Film auf filmpluskritik.com einen absolut belanglosen Streaming-Snack für zwischendurch. Auch wenn die optische Umsetzung gelungen sei und manche Action- oder Spannungs-Sequenzen durchaus gut gemacht seien, fehle dem Film eine Seele.[16]
Peter Osteried befand auf kinofans.com, dass nichts an dem Film originell sei. Tommy Wirkola verstehe es aber, die bekannten Genre-Versatzstücke gut anzuordnen. Kein Überfilm, aber ordentliche Unterhaltung für Genre-Fans.[17]
Abrufe
Der Film gelangte zum Start in mehr als 90 Ländern auf Platz eins der Netflix-Film-Charts. In den ersten drei Tagen nach der weltweiten Veröffentlichung am 10. April 2026 kam er auf 54 Millionen geschaute Stunden und 37,7 Millionen Views. Damit lag er hinter den Filmen The Rip (41,6 Millionen Views) und War Machine (39,3 Millionen Views) auf Platz drei der bis dahin erfolgten Netflix-Filmstarts 2026.[18]
Mit 100 Millionen Views im ersten Halbjahr 2026 gelangte der Film auf Platz sechs der meistgesehenen Netflix-Filme.[19]