Traindorf (Stockheim)

Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Stockheim (Oberfranken) From Wikipedia, the free encyclopedia

Traindorf ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Stockheim im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie

Die Einöde lag auf einer Höhe von 442 m ü. NHN in einer Talsenke eines namenlosen rechten Zuflusses der Haßlach und war allseits von Wald umgeben. Im Norden befindet sich der Traindorfer Berg (504 m ü. NHN) und im Süden der Spitzberg (483 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt nach Neukenroth (1,1 km östlich).[1]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Traindorf 4 Anwesen (1 Hof, 2 Sölden, 1 Häuslein). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Die Stadt Kronach hatte in Nachfolge des Rittergutes Stockheim die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen.[2]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Traindorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Stockheim und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Stockheim zugewiesen.[3] Auf einer topographischen Karte von 1988 galt der Ort als abgebrochen.[4]

Baudenkmäler

  • Grenzsteine entlang der westlich der Einöde verlaufenden thüringischen Grenze. Rundbogig geschlossene Sandsteinquader mit reliefierten Wappen der Freiherren von Mengersdorf, bezeichnet „1615“.[5]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 173127334322576 *
Häuser[6] 344211 *
Quelle [3][7][8][9][10][11][12][13][14][15]
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Anwesen ist unbewohnt.

Religion

Der Ort war katholisch geprägt und nach St. Katharina (Neukenroth) gepfarrt.[2] Die protestantische Minderheit war nach St. Laurentius (Burggrub) gepfarrt.[13]

Literatur

Einzelnachweise

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