Triallat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Triallat ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiocarbamate.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Triallat
Allgemeines
Name Triallat
Andere Namen
  • S-2,3,3-Trichlorallyl-N,N-diisopropylthiocarbamat
  • N,N-Diisopropyl-2,3,3-trichlorallylthiolcarbamat
Summenformel C10H16Cl3NOS
Kurzbeschreibung

farbloses, brennbares Pulver[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 2303-17-5
EG-Nummer 218-962-7
ECHA-InfoCard 100.017.239
PubChem 5543
Wikidata Q904371
Eigenschaften
Molare Masse 304,67 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,27 g·cm−3 (25 °C)[1]

Schmelzpunkt

29–30 °C[1]

Siedepunkt

117 °C (0,0004 hPa)[1]

Dampfdruck

0,00012 mmHg (25 °C)[2]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[1] (4,0 mg·l−1 bei 20 °C[3])

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[4] ggf. erweitert[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302317373410
P: 260273280301+312302+352314[1]
Toxikologische Daten

800 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[5]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Geschichte

Triallat wurde in den 1960er Jahren von der Firma Monsanto auf den Markt gebracht.[6]

Verwendung

Triallat wird als Herbizid (stört die Zellteilungsvorgänge[7]) zur Bekämpfung von Flughafer und Windhalm in Getreiden (ausgenommen Hafer), in Rüben, Mais, Gemüse- und Futtererbsen verwendet. Es wird dazu in flüssiger Form (gelöst z. B. in Acetonitril) eingesetzt.

Zulassung

In einigen Staaten der EU besteht für Triallat eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.[8]

Sicherheitshinweise

Bei höheren Temperaturen ist Triallat instabil und zersetzt sich, wobei Stickoxide, Chlorwasserstoff und Schwefeloxide entstehen.

Siehe auch

Einzelnachweise

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