Trombone Artistry

Musikalbum von George Masso und Ken Peplowski From Wikipedia, the free encyclopedia

Trombone Artistry ist ein Musikalbum von George Masso und Ken Peplowski. Die am 27. August 1994 im Amerika Haus in Hamburg entstandenen Aufnahmen erschienen ursprünglich 1995 unter dem Titel Trombone Artistry,[1] schließlich 2002 als Just Friends auf Nagel-Heyer Records.

Veröffent-
lichung

2002

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Just Friends, Veröffent-lichung ...
Just Friends
Livealbum von George Masso & Ken Peplowski

Veröffent-
lichung

2002

Aufnahme

27. August 1994

Label(s)

Nagel-Heyer Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

10

Länge

1:19:34

Besetzung

Aufnahmeort(e)

Amerika Haus, Hamburg

Chronologie
Ken Peplowski: Lost in the Stars
(2001)
Just Friends Ken Peplowski: ...and Heaven Too! Live in the U.K. Volume II
(2002)
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Hintergrund

Posaune und Klarinette bilden im Jazz eine ungewöhnliche Besetzung in der ersten Reihe. Das Konzept ist jedoch nicht neu, denn diese Instrumentierung war im Benny Goodman Sextett der frühen 1940er-Jahre üblich. Sowohl Ken Peplowski als auch George Masso spielten zeitweise im Benny Goodman Sextett. Die Rhythmusgruppe bildeten bei dieser Session der Pianist Jake Hanna, der Bassist Len Skeat und der Schlagzeuger Brian Dee.

Titelliste

Rezeption

Ken Dryden verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, obwohl der Bandleader ein starker Solist ist, seien es Peplowskis leidenschaftliche Soli, die in diesem überwiegend swingorientierten Programm im Gedächtnis blieben. „You’d Be So Nice to Come Home To“ würde wie pure Magie klingen, während Peplowskis unvergleichliches Spiel in „It All Depends on You“ den Ausschlag gebe. Es gäbe auch ein paar Überraschungen. „Blue Monk“ habe einen fast schon gemächlichen Dixieland-Charme, und „If I Were a Bell“ sei ein reizvolles Stück für die Rhythmusgruppe, mit einigen experimentierfreudigen Soli von Dee.[3]

Nach Ansicht von C. Michael Bailey, der das Album in All About Jazz rezensierte, gebe es hier nichts Weltbewegendes, einfach guten Jazz, makellos gespielt. Masso würde über einen hellen und vollen Ton verfügen, der zu dieser geradlinigen Musik perfekt passe. Ken Peplowski sei der ideale Holzbläser für Masso und füge sich mühelos in die Melodien ein. Die Songauswahl sei wenig überraschend, mit Ausnahme der sehr gekonnten Interpretation von „Blue Monk“ durch diese Traditionalisten. „On the Alamo“ würde wie eine Radiosendung mit Benny Goodman und Glenn Miller in einer fiktiven kleinen Besetzung klingen. Die Rhythmusgruppe sei durchweg hervorragend, ebenso wie alle Stücke. Es gäbe nichts, was gegen diese Aufnahme für jeden Liebhaber von traditionellem Mainstream-Jazz spreche.[4]

Einzelnachweise

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