Tsiganologie
Bezeichnung für die umstrittene Forschung zur Geschichte, Kultur und Herkunft als „Zigeuner“ bezeichneter soziokultureller und ethnischer Gruppen
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Tsiganologie oder Sinti- und Romastudien (englisch Romani Studies) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld und Studienfach, das sich mit der Kultur, Geschichte und den politischen Erfahrungen der Roma und Sinti befasst. Die Disziplin untersucht zudem die Wechselwirkungen mit anderen Bevölkerungsgruppen sowie deren Einstellungen gegenüber den Roma und Sinti.[1] Unter den international bekannten Vertretern dieses Fachs sind Ian Hancock und Milena Hübschmannová.
Das Fach ist nicht zu verwechseln mit der pseudowissenschaftlichen und rassistischen „Zigeunerkunde“ oder „Zigeunerforschung“, die u. a. im Dritten Reich ausgeprägt war.
Geschichte
Die Tsiganologie reicht in die Frühe Neuzeit zurück.[2] 1793 schrieb Johann Erich Biester, es sei „die Frage, wie nennt ein Volk sich selbst, bei historisch-etymologischen Untersuchungen wichtig. Wie also nennen sich die Zigeuner? Mit Recht antwortet man: Roma oder Romma in der mehreren Zahl, Rom in der einfachen.“[3] Auch „Sinte“ war ihm geläufig, und „Romni“ ist im regionalen Dialekt belegt.[4] Als erster Tsiganologe im deutschen Sprachraum gilt Heinrich Moritz Gottlieb Grellmann (1756–1804) mit seiner Publikation Historischer Versuch über die Zigeuner. Betreffend die Lebensart und Verfassung Sitten und Schicksale dieses Volks seit seiner Erscheinung in Europa und dessen Ursprung.[5]
Im 19. Jahrhundert erlebte die Tsiganologie einen Aufschwung. In Verbindung mit der Neuorganisation der Polizei und der beginnenden systematisierten Erfassung von „Zigeunern“ und „nach Zigeunerart Umherziehenden“, aber auch im Zuge einer zeitgenössischen romantischen „Zigeunermode“ entstand eine Vielzahl zigeunerkundlicher Schriften. Heinrich von Wlislocki betrieb eine intensive literarische Sammeltätigkeit sowie Feldstudien bei siebenbürgischen Wanderzigeunern. Um die Wende zum zwanzigsten Jahrhundert wurden Gesellschaften zur Zigeunerforschung gegründet, so 1888 in Großbritannien die Gypsy Lore Society als internationaler Zusammenschluss von am Studium von „Zigeunern“ und „Reisenden“ („Travelers“) Interessierten.[6]
Das rassen- und bevölkerungsbiologische Konzept im frühen 20. Jahrhundert
Wie bereits bei Grellmann angedeutet, wurde die Zigeunerforschung im Nationalsozialismus rassistisch. Wissenschaftliche, administrative, polizeiliche und politische Institutionen widmeten sich der „Lösung der Zigeunerfrage“. Die Forschungsstelle für Rassenhygienische und bevölkerungsbiologische Forschungsstelle (RHF) war dabei sehr einflussreich.
Die Tsiganologen der RHF unter Leitung von Robert Ritter lieferten die für den Genozid an den mitteleuropäischen Roma erforderlichen Daten. Nach dem Ende des Nationalsozialismus führte Hermann Arnold diese Forschungstradition fort und berief sich dabei ausdrücklich auf die Arbeit der RHF. Arnold prägte den bundesdeutschen Zigeunerdiskurs bis in die 1980er Jahre.
Tsiganologie im späten 20. Jahrhundert
Tsiganologie war eine Bezeichnung für „Zigeunerwissenschaft“. Der Begriff wurde zwischen den 1980er Jahren und 2012 verwendet. Er bezeichnete die Erforschung der Geschichte, Kultur und Herkunft von Gruppen, die als „Zigeuner“ bezeichnet wurden.
Die Ausrichtung dieser Forschung und die Bezeichnung wird von den Sinti und Roma abgelehnt, da die „Tziganologie“ als Versuch, ein Wesen eines „Zigeunertums“ wissenschaftlich zu beschreiben „an rassenideologische Praktiken im Nationalsozialismus“ erinnere.[7]
Deutschland
Aufgrund der wissenschaftlichen, politischen und moralischen Diskreditierung von „Zigeunerkunde“ und „Zigeunerforschung“ wechselten Vertreter dieses Forschungsinteresses in den 1980er Jahren zum Begriff „Tsiganologie“. Mit dem Begriffwechsel wurde ein Bruch mit der früheren Forschungsrichtung vollzogen, die sich oft gegen ihre Untersuchungsobjekte gerichtet hatte.[8] Die „Polizeiwissenschaft“ sollte nicht fortgesetzt werden.[9] Vielmehr sollten Klischeevorstellungen entlarvt und unredliche Meinungen korrigiert werden.[10]
Zu den Protagonisten dieser Neubegründung zählten Joachim S. Hohmann sowie das 1978 gegründete „Projekt Tsiganologie“ um den Gießener Soziologen und Theologen Reimer Gronemeyer. Dieses Projekt entstand aus einer „Arbeitsgruppe Marginalität“. Zu den frühen Mitarbeitern gehörten die Ethnologen Mark Münzel und Bernhard Streck, zu denen später die Ethnologin Georgia A. Rakelmann hinzukam.[11]
Hohmann gab seit 1990 als wissenschaftliche Buchreihe die Studien zur Tsiganologie und Folkloristik heraus. Nach seinem Tod (1999) übernahm Wolfgang Wippermann die Herausgeberschaft. Er edierte nun unter dem neuen programmatischen Reihennamen Sinti- und Romastudien. Publikationen zur Geschichte der Sinti und Roma und zum Antiziganismus. Eine letzte Veröffentlichung erschien 2003.
Aus dem „Projekt Tsiganologie“ ging 1984 die Zeitschrift Gießener Hefte für Tsiganologie hervor, die bis 1986 erschien. Eine zweite Folge unter dem Namen Tsiganologische Studien wurde von 1990 bis 1992 veröffentlicht. Die Zeitschrift veröffentlichte Texte unterschiedlichster Provenienz zu einem breiten Spektrum tsiganologischer Themen und legte Wert darauf, nicht nur die „Blutspur“ der Verfolgung abzubilden, sondern auch die kulturelle Eigenständigkeit und Alternative der Minderheitskultur für die Mehrheitsgesellschaft darzustellen.[12]
Vertreter des Gießener Projekts gingen von einer relativen kulturellen Geschlossenheit und Kollektivität der als „Zigeuner“ bezeichneten Gruppen aus.[13] Diese Angehörigen einer peripheren und vormodernen, teilweise archaischen „Stammesgesellschaft“ zeichneten sich angeblich durch einen kollektiven, freiheitlichen „Eigensinn“ aus, der sich gegen die Eingliederung in eine „uniforme Industriegesellschaft“ richtete und an einer „zigeunerischen Lebensweise“ mit Nomadismus festhielt. „Zigeuner“ repräsentierten ein tribales, nicht-europäisches ethnisches Muster, vergleichbar mit Indianern oder Hawaiianern.[14] Sie lebten eine „nicht ins europäische Wertsystem integrierte ethnische Kultur“.[15]
Seit den 1980er Jahren vertrat insbesondere Streck die Auffassung, die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung sei weniger rassen- als vielmehr sozialpolitisch motiviert gewesen. Das Regime habe die „Beseitigung von Mißständen, weniger von Personen“ angestrebt. Eine Bewertung der Verbrechen an der Minderheit als Genozid wie die Shoa verbiete sich.[16]
Sowohl von wissenschaftlicher als auch von minderheitlicher Seite wurden die Positionen des „Projekts Tsiganologie“ sowie in Teilen die Arbeiten von Joachim S. Hohmann kritisiert.[17] Dadurch wurde das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Minderheit erneut beschädigt. Die Minderheit vertrat inzwischen eine eigene, den Ethnologen entgegengesetzte Sichtweise. Die Bürgerrechtsbewegung forderte in den 1980er Jahren die staatlich-rechtliche Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als ethnische Minderheit neben anderen nationalen Minderheiten sowie die politische und gesellschaftliche Anerkennung der nationalsozialistischen Verbrechen als Genozid. Die Forschungen der Gießener Tsiganologen wurden von ihnen als hinderlich für diese Bestrebungen angesehen.[18]
Die Kritiker wandten sich
- gegen eine sozialromantische Deutung der Thesen Hermann Arnolds von einer angeblichen „natürlichen“ Rückständigkeit der unter „Zigeuner“ subsumierten Gruppen bzw. gegen „sozialromantische Züge“ des tsiganologischen Konzepts[19]
- gegen eine Ethnisierung sozialer Erklärungsmuster, was „de facto“ auf die Kriminalisierung oder doch pauschale Herabwürdigung zu Objekten der Sozialarbeit hinauslaufe[20]
- gegen eine „inhaltliche Simplizität“ der tsiganologischen Forschungen, die wissenschaftlich „unzulänglich“ seien. Sie korreliere mit auffälligen methodischen Defiziten. Empirische Authentizität werde mit „Andeutungen und Photos“ lediglich suggeriert[21]
- gegen den Umgang der Ethnologen mit den nationalsozialistischen Verbrechen an der Minderheit. Sie würden den Genozid bagatellisieren und das rassistische Motiv „mehr oder minder“ abstreiten.[22][20]
- dagegen, „die Massenvernichtung der Zigeuner gegen den Mord an den Juden auszuspielen“. Streck falle noch hinter Arnold zurück, wenn er die „eigentliche rassistische Wende“ in der NS-Zigeunerverfolgung erst für 1942 ansetze.[23]
- gegen Strecks Sprache, die „einer Apologie des Massenmordes“ nahekomme. So spreche Streck davon, dass „Zigeuner“ „als Träger von Bakterien, als 'Schwachsinnige', weil sie nicht lesen und schreiben konnten, und als Saboteure der deutschen Sache, weil sie nicht arbeiten wollten“, hätten sterben müssen.[23]
In den ausgehenden 1990er Jahren griffen Studierende und Postgraduierte das ethnologische Paradigma wieder auf. Sie hatten sich um Streck versammelt, der nach der Wende an die Stelle des „mangels Bedarfs“ entlassenen Leiters des Ethnologischen Instituts der Universität Leipzig Dietrich Treide gerückt war.[24] Die Gruppe begründete ein „Zentrum für tsiganologische Forschung“, das die Gießener „Tradition weiterführt[e]“.[25] 2005 konstituierte sich ein „Forum Tsiganologische Forschung“ (FTF).[26] Auf der Basis eines interaktionistischen Ansatzes beschäftigte man sich mit „Zigeunerkulturen“ auf transnationaler, nationalstaatlicher und lokaler Ebene.[27] Den Schwerpunkt bildete Osteuropa. Das innerhalb des Forums vertretene Zigeunerbild griff aber weit aus und umfasste „Zigeunergruppen, die vom Bosporus bis nach Nordindien bzw. China siedeln“.[28]
Streck verstand unter „Zigeunern“ Dienstleistungsnomaden und betrachtete den Begriff „Zigeuner“ als „altehrwürdiges Gruppenetikett“. Die Tsiganologie schloss sich der Umbenennung zu „Sinti und Roma“ nicht an.[25] Wie ihre Gießener Vorgänger standen die Leipziger Tsiganologen mit diesen Ansichten im Konflikt mit der Minderheit und waren in der deutschsprachigen Forschung isoliert. Ihnen wurde vorgeworfen, das antiziganistische Klischee vom „ewigen Zigeuner“ zu reproduzieren.[29]
Mit dem Buch Zigeuner. Geschichte und Kultur, das 2010 im Beck-Verlag erscheinen sollte, beabsichtigte Streck, eine Essenz seiner Tsiganologie vorzulegen. Kurz vor der Publikation sagte der Verlag die Veröffentlichung ab.[30]
Inzwischen ist Streck emeritiert und publiziert zum Thema nicht mehr. Das Tsiganologische Forum hat seine Tätigkeit eingestellt.[31] Eine letzte Tagung fand 2011 statt, eine letzte Ausgabe des Gruppenzirkulars Tsiganologische Forschung erschien im April 2012.
Wolfgang Benz bemerkt, die Gießener bzw. Leipziger Forschungen, Kolloquien und Seminare hätten allein „das antiziganistische Ressentiment gegenüber der angeblichen Eigenart des ‚Nomadenvolks‘ der ‚Zigeuner‘ bestärkt“. Der ethnologische Ansatz sei insgesamt ein „Irrweg“.[32]
Internationale Tsiganologie
Die „Gypsy Lore Society“ wurde 1888 in Großbritannien gegründet und fördert kulturwissenschaftliche Studien zu „Gypsy and Traveler cultures“. Dazu gehören Gruppen wie Rom, Romanichels, Cale, Sinti, Ludar und Romungre sowie Irish und Scottish Travelers und andere, die „nach Zigeunerart“ leben. Ziel ist die Vernetzung verschiedener Wissenschaften und die Verbreitung von Informationen zum besseren Verständnis der Vielfalt der „Gypsy and Traveler cultures“.[33] Die Gesellschaft gab seit ihrer Gründung das Journal of the Gypsy Lore Society heraus. 2000 wurde es in Romani Studies umbenannt.[34] Der Hauptsitz der „Gypsy Lore Society“ befindet sich seit 1989 in den USA.[33] Während „Gypsy Studies“ nicht angeboten werden, sind „Romani Studies“ als Forschungsfeld an den Universitäten Manchester[35], Greenwich[36] und Austin vertreten.[37] Der Name distanziert sich von der alten „Tsiganologie“ und steht für ein anderes Selbstverständnis.
1991 wurde die „Studii Romani“, eine Gesellschaft für Minderheitenstudien, von bulgarischen Sozial- und Geisteswissenschaftlern gegründet. Ihr Ziel ist die Erforschung ethnischer, religiöser und kultureller Aspekte der Roma-Minderheit in Bulgarien und auf dem Balkan. Zu den Trägern gehören auch Vertreter der ethnologischen „Zigeunerforschung“.[38]
An der Karlsuniversität Prag gibt es das Studienangebot „Romistika“, begründet von der Romanes-Expertin Milena Hübschmannová.[39] Das interdisziplinäre Programm ist im Institut für Süd- und Zentralasiatische Studien der Philosophischen Fakultät angesiedelt. Es erforscht die anthropologischen, historischen, politischen, religiösen, folkloristischen und literarischen Elemente der „Roma-Kultur“.[40] Der essentialistische Ansatz dieses Konzepts ist umstritten. 1996 wies Katrin Reemtsma darauf hin, dass die europäischen Roma „kein homogenes Volk“ seien, und „Kulturkontakt, Kulturwandel und interkulturelle Beziehungen“ „zentrale Charakteristika der Kultur“ der Minderheit seien.[41] Von der Leipziger Tsiganologen-Schule wird die tschechische Einrichtung unter „Tsiganologie“ subsumiert.[42]
Das von der Europäischen Union getragene „European Academic Network on Romani Studies“ sollte die soziale Inklusion von Roma unterstützen. Es war für die Zeit von 2011 bis 2015 angesetzt und bezog sich nur auf Roma.[43] Die Romani Studies beziehen sich ausschließlich auf romanessprachige Gruppen. Sie haben ein anderes Selbstverständnis als die Tsiganologie und sind nicht mit dieser gleichzusetzen.
Literatur
- Tobias von Borcke: Feldforschung. Betrachtungen zur neuesten Tsiganologie aus Leipzig. In: Alexandra Bartels, Tobias von Borcke, Markus End, Anna Friedrich (Hrsg.): Antiziganistische Zustände 2. Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse. Münster 2013, S. 114–137.
- Tobias von Borcke: „Zigeuner“-Wissenschaft mit schlechtem Gewissen? Das Forum Tsiganologische Forschung an der Universität Leipzig. In: Antiziganismus. Soziale und historische Dimensionen von „Zigeuner“-Stereotypen. Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg 2015, ISBN 3-929446-31-6, S. 224–242 (online ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)).
- Joachim S. Hohmann: Handbuch zur Tsiganologie (= Studien zur Tsiganologie und Folkloristik. Band 15). Lang, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-631-49321-5.
- Fabian Jacobs, Johann Ries (Hrsg.): Roma-/Zigeunerkulturen in neuen Perspektiven – Romani/Gypsy cultures in new perspectives (= Veröffentlichungen des Instituts für Ethnologie der Universität Leipzig. Band 1). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2008, ISBN 3-86583-255-5.
- Joachim Krauß: „Zigeunerkontinuum“ – die Raum und Zeit übergreifende Konstanz in der Beschreibung von Roma in Theorie und Empirie. In: Jahrbuch für Antisemitismusforschung. 18, 2009, S. 161–181.
- Sören Niemann: Eine nomadische Kultur der Freiheit. Vom Traum der Tsiganologie. In: Wulf D. Hund (Hrsg.): Zigeunerbilder. Schnittmuster rassistischer Ideologie. Dissertation, Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Duisburg 2000, ISBN 3-927388-74-2, S. 31–50.
- Ulrich Friedrich Opfermann: Von Ameisen und Grillen. Zu Kontinuitäten in der jüngeren und jüngsten deutschen Zigeunerforschung. In: Antiziganismus. Soziale und historische Dimensionen von „Zigeuner“-Stereotypen. Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg 2015, ISBN 3-929446-31-6, S. 200–222 (online ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)).
- Katrin Reemtsma: Sinti und Roma. Geschichte, Kultur, Gegenwart. Beck, München 1996, ISBN 3-406-39255-5.
- Romani Rose: Die neue Generation und die alte Ideologie. Zigeunerforschung wie gehabt? In: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums. Band 21, Heft 81, 1982, S. 88–107.
- Martin Ruch: Zur Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen „Zigeunerforschung“ von den Anfängen bis 1900. Freiburg 1986.
- Jan Severin: „Zwischen ihnen und uns steht eine kaum zu überwindende Fremdheit.“ Elemente des Rassismus in den „Zigeuner“-Bildern der deutschsprachigen Ethnologie. In: Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel (Hrsg.): Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments. Unrast-Verlag, Münster 2009, ISBN 3-89771-489-2, S. 67–94.
- Nina Stoffers: Streck, Roma und andere Zigeuner (Manuskriptfassung). Protokoll einer Diskussion. In: Blickpunkte. Tsiganologische Mitteilungen. 7. Ausgabe, 15. April 2010, S. 9–11.
- Wim Willems: In Search of the True Gypsy. From Enlightenment to Final Solution. London 1997.
- Karola Fings, Sebastian Lotto-Kuschein: Tsiganologie. In: Michael Fahlbusch, Ingo Haar, Alexander Pinwinkler (Hrsg.): Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme. Unter Mitarbeit von David Hamann, 2 Bände. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2017, ISBN 978-3-11-042989-3, S. 1148–1157.
Weblinks
- Linkkatalog zum Thema Tsiganologie bei curlie.org (ehemals DMOZ)
- www.gypsyloresociety.org (eng.)
- Website der Studii Romani (eng.)
- Joachim Krauß, Rezension von: Fabian und Theresa Jacobs (Hrsg.): Vielheiten. Leipziger Studien zu Roma/Zigeuner-Kulturen (= Reihe Tsiganologie, Band 2). Leipzig 2011,
- Ulrich F. Opfermann: Von Zigeunerbildern und realen Roma. Zu einem Selbstzeugnis Leipziger Zigeunerforschung. In: Nevipe, Nr. 1 (2012), S. 6–10 (romev.de ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)), und anschließende Diskussionsbeiträge verschiedener Verfasser in Nr. 3 (2012), S. 17–23 (romev.de ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)).