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U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2014

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Die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2014 (offiziell 2014 FIFA U-20 Women’s World Cup) war die siebte Ausspielung dieses Wettbewerbs für Fußballspielerinnen unter 20 Jahren (Stichtag: 1. Januar 1994) und fand 2014 in Kanada statt. Kanada war damit nach der U-19-WM 2002 zum zweiten Mal Gastgeber dieses Turniers. Gespielt wurde in den Städten Edmonton, Moncton, Montreal und Toronto. Am Turnier nahmen 16 Mannschaften teil, die zunächst im vier Gruppen- und danach im K.-o.-System gegeneinander antraten. Das Turnier galt als Generalprobe für die 2015 in Kanada stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen. Durch die Vergabe der WM 2015 an Kanada wurde das Land auch Ausrichter der vorherigen U-20-WM.

Schnelle Fakten
U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2014
2014 FIFA U-20 Women’s World Cup
Anzahl Nationen 16
Weltmeister Deutschland Deutschland (3. Titel)
Austragungsort Kanada Kanada
Eröffnungsspiel 5. August 2014
Endspiel 24. August 2014
Spiele 32
Tore 102 (⌀: 3,19 pro Spiel)
Zuschauer 288.558 (⌀: 9.017 pro Spiel)
Torschützenkönigin Nigeria Asisat Oshoala (7 Tore)
Beste Spielerin Nigeria Asisat Oshoala
Beste Torhüterin Deutschland Meike Kämper
Gelbe Karten 55 (⌀: 1,72 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 0
Rote Karten 0
← Japan 2012
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Spielorte

Die vier Spielorte der WM wurden am 2. Juni 2013 bekanntgegeben.[1] Edmonton, Moncton und Montreal wurden auch als Spielorte der Frauen-WM 2015 ausgewählt. Toronto hatte auf eine Berücksichtigung als Spielort für die WM 2015 verzichtet, um Terminüberschneidungen mit den Panamerikanischen Spielen 2015 zu vermeiden.

Weitere Informationen Edmonton, Moncton ...
Edmonton Moncton
U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2014 (Kanada)
U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2014 (Kanada)
Spielorte 2014 in Kanada
Commonwealth Stadium Moncton Stadium
Kapazität: 60.100 Kapazität: 10.000
Montreal Toronto
Olympiastadion National Soccer Stadium
Kapazität: 66.300 Kapazität: 23.000
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Qualifikation

Die vier europäischen Vertreter qualifizierten sich bei der U-19-Europameisterschaft 2013 vom 19. bis 31. August 2013 in Wales. Jeweils die beiden besten Mannschaften der beiden Vorrundengruppen qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft. Dies gelang Europameister Frankreich, England, Deutschland und Finnland.[2]

Asiens drei Teilnehmer wurden bei der U-19-Asienmeisterschaft 2013 im Oktober 2013 in der Volksrepublik China ermittelt, an der sechs Mannschaften teilnahmen. China sowie Nord- und Südkorea konnten sich qualifizieren.[3]

Die beiden südamerikanischen Vertreter wurden 2014 bei der U-20-Südamerikameisterschaft vom 13. bis 31. Januar 2014 in Uruguay ermittelt.[4] Es qualifizierten sich die beiden Erstplatzierten Brasilien und Paraguay, das als einzige Mannschaft erstmals teilnehmen wird.[5]

Die nord- und mittelamerikanischen Vertreter wurden bei der CONCACAF U-20-Meisterschaft der Frauen ermittelt, die vom 9. bis zum 19. Januar 2014 auf den Kaimaninseln ausgetragen wurde. Teilnehmer waren die USA und Mexiko (für Nordamerika), Costa Rica, Guatemala und Honduras (alle UNCAF) sowie drei CFU-Teams aus der Karibik (Jamaika, Kaimaninseln, Trinidad und Tobago), die in einem regionalen Turnier zwischen dem 18. und 27. Oktober ermittelt wurden. Es qualifizierten sich die beiden Finalisten Mexiko und USA sowie Costa Rica, der Gewinner des Spiels um Platz 3 gegen Trinidad und Tobago.[6] Zudem ist Kanada als Gastgeber automatisch qualifiziert.

Die beiden afrikanischen Vertreter wurden bei der U-20-Fußball-Afrikameisterschaft der Frauen ermittelt, für die 17 Mannschaften – darunter erstmals der Südsudan – gemeldet hatten, aber nach dem Rückzug Ägyptens, Guinea-Bissaus und Ugandas nur 14 teilnahmen. Die Meisterschaft fand zwischen dem 30. September 2013 und dem 26. Januar 2014 im Hin- und Rückspielmodus über drei Runden und eine Vorrunde statt.[7] Als erste Mannschaft qualifizierte sich Nigeria durch zwei Siege (6:0 und 1:0) gegen Südafrika. Als zweite Mannschaft qualifizierte sich Ghana, das nach einem 0:1 gegen Äquatorialguinea im Rückspiel durch ein 1:0 ausgleichen und das Elfmeterschießen mit 4:3 gewinnen konnte.[8] Dabei musste Ghana nur gegen Äquatorialguinea antreten, da sowohl der Vorrundengegner Guinea-Bissau als auch der Gegner der 2. Runde Uganda sein Team zurückgezogen hatte.[9]

Der ozeanische Vertreter wurde vom 18. bis 22. Februar 2014 bei der OFC-U-20-Frauen-Meisterschaft 2014 in Neuseeland ermittelt, an der vier Mannschaften (Neuseeland, Papua-Neuguinea, Tonga und Vanuatu) teilnahmen.[10] Neuseeland gewann durch drei Siege zum vierten Mal den Titel und qualifizierte sich als letzte Mannschaft für die WM.[11]

Teilnehmer

4 aus Europa Deutschland Deutschland England England Finnland Finnland Frankreich Frankreich
3 aus Asien China Volksrepublik China Korea Nord Nordkorea Korea Sud Südkorea
4 aus Nord-, Mittelamerika, Karibik Kanada Kanada Costa Rica Costa Rica Mexiko Mexiko Vereinigte Staaten USA
2 aus Afrika Ghana Ghana Nigeria Nigeria  
2 aus Südamerika Brasilien Brasilien Paraguay Paraguay*  
1 aus Ozeanien Neuseeland Neuseeland

* Erstteilnahme.

Gruppenspiele

Der Spielplan wurde am 6. August 2013 bekannt gegeben. Kanada wurde als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt.[12] Die Auslosung der Gruppen fand am 1. März 2014 in Montreal statt.[13]

Die ersten beiden Spieltage finden als Doppelveranstaltungen der jeweiligen Gruppe statt. Zu den abschließenden Gruppenspielen müsse alle Mannschaften in einen anderen Spielort reisen. Dort finden die letzten Spiele als Doppelveranstaltung mit einer anderen Gruppe statt.

Gruppe A

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Korea Nord Nordkorea  3  2  0  1 005:200  +3 06
 2. Kanada Kanada  3  2  0  1 004:300  +1 06
 3. Ghana Ghana  3  2  0  1 003:400  −1 06
 4. Finnland Finnland  3  0  0  3 004:700  −3 00
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Dienstag, 5. August 2014 in Toronto
Kanada–Ghana0:1 (0:1)
Finnland–Nordkorea1:2 (1:2)
Freitag, 8. August 2014 in Toronto
Ghana–Nordkorea0:3 (0:1)
Kanada–Finnland3:2 (0:2)
Dienstag, 12. August 2014 in Moncton
Ghana–Finnland2:1 (0:0)
Dienstag, 12. August 2014 in Montreal
Nordkorea–Kanada0:1 (0:0)

Gruppe B

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Deutschland  3  2  1  0 012:600  +6 07
 2. Vereinigte Staaten USA  3  2  0  1 004:200  +2 06
 3. China Volksrepublik Volksrepublik China  3  0  2  1 006:900  −3 02
 4. Brasilien Brasilien  3  0  1  2 002:700  −5 01
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Dienstag, 5. August 2014 in Edmonton
Deutschland–USA2:0 (0:0)
China–Brasilien1:1 (0:0)
Freitag, 8. August 2014 in Edmonton
Deutschland–China5:5 (2:1)
USA–Brasilien1:0 (0:0)
Dienstag, 12. August 2014 in Moncton
USA–China3:0 (2:0)
Dienstag, 12. August 2014 in Montreal
Brasilien–Deutschland1:5 (1:0)

Gruppe C

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Nigeria Nigeria  3  2  1  0 005:300  +2 07
 2. Korea Sud Südkorea  3  1  1  1 004:400  ±0 04
 3. England England  3  0  2  1 003:400  −1 02
 4. Mexiko Mexiko  3  0  2  1 003:400  −1 02
England und Mexiko sind durch Punkte, Torverhältnis und Direktvergleich
nicht eindeutig zu platzieren. Daher entscheidet laut Reglement das Los.
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Mittwoch, 6. August 2014 in Moncton
England–Südkorea1:1 (0:1)
Mexiko–Nigeria1:1 (1:1)
Samstag, 9. August 2014 in Moncton
England–Mexiko1:1 (1:0)
Südkorea–Nigeria1:2 (0:2)
Mittwoch, 13. August 2014 in Edmonton
Nigeria–England2:1 (1:1)
Mittwoch, 13. August 2014 in Toronto
Südkorea–Mexiko2:1 (1:0)

Gruppe D

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Frankreich  3  3  0  0 012:100 +11 09
 2. Neuseeland Neuseeland  3  2  0  1 005:400  +1 06
 3. Paraguay Paraguay  3  1  0  2 002:600  −4 03
 4. Costa Rica Costa Rica  3  0  0  3 002:100  −8 00
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Mittwoch, 6. August 2014 in Montreal
Neuseeland–Paraguay2:0 (2:0)
Frankreich–Costa Rica5:1 (4:0)
Samstag, 9. August 2014 in Montreal
Neuseeland–Frankreich0:4 (0:1)
Paraguay–Costa Rica2:1 (1:1)
Mittwoch, 13. August 2014 in Edmonton
Paraguay–Frankreich0:3 (0:2)
Mittwoch, 13. August 2014 in Toronto
Costa Rica–Neuseeland0:3 (0:1)

Finalrunde

Viertelfinale Halbfinale Finale
Korea Nord Nordkorea E1 (3)E
Vereinigte Staaten USA 1 (1)
Korea Nord Nordkorea 2
Nigeria Nigeria 6
Nigeria Nigeria 4
Neuseeland Neuseeland 1
Nigeria Nigeria 0
Deutschland Deutschland V1V
Deutschland Deutschland 2
Kanada Kanada 0
Deutschland Deutschland 2
Spiel um Platz 3
Frankreich Frankreich 1
Frankreich Frankreich E0 (4)E Korea Nord Nordkorea 2
Korea Sud Südkorea 0 (3) Frankreich Frankreich 3

V Sieg nach Verlängerung
E Sieg im Elfmeterschießen

Viertelfinale

Samstag, 16. August 2014 in Toronto
Nordkorea Nordkorea–USAVereinigte Staaten USA1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:1 i. E.
Samstag, 16. August 2014 in Edmonton
DeutschlandDeutschland Deutschland–Kanada Kanada2:0 (1:0)
Sonntag, 17. August 2014 in Moncton
Nigeria Nigeria–Neuseeland Neuseeland4:1 (2:0)
Sonntag, 17. August 2014 in Montreal
FrankreichFrankreich Frankreich–Südkorea Südkorea0:0 n. V., 4:3 i. E.

Halbfinale

Mittwoch, 20. August 2014 in Moncton
Nordkorea Nordkorea–Nigeria Nigeria2:6 (1:2)
Mittwoch, 20. August 2014 in Montreal
DeutschlandDeutschland Deutschland–FrankreichFrankreich Frankreich2:1 (1:1)

Spiel um Platz 3

Sonntag, 24. August 2014 in Montreal
Nordkorea Nordkorea–FrankreichFrankreich Frankreich2:3 (0:0)

Finale

Sonntag, 24. August 2014 in Montreal
Nigeria Nigeria–DeutschlandDeutschland Deutschland0:1 n. V.

Beste Torschützinnen

Weitere Informationen Rang, Spielerin ...
RangSpielerinTore
1 Nigeria Asisat Oshoala7
2 Deutschland Pauline Bremer5
Deutschland Sara Däbritz5
4 Frankreich Claire Lavogez4
5 Vereinigte Staaten Lindsey Horan3
Finnland Juliette Kemppi3
Deutschland Theresa Panfil3
Deutschland Lena Petermann3
Frankreich Faustine Robert3
Korea Nord Jon So-yon3
Nigeria Uchechi Sunday3
Korea Nord Ri Un-sim3
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Hinzu kommen weitere 9 Spielerinnen mit zwei Toren, 38 Spielerinnen mit einem Tor, darunter die Deutsche Rebecca Knaak und ein Eigentor durch Fabiola Villalobos (Costa Rica).

Auszeichnungen

Goldener Ball

Asisat Oshoala wurde auch als beste Spielerin des Turniers mit dem Goldenen Ball geehrt. Der Silberne Ball ging an die Französin Griedge Mbock Bathy und den Bronzenen Ball erhielt ihre Landsfrau Claire Lavogez.

Goldener Schuh

Mit dem Goldenen Schuh als Torschützenkönigin des Turniers wurde die Nigerianerin Asisat Oshoala ausgezeichnet. Oshoala erzielte während des Turniers sieben Tore, davon vier beim 6:2 im Halbfinale gegen Nordkorea. Platz zwei und drei gingen an die Deutschen Pauline Bremer und Sara Däbritz, beide erzielten fünf Tore.

Goldener Handschuh

Der Goldene Handschuh für die beste Torfrau ging an die Deutsche Meike Kämper. Damit wurde wie zwei Jahre zuvor eine Spielerin aus Deutschland geehrt. Ein Silberner bzw. Bronzener Handschuh wurde nicht vergeben.

Fairplay-Auszeichnung

Als fairste Mannschaft wurde das Team aus Kanada geehrt.

Schiedsrichterinnen

Die FIFA nominierte 13 Schiedsrichterinnen und 26 Assistentinnen für die 32 Spiele des Turniers. Gastgeber Kanada, die Volksrepublik China, Deutschland, Finnland und die USA stellen mit jeweils einer Schiedsrichterin und zwei Assistentinnen das größte Kontingent. Zudem wurde aus jeder Konföderation außer dem OFC je eine Schiedsrichterin als Reserve nominiert.[14]

Weitere Informationen Kontinentalverband, Schiedsrichterinnen ...
Kontinentalverband Schiedsrichterinnen Schiedsrichterassistentinnen
AFC
CAF
CONCACAF
CONMEBOL
CAF
UEFA
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Im Spiel zwischen Ghana und Nordkorea musste Carina Vitulano schon nach wenigen Minuten durch die Vierte Offizielle Katalin Kulcsár ersetzt werden, da sie sich bei einem Sprint eine Knieverletzung zuzog.[15]

Das deutsche Team

Bundestrainerin Maren Meinert nominierte für das Turnier folgenden Kader:[16]

Weitere Informationen Nr., Spielerin ...
Nr.SpielerinGeburtsdatumPositionVerein
01Meike Kämper23.04.1994TorMSV Duisburg
02Manjou Wilde19.04.1995AbwehrSC Freiburg
03Felicitas Rauch30.04.1996Abwehr1. FFC Turbine Potsdam
04Margarita Gidion18.12.1994AbwehrSGS Essen
05Franziska Jaser20.01.1996AbwehrNorth Carolina State University
06Lina Magull15.08.1994MittelfeldVfL Wolfsburg
07Kathrin Schermuly15.11.1995MittelfeldEintracht Wetzlar
08Rebecca Knaak23.06.1996AbwehrBayer 04 Leverkusen
09Pauline Bremer10.04.1996Sturm1. FFC Turbine Potsdam
10Linda Dallmann02.09.1994SturmSGS Essen
11Theresa Panfil13.11.1995MittelfeldBayer 04 Leverkusen
12Merle Frohms28.01.1995TorVfL Wolfsburg
13Sara Däbritz15.02.1995MittelfeldSC Freiburg
14Marie Christin Becker18.05.1995AbwehrHarvard University
15Wibke Meister12.03.1995Abwehr1. FFC Turbine Potsdam
16Joelle Wedemeyer12.08.1996AbwehrVfL Wolfsburg
17Jenny Gaugigl22.08.1996MittelfeldFC Bayern München
18Lena Petermann05.02.1994SturmUniversity of Central Florida
19Rieke Dieckmann16.08.1996MittelfeldSV Meppen
20Madeline Gier28.04.1996SturmSGS Essen
21Anna Klink22.03.1995TorBayer 04 Leverkusen
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Melanie Leupolz sagte ihre Teilnahme verletzungsbedingt ab, für sie wurde Joelle Wedemeyer nachnominiert.[17]

Besonderheiten

  • Das 5:5 zwischen Deutschland und China egalisiert das Remis mit den meisten Toren bei FIFA-Weltmeisterschaften beider Geschlechter in allen Altersstufen. Das gleiche Ergebnis gab es bei der U17-WM 2003 zwischen Portugal und Kamerun.
  • Theresa Panfil erzielte mit dem 3:2 das 100. Tor für Deutschland bei den U-20-Weltmeisterschaften der Frauen, die damit die 1. Mannschaft ist, die diese Marke erreicht hat.
  • Kanada ist die erste Mannschaft, die bei einer U-20-WM der Frauen einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg verwandeln konnte.
  • Die Nigerianerin Courtney Dike erzielte im Spiel gegen Südkorea bereits nach zwölf Sekunden das 1:0 und damit das schnellste Tor bei diesem Wettbewerb überhaupt. Ihre Mannschaftskameradin Asisat Oshoala erzielte dann im Viertelfinale das zweitschnellste Tor (31 Sekunden nach Anstoß).
  • Deutschland gelang es im Spiel gegen Brasilien, als erste Mannschaft in der Turniergeschichte fünf Tore in der zweiten Halbzeit zu erzielen.
  • Maren Meinert saß beim Spiel gegen Kanada zum 26. Mal bei einem WM-Spiel der U-20 Mannschaft auf der Bank und überbot damit den Weltrekord von Helmut Schön, der 25-mal bei WM-Spielen der Männer-A-Nationalmannschaft auf der Bank saß. Durch zwei weitere Spiele (Halbfinale und Finale) steigerte sie den Rekord auf 28 Spiele.
  • Zum ersten Mal kam es mit dem Finale Nigeria gegen Deutschland zur Wiederholung einer Finalpaarung. Beide Mannschaften trafen bereits im Finale der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010 aufeinander. Bei beiden Endspielen war Carol Anne Chenard die Schiedsrichterin, die damit die erste Schiedsrichterin in zwei WM-Endspielen ist.
  • Eine Premiere gab es ebenfalls bei den Platzverweisen: Keine einzige Spielerin musste das Feld durch eine rote oder eine gelb-rote Karte vorzeitig verlassen.

Einzelnachweise

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