Unzial 050

griechisches Manuskript des Neuen Testaments From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Unzial 050 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland; von Soden AL1) ist eine griechische Handschrift des Neuen Testaments, die auf das 9. Jahrhundert datiert wird.[1] Die Handschrift ist nicht vollständig.

SpracheGriechisch
Datum9. Jahrhundert
LagerortKloster Dionysiou und andere
Schnelle Fakten Text, Sprache ...
Manuskripte des Neuen Testaments
PapyriUnzialeMinuskelnLektionare
Unzial 050
Text Evangelium nach Johannes
Sprache Griechisch
Datum 9. Jahrhundert
Lagerort Kloster Dionysiou und andere
Größe 32,5 × 24 cm
Typ gemischter Texttyp
Kategorie III
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Beschreibung

Die Handschrift umfasst nahezu das gesamte Evangelium nach Johannes auf 19 Pergamentblättern mit vielen Lücken. Sie hat ein Format von 32,5 × 24 cm. Das Pergament ist nicht fein, die Tinte ist schwarzbraun. Der Text steht in eine Spalte mit 5–9 Zeilen.[1] Spiritus asper, Spiritus lenis und Akzente sind vorhanden.[2] Die Handschrift enthält Katene. Die Kommentare sind in Kleinschriftbuchstaben geschrieben.[2]

Die Handschrift enthält den Text Johannes 1,1.3–4; 2,17–3,8.12–13.20–22; 4,7–14; 20,10–13.15–17.[3]

Der Vers 21,25 wiederholt sich zweimal, Vers 20,17 sogar dreimal.[2]

Text

Der griechische Text des Codex wird der Kategorie III zugeordnet.[1]

In Johannes 3,12 findet sich die Textvariante πιστευετε (ihr glaubt) – anstelle von πιστευσετε (ihr werdet glauben) – so wie auch in den Handschriften Papyrus 75 und Unzial 083.

Johannes 20,10–13.15[4]
ΑΠΗΛΘΟΝΟΥΝΠΑΛΙΝΠΡΟΣΕΑΥΤΟΥΣΟΙΜΑΘΗ
ΤΑΙ.ΜΑΡΙΑΜΔΕΙΣΤΗΚΕΙΠΡΟΣΤΟΜΝΗΜΕΙ
ΟΝΕΞΩΚΛΑΙΟΥΣΛ.ΩΣΟΥΝΕΚΛΑΙΕΝΠΑΡΕΚΥ
ΨΕΝΕΙΣΤΟΜΝΗΜΕΙΟΝ.ΚΑΙΘΕΩΡΕΙΔΥΟΑΓ
ΓΕΛΟΥΣΕΝΛΕΥΚΟΙΣΚΑΘΕΖΟΜΕΝΟΥΣΕΝΑ
ΠΡΟΣΤΗΚΕΦΑΛΗΚΑΙΕΝΑΠΡΟΣΤΟΙΣΠΟΣΙ
ΟΠΟΥΕΚΕΙΤΟΤΟΣΩΜΑΤΟΥΙΥ.ΚΑΙΛΕΓΟΥ
ΣΙΝΑΥΤΗΕΚΕΙΝΟΙ.ΓΥΝΑΙΤΙΚΛΑΙΕΙΣ;


ΛΕΓΕΙΑΥΤΟΙΣ.ΓΥΝΑΙΤΙΚΛΑΙΕΙΣ;
ΤΙΝΑΖΗΤΕΙΣ.ΕΚΕΙΝΗΔΟΚΟΥΣΑΟΤΙ
ΟΚΗΠΟΥΡΟΣΕΣΤΙΝΛΕΓΕΙΑΥΤΩ.ΚΕΕΙΣΥ
ΕΒΑΣΤΑΣΑΣΑΥΤΟΝΕΙΠΕΜΟΙΠΟΥΕΘΗΚΑΣ
ΑΥΤΟΝΚΑΓΩΑΥΤΟΑΡΩ.

Geschichte

Diese Handschrift wurde im Kloster Dionysiu auf dem Berg Athos geschrieben.[2] Sie wurde von Tregelles und Tischendorf untersucht. Er ist jetzt in vier Teile aufgeteilt:

Siehe auch

Einzelnachweise

Literatur

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