Ute Eiling-Hütig
deutsche Politikerin (CSU, CDU), MdL, Landesministerin
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Ute Eiling-Hütig (* 7. November 1967 in Dorsten; geborene Eiling) ist eine deutsche Politikerin (CSU, CDU). Sie ist seit 2026 Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz. Von 2013 bis 2026 war sie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Werdegang
Nach dem Abitur 1987 am Gymnasium Maria Veen in Reken nahm Ute Eiling an der Universität Münster ein Studium der Alten Geschichte, Klassischen Archäologie und Mittleren Geschichte auf, das sie 1994 mit dem Examen zur Magistra Artium abschloss. In den Jahren 1991/92 erwarb sie eine studienbegleitende Zusatzqualifikation für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. 2000 legte sie ihre Promotionsschrift „Philadelpheia. Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte eines Dorfes im römischen Ägypten (1.–3. Jhd. n. Chr.)“ vor.[1]
Von 2000 bis 2002 arbeitete sie als Konferenzmanagerin im Bereich Controlling und Finanz- und Rechnungswesen beim Management Forum Starnberg. Ab 2002 war sie Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universität München, wo sie von 2003 bis 2008 die Bibliothek für Strafrecht des Juristischen Seminars leitete. Von 2008 bis 2013 war sie persönliche Referentin der Landtagsabgeordneten Ursula Männle (CSU) und leitet deren Bürgerbüro.
Sie ist Mitglied im Vorstand des CSU-Bezirksverbandes Oberbayern und des Bezirksverbandes Oberbayern der Frauen Union. In ihrem Wohnort Feldafing war sie stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes und Sprecherin der CSU-Fraktion im Gemeinderat. 2008 kandidierte sie für das Amt des Bürgermeisters und unterlag mit 43,3 % der Stimmen dem Amtsinhaber Bernhard Sontheim (Bürgergruppe).
Im Vorfeld der Landtagswahl 2013 entschied sie im November 2012 die Nachfolge Männles als Direktkandidatin im Stimmkreis Starnberg gegen sechs Mitbewerber für sich. Am 15. September 2013 sicherte sie sich den Einzug in den Landtag durch ein Direktmandat. 2018 und 2023 wurde sie erneut in den Landtag gewählt. Sie war Mitglied im Kuratorium der Akademie für Politische Bildung Tutzing und im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks. Des Weiteren war Eiling-Hütig Mitglied des Ausschusses für Bildung und Kultus, Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Pflege und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst. Im Zuge ihrer Ernennung zur Landesministerin in Rheinland-Pfalz schied sie am 18. Mai 2026 aus dem Landtag aus; für sie rückte Andreas Lorenz nach.
Am 18. Mai 2026 wurde Eiling-Hütig zur Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz im Kabinett Schnieder ernannt.[2] Im Zuge dessen trat sie am 15. Mai 2026 auch der CDU bei.[3]
Privates
Eiling-Hütig ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie ist römisch-katholischer Konfession.[4]
Auszeichnungen
Weblinks
- Biographie beim Bayerischen Landtag
- Ute Eiling-Hütig bei der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
- CSU schickt wieder eine Dame. In: Starnberger Merkur, 17. November 2012