Uwe Beckmann

deutscher Maler und Grafiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Uwe Beckmann (* 5. August 1941 in Ludwigslust; † 1. Oktober 2019) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Kunst am Bau

Leben und Werk

Beckmann studierte von 1960 bis 1964 Kunsterziehung und Germanistik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Von 1964 bis 1966 arbeitete er als Kunsterzieher. Danach studierte er bis 1971 Malerei und Graphik bei Fritz Dähn, Kurt Robbel, Arno Mohr und Walter Womacka an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Nach dem Diplom war er als freischaffender Maler und Graphiker in Bergfelde tätig. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitete er auch kunsterzieherisch. So leitete er seit den 1980er Jahren Malzirkel im Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf und bis September 2019 im Oranienburger Regine-Hildebrandt-Haus und, ab 2002, im kreativ e.V. in Schönwalde-Glien.[1]

Von 1991 bis 2006 war Beckmann Mitarbeiter am Kreismuseum Oranienburg. Dort restaurierte er u. a. Möbel und Bilder und gestaltete er Ausstellungen. Beckmann entwarf auch das Wappen und die Plakette für die Partnerschaftsbeziehungen des Landkreises Oberhavel.

Beckmann hatte eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen[2] und beteiligte sich an internationalen Pleinairs in Deutschland, Polen, Ungarn, Bulgarien, Italien, Portugal und auf Madeira.

Er war verheiratet mit der Lehrerin Regine Beckmann (* 1944).[3]

Ehrungen

Mitgliedschaften

Rezeption

„Ob er einen Frauenakt malt oder eine Hügellandschaft … es geht um Konturen, Strukturen, er hält Wesentliches fest. … „Zuerst ist die Farbe da“ beschreibt er seine Arbeitsweise.“[4]

Werkbeispiele

  • An der See (1973, Mischtechnik, 50 × 65 cm)

Ausstellungen (unvollständig)

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

  • 1974, 1979, 1981 und 1984: Potsdam, Bezirkskunstausstellungen
  • 1974: Frankfurt/Oder, Galerie Junge Kunst („Junge Künstler der DDR“)
  • 1975: Schwerin, Staatliches Museum („Farbige Grafik in der DDR“)
  • 1981: Dresden („25 Jahre NVA“)
  • 1981: Potsdam (Kunstausstellung zum X. Parteitag der SED)
  • 1985: Potsdam, Hiller-Brandtsche Häuser („Kunst im Auftrag der Klasse“)
  • 1985: Potsdam (Druckgrafik)
  • 1986: Dresden („Soldaten des Volkes – dem Frieden verpflichtet“)

Einzelausstellungen nach der deutschen Wiedervereinigung

  • 2012: Lauterbach, Hohaus-Museum („Ansichtssachen“; Malerei und Druckgrafik)[5]
  • 2013: Schönwalde-Glien, Kreativ e.V. („Die Kraft der Farbe“)
  • 2017: Hohen-Neuendorf, Kirche Borgsdorf-Pinnow („Farbwelten“)
  • postum 2020: Schönwalde-Glien, Rathaus Schönwalde („Mit Farbe erinnert“)

Literatur

Einzelnachweise

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