Valentina Pini
Schweizer Bildhauerin und Objektkünstlerin
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Valentina Pini (geboren am 24. März 1982 in Sorengo, Tessin) ist eine Schweizer Bildhauerin und Objektkünstlerin.
Leben
Valentina Pini ist bis zu ihrem 19. Lebensjahr in der Nähe von Mendrisio aufgewachsen.[1] 2001 zog sie zum Kunststudium an der Hochschule für Kunst und Design (HEAD) nach Genf. Ein Jahr verbrachte sie mit einem Stipendium in Wien an der Akademie der bildenden Künste. Im Jahr 2010 schloss sie ihr Diplom im Fach Kunst am Institut für Lehrerbildung der Universität Genf ab und absolvierte anschließend von 2013 bis 2015 einen Masterstudiengang in Bildhauerei am Royal College of Art in London. 2016 kehrte sie in die Schweiz zurück und lebt und arbeitet seitdem in ihrem Atelier in Zürich-Altstetten.[1]
Seit 2019 ist sie Co-Direktorin des Spazio Lampo in Chiasso.[1]
Ihre Arbeiten wurden unter anderem 2021 auf der Kunst-Bienniale im Museo de Bellas Artes in Santiago de Chile und auf der Swiss Art 2024 gezeigt. Seit 2024 wird sie von der Galerie Lullin + Ferrari Zürich vertreten.[2]
Werke von Valentina Pini befinden sich in der Kunstsammlung der Stadt Zürich, in der Zürcher Kantonalbank sowie der Kunstsammlung des Kanton Zürich.
Rezeption
In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit der Wahrnehmung von Material auseinander und hinterfragt unser Verständnis von Realität und Vergänglichkeit. In ihren Arbeiten stellt Pini Illusion und Realität einander gegenüber. Ihre Skulpturen zeigen zarte und komplizierte Visionen von scheinbar unbewegten und irrelevanten Objekten.
Ihre Werke, darunter Skulpturen, Fotografien und Videos, zeichnen sich durch ein rätselhaftes Element aus.[3]
Ausstellungen (Auswahl)
Einzelausstellungen
- 2010: Section, Le Futur Antérieur, Genf
- 2017: Tonic Immobility, DeptfordX Gallery, London
- 2019: With two naked eyes watching slime on the ocean floor, ZQM, Berlin
- 2019: Snake Oil — Dienstgebäude, Zürich
- 2020: curiosity killed the cat, Kunsthalle Arbon
- 2023: Ungraspable, Museo Casa Rusca, Locarno
- 2024: Water into Wine, Lullin + Ferrari, Zürich
- 2025: Valentina Pini: Calibrando l'occhio, Museo Vincenco Vela, Ligornetto
Gruppenausstellungen
- 2010: Monochrome, Lange + Pult, Zürich
- 2011: Prix du dessin, Institut National Suisse, Genf
- 2014: Nocturnale, Dayson Gallery, London
- 2016: Dimensione disegno. Posizioni contemporanee, Museo Civico Villa dei Cedri, Bellinzona
- 2016: Art Athina — Contemporary art fair, Athen
- 2017: Transmission, Minshar Gallery, Tel Aviv
- 2018: Werkschau Kanton Zürich, Museum Haus Konstruktiv, Zürich
- 2023: Ring Ring Ring, Pal Project, Paris
- 2023: The Lobster needs to get rid of its shell, A&O Kunsthalle, Leipzig[4]
- 2024: So Far, so Close. Schweizer Botschaft, Peking
- 2024: Surprise, Surprise!, Lullin + Ferrari, Zürich
- 2025: So Speaks a Tree, Museo Herman Hesse, Montagnola
Preise und Auszeichnungen
- 2009: Kiefer-Hablitzel-Preis
- 2016: Residenz PicNic, Brüssel
- 2016: sechsmonatiges Atelierstipendium, Zug
- 2018: dreimonatige Residenz in Johannesburg, Südafrika
- 2021: Artist in Residence, Berlin[1]
- 2021: Residenz CAP Tierra del Fuego, Patagonien
Kataloge
- Valentina Pini. Ungraspable. 2023 ISBN 978-88-8281-664-3.
Weblinks
- Literatur von und über Valentina Pini im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Profil Valentina Pini auf SIKART
- Website von Valentina Pini