Valma Prihti
finnische Beachvolleyball- und Volleyballspielerin
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Valma Vilhelmiina Prihti (* 26. April 2001 in Sastamala) ist eine finnische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.
| Valma Prihti | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 26. April 2001 |
| Geburtsort | Sastamala, Finnland |
| Größe | 1,83 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Mittelblock |
| Vereine | |
| 2017–2018 2018–2019 |
LP Vampula PuMa-Volley |
| Nationalmannschaft | |
| 2017 | Finnische Jugendnationalmannschaft |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2017–2021, 2023 Aliisa Vuorinen 2021–2022, seit 2024 Anniina Parkkinen |
| Weltrangliste | Position 70[1] |
| Erfolge | |
| 2019 – Finnische Vizemeisterin 2021 – Finnische Meisterin 2022 – EM-Teilnahme 2024 – Finnische Vizemeisterin 2025 – Siegerin Challenge Nuvali | |
| Stand: 20. Oktober 2025 | |
Karriere Halle
Die Mittelblockerin gehörte 2017 zum Kader der Jugendnationalmannschaft, die an der Qualifikation für die U18-Europameisterschaft teilnahm. In der folgenden Saison stand Prihti im Aufgebot von LP Vampula und wurde mit dem Verein Achte der Lentopallon Mestaruusliiga und Fünfte im Landespokal. Anschließend wechselte sie zu PuMa-Volley in die unterklassige 1-Sarja und belegte mit dem Sportclub den zwölften Rang in der Abschlusstabelle. Danach beendete sie ihre Hallenkarriere.[2]
Karriere Beach
Die in der Landschaft Pirkanmaa aufgewachsene Sportlerin startete bis einschließlich 2022 bei mehreren europäischen Underage-Meisterschaften und erkämpfte dreimal mit verschiedenen Partnerinnen einen Platz im Achtelfinale. Bestes Resultat war jedoch der siebte Rang mit Aliisa Vuorinen bei der ersten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb, der U18-Europameisterschaft 2017 in Kasan. Die beiden bildeten in der Folgezeit ein festes Beachpaar, erzielten jedoch keine Top-Ten-Platzierung bei einem Turnier der FIVB World Tour. In der Landesmeisterschaft waren sie dagegen deutlich erfolgreicher. Bei den Titelkämpfen von 2018 bis 2021 standen sie jedes Mal auf dem Treppchen. 2018 und 2020 wurden sie Dritte, in den anderen beiden Spielzeiten waren sie im Endspiel, das sie 2021 für sich entscheiden konnten. 2022 starteten Niina Ahtiainen und Prihti bei der Europameisterschaft in München und erreichten nach dem Sieg im zweiten Gruppenspiel die erste Hauptrunde.
Nachdem sie im folgenden Jahr an der Seite von Aliisa Vuorinen eine weitere Bronzemedaille bei der finnischen Meisterschaft erhalten und zwei Futures bestritten hatte, bildete Valma Prihti ab 2024 mit Anniina Parkkinen ein festes Team. Mit ihr hatte sie 2021 schon zweimal an der Vorausscheidung von Vier-Sterne-Veranstaltungen teilgenommen und in der Spielzeit danach einen neunten und einen fünften Platz bei Futures belegt. 2024 lief es bei der internationalen Beachserie nicht wirklich besser. Zu ähnlichen Platzierungen bei gleichwertigen Wettbewerben kam das Ausscheiden bei hochwertigen Turnieren der Pro Tour in der Qualifikation. Nur der finnische Vizemeistertitel konnte als Erfolg verbucht werden.[3] Auch in der folgenden Saison musste das Duo lange auf ein herausragendes Ergebnis warten. Dies gelang im Oktober in Nuvali. Nach erfolgreich absolvierter Quali und dem ersten Platz im Pool bezwangen Parkkinen / Prihti in der Runde der Sechzehn Annique und Menia aus der Schweiz, im Viertelfinale die Litauerinnen Paulikienė und Raupelytė sowie in der Vorschlussrunde Kylie und Maixnerová aus Tschechien. Nachdem sie auch das Finale gegen Ieva Dumbauskaitė und Gerda Grudzinskaitė in drei Sätzen gewonnen hatten, war ihr erster Sieg bei einem Challenge der Weltserie Realität geworden.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox