Verbandsgemeinde Dierdorf

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Die Verbandsgemeinde Dierdorf ist eine Gebietskörperschaft im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Dierdorf sowie fünf weitere Ortsgemeinden an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Verbandsgemeinde Dierdorf
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Dierdorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 33′ N,  39′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Fläche: 65,9 km²
Einwohner: 11.250 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 171 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: NR
Verbandsschlüssel: 07 1 38 5003
Verbandsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Neuwieder Straße 7
56269 Dierdorf
Website: vg-dierdorf.de
Bürgermeister: Manuel Seiler (parteilos)
Lage der Verbandsgemeinde Dierdorf im Landkreis Neuwied
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Karte
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Verbandsangehörige Gemeinden

Weitere Informationen Ortsgemeinde, Stadt, Fläche (km²) ...
Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Dierdorf, Stadt 31,90 6.192
Großmaischeid 15,52 2.338
Isenburg 4,17 579
Kleinmaischeid 6,99 1.316
Marienhausen 4,84 471
Stebach 2,38 354
Verbandsgemeinde Dierdorf 65,82 11.250
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(Einwohner am 31. Dezember 2024)[1]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Dierdorf; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
18153.596
18354.768
18714.941
19054.810
19395.473
19506.096
19616.506
JahrEinwohner
19707.740
19878.233
199710.793
200511.288
201110.965
201710.822
202211.092
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Politik

Verbandsgemeinderat

Verbandsgemeinderatswahl Dierdorf 2024
 %
50
40
30
20
10
0
42,8
26,0
13,9
10,2
7,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
+5,8
−2,8
+2,6
−1,9
−3,6
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Der Verbandsgemeinderat besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Die Konstituierung des aktuellen Verbandsgemeinderates fand am 11. Juli 2024 statt. Die Sitzverteilungen im Verbandsgemeinderat Dierdorf in den verschiedenen Wahlperioden:

Weitere Informationen Wahl, SPD ...
WahlSPDCDUGrüneFDPFWG UWGGesamt
202471223428 Sitze[3]
201981133328 Sitze
201411122328 Sitze
200912113228 Sitze
2004101223128 Sitze
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  • FWG = Erste Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde und Stadt Dierdorf mit den Stadtteilen e. V.
  • UWG = Unabhängige Wählergruppe Dierdorf e. V.

Bürgermeister

Manuel Seiler (parteilos) wurde am 1. April 2022 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dierdorf.[4] Bei der Direktwahl am 16. Januar 2022 setzte er sich mit einem Stimmenanteil von 56,2 % gegen seine Gegenkandidaten Hans-Dieter Spohr (CDU; 22,6 %) und Johannes Hörter (SPD, 21,2 %) durch.[5]

Bürgermeister des Amtes Dierdorf (bis 1968) und der Verbandsgemeinde Dierdorf (seit 1968):

  • Walter Hachenberg (FDP) 1945–1959
  • Ernst Jung (SPD) 1960–1978
  • Hans-Peter Görg (CDU) 1978–1986
  • Bernd Benner (SPD) 1986–2012
  • Horst Rasbach (SPD) 2012–2022[6][7]
  • Manuel Seiler (parteilos) seit 2022

Wappen

Wappen von Verbandsgemeinde Dierdorf
Wappen von Verbandsgemeinde Dierdorf
Blasonierung: „Grün bordiert und gespalten; vorn in Silber zwei rote Pfähle mit blauem Obereck; hinten in Silber zwei schwarze Balken.“
Wappenbegründung: Das Wappen von Wied-Runkel - Pfähle und Obereck deutet auf die frühere Zugehörigkeit des nördlichen Verbandsgemeindebereichs mit Dierdorf zur oberen Grafschaft Wied (Wied-Runkel) seit dem 14. Jahrhundert bis 1806. Das isenburgische Balkenwappen verweist auf die frühere Zugehörigkeit des südlichen Verbandsgemeindebereichs mit Isenburg und Maischeid zur Grafschaft Nieder-Isenburg bis 1664. Der grüne Bord soll die wald- und wiesenreiche Landschaft der Verbandsgemeinde symbolisieren.

Das Wappen ist rechtsgültig seit dem 27. Juli 1961, Entwurf von Joseph Decku.

Kommunalpartnerschaft

Die Verbandsgemeinde Dierdorf pflegt seit 1997 eine Kommunalpartnerschaft mit der Stadt Krotoszyn (Polen). Die seit vielen Jahren bestehende enge Beziehung zwischen dem Martin-Butzer-Gymnasium, Dierdorf, und dem Lyzeum, Krotoszyn, diente als Anstoß für diese Partnerschaft.

Verkehr

Die Verbandsgemeinde liegt im Verkehrsverbund Rhein-Mosel. Sie wird wochentags von einigen Buslinien erschlossen; die wichtigsten sind die Linie 100 nach Neuwied (Alteck-Express), 110 nach Koblenz und die Linie 104 nach Puderbach.

Dierdorf liegt an der Bahnstrecke Engers–Au, die jedoch auf diesem Abschnitt nur noch im Güterverkehr genutzt wird; der Bahnhof Dierdorf (Bz Koblenz) wird nicht mehr bedient. Erst ab Siershahn, 13 Kilometer südöstlich von Dierdorf gelegen, fahren noch Regionalzüge nach Montabaur (ICE-Bahnhof) und Limburg an der Lahn. Weitere Personenbahnhöfe in der Umgebung sind Hachenburg an der Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen (19 Kilometer nordöstlich) und Engers an der rechten Rheinstrecke (21 Kilometer südwestlich).

Durch das Gebiet der Verbandsgemeinde verläuft von Nordwesten nach Südosten die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, jedoch halten die Züge dort nicht. Parallel zu ihr verläuft die Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle Dierdorf. Von Nordosten nach Südwesten verläuft die Bundesstraße 413 durch Marienhausen, Dierdorf, Kleinmaischeid und Isenburg.

Commons: Verbandsgemeinde Dierdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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