Verbandsgemeinde Hettenleidelheim

ehemalige Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Verbandsgemeinde Hettenleidelheim war eine Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten fünf eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in der namensgebenden Gemeinde Hettenleidelheim.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Verbandsgemeinde Hettenleidelheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim hervorgehoben
Basisdaten (Stand 2017)
Koordinaten: 49° 32′ N,  4′ O
Bestandszeitraum: 1972–2017
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Dürkheim
Fläche: 40,31 km²
Einwohner: 10.576 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 262 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DÜW
Verbandsschlüssel: 07 3 32 5004
Verbandsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 45
67310 Hettenleidelheim
Bürgermeister: Helmut Rüttger (1986–2008), Karl Meister (2008–2017)
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Lage der Verbandsgemeinde im Landkreis Bad Dürkheim
Verwaltung der ehemaligen Verbandsgemeinde

Zum 1. Januar 2018 wurde die Verbandsgemeinde Hettenleidelheim aufgelöst, die zugehörenden Gemeinden wurden der neuen Verbandsgemeinde Leiningerland zugeordnet.

Verbandsangehörige Gemeinden

Weitere Informationen Ortsgemeinde, Fläche (km²) ...
Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Altleiningen 11,47 1.740
Carlsberg 7,03 3.455
Hettenleidelheim 5,07 3.013
Tiefenthal 4,21 842
Wattenheim 12,53 1.526
Verbandsgemeinde Hettenleidelheim 40,31 10.576
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(Einwohner am 31. Dezember 2015)

Geschichte

Die Verbandsgemeinde Hettenleidelheim wurde 1972, so wie alle Verbandsgemeinden im damaligen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz, auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ neu gebildet. Bis dahin bestanden die aus der Pfalz (Bayern) (1816–1946) stammenden Verwaltungsstrukturen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim zum Zeitpunkt ihrer Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1]

JahrEinwohner
18154.370
18355.277
18716.178
19056.123
19396.634
19507.785
JahrEinwohner
19618.328
19709.221
19879.846
199710.926
200511.096
201510.576

Politik

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Hettenleidelheim bestand aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[2]

Weitere Informationen Wahl, SPD ...
WahlSPDCDUGRÜNEFDPLINKEFWGWG AHWG CHGesamt
2014911142128 Sitze
2009910115228 Sitze
20049116228 Sitze
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  • FWG = Freie Wählergruppe Leiningerland e.V.
  • WG AH = Wählergruppe Dennhardt Altleiningen-Höningen
  • WG CH = Freie Wählergruppe Carlsberg-Hertlingshausen e.V.

Bürgermeister

Erster Bürgermeister der neu gegründeten Verbandsgemeinde wurde der damalige Ortsbürgermeister von Hettenleidelheim, Werner Mittrücker (CDU), der dieses Amt von 1972 bis 1980 ausübte.

Von 1980 bis 2008 führte Helmut Rüttger (CDU) 28 Jahre lang die Verwaltung als Bürgermeister und prägte die Entwicklung der Region maßgeblich.[3]

Ab 2008 übernahm Karl Meister (FWG) das Amt des Bürgermeisters und führte bis zur Auflösung und Fusion die Verbandsgemeinde.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In goldenem Schildbord, durch ein durchgehendes silbernes Kreuz geviert, oben rechts in Blau ein rotbewehrter silberner Adler, oben links in Rot fünf schwebende goldene griechische Kreuze 2:1:2, unten rechts in mit goldenen Kreuzen bestreutem schwarzem Feld ein schräggestellter silberner Schlüssel, mit dem Bart nach unten gekehrt, unten links in Schwarz ein wachsender rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe.“

Das Wappen wurde 1985 von der Bezirksregierung in Neustadt genehmigt. Der Adler und die Kreuze stehen für die Leininger, der Schlüssel für das Hochstift Worms und der Löwe für die Kurpfalz. In deren Herrschaftsbereichen lagen die Gemeinden bis zur Französischen Revolution.

Literatur

Einzelnachweise

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