Verbellabach

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Der Verbellabach ist ein Gebirgsbach und rechter Zufluss zur Ill im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Sein Tal ist das unbewohnte Verbellatal, ein Seitental des Montafons. Die Bezeichnung Verbellatal wird meist nur für den oberen Bereich des Baches verwendet. Der untere Bereich des Verbellabachs wird Ganifer genannt mit den Maisäßen Außerganifer und Innerganifer.[1]

Schnelle Fakten
Verbellabach
Verbella Alpe und Verbellabach

Verbella Alpe und Verbellabach

Daten
Gewässerkennzahl AT: 812272
Lage Verwall

Silvretta

  • Vallülagruppe

Osterreich Österreich

Flusssystem Rhein
Abfluss über Ill Rhein Nordsee
Quelle rund 300 m südwestlich des Jöchligrats
47° 0′ 13″ N, 10° 9′ 6″ O
Quellhöhe 2430 m ü. A.
Mündung in die Ill in Partenen
46° 57′ 49″ N, 10° 4′ 31″ O
Mündungshöhe 1098 m ü. A.
Höhenunterschied 1332 m
Sohlgefälle 13 %
Länge 10,4 km
Einzugsgebiet 33 km²
Linke Nebenflüsse Brüllender Seebach, Pfannenseebach, Wißseelibach, Zeinisbach, Vallülabach
Gemeinden Gaschurn, Ortschaft Partenen
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Verbellabach im Gebiet der Alpe Verbella
Alpe Verbella, Verbellabach und im Vordergrund der Pfannenseebach

Geographie

Lage

Lage bezüglich Gebirge

Der Verbellabach trennt im Oberlauf den Valschavielkamm von der Fluhgruppe des Verwalls. Nach der Einmündung des Zeinisbaches trennt er den Verwall von der Silvretta, hier die Vallülagruppe.[1]

Lage politisch

Das Einzugsgebiet des Verbellabachs liegt zur Gänze in der Gemeinde Gaschurn, Region Montafon, Bezirk Bludenz, Vorarlberg, Österreich.[1]

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet beträgt 33 km2. Die Umgrenzung erfolgt grob von Norden her im Uhrzeigersinn entlang der Linie ScheidseenNeue Heilbronner HütteVerbellner Winterjöchli – Jöchligrat – Grüner Grat – SchaftälispitzSchrottenkopfFädnerspitzeZeinisjochBallunspitzeVallülaFlamjöchleKleine VallülaBieler SpitzeSchattenkopfZaferna – hinterste Teil von PartenenVersalspitze – Jöchli – Tafamunter Augstenberg – Furkla – VerbellakopfWestlicher ValschavielbergÖstlicher ValschavielbergStritkopf.[1]

Zuflüsse

Von links münden der Brüllende Seebach, der Pfannenseebach, der Wißseelibach, der Zeinisbach und der Vallülabach in den Verbellabach.[1]

Seen im Einzugsgebiet

Im Gebiet des Verbellabachs befinden sich zahlreiche kleine Gebirgsseen, die meisten davon sind namenlos. Benannt sind:

Naturschutz

Der Oberlauf gehört zum Europaschutzgebiet Verwall und auch das Europaschutzgebiet Wiegensee gehört zum Einzugsgebiet.[1]

Das Großraumbiotop Tafamunt – Wiege – Versal gilt als der vielfältigste und biologisch-ökologisch interessanteste Biotopkomplex des Montafons außerhalb des Rätikons und auch als einer der charakteristischsten montan-hochalpinen Lebensräume Vorarlbergs.[2]

Das Großraumbiotop Valülatäler ist seit der Auflassung der Alpwirtschaft sehr naturbelassen. Die Beendigung der Alpwirtschaft führte hier zu keinen negativen ökologische Folgen.[3][1]

Freizeit und Erholung

Mountainbiken

Vom Zentrum Partenen bis zur Neuen Heilbronner Hütte via Verbella Alpe sind es 14,3 km und 1257 Höhenmeter.[4] Im Europaschutzgebiet ist Mountainbiken nur zwischen dem 15. Juni und dem 15. Oktober in der Zeit von 7:00 – 20:00 Uhr erlaubt und nur auf den ausgewiesenen Wegen.[5][1]

Wandern

Vom Speicher Kops bis zur Neuen Heilbronner Hütte geht man laut Wegweiser 2 1/4 Stunden.[6][1]

Siehe auch

Verbellatal: Wortbedeutung, Geschichte, Bergbau, Wandern und Mountainbiken sind da näher erläutert

Einzelnachweise

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