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Verträglichkeit (Psychologie)

Persönlichkeitsmerkmal From Wikipedia, the free encyclopedia

Verträglichkeit (englisch agreeableness) ist eine der Dimensionen im Fünf-Faktoren-Modell (FFM) der Persönlichkeit. Personen, die verträglich sind, zeichnen sich durch Altruismus und Hilfsbereitschaft aus. Menschen mit niedrigen Werten werden als streitbar, egozentrisch, gegensätzlich und misstrauisch gegenüber den Absichten anderer beschrieben. Sie verhalten sich eher wettbewerbsorientiert als kooperativ.

Facetten

Verträglichkeit umfasst sechs Facetten:[1]

Messung

Die Messung der Verträglichkeit erfolgt über Persönlichkeitstests. Ein sehr verbreiteter Test ist der NEO-FFI bzw. NEO-PI-R nach Costa & McCrae (vgl. Amelang & Bartussek, 2004). Eine aktuelle Entwicklung ist das „Trierer Integriertes Persönlichkeitsinventar“.

Soziale Erwünschtheit

Extrem hohe Werte, also zu übermäßiges Vertrauen und Entgegenkommen, können als naiv wahrgenommen werden. Dennoch sind hohe Werte generell eher sozial erwünscht als niedrige. Extrem niedrige Werte (Antagonismus) sind mit der dissozialen, narzisstischen und paranoiden Persönlichkeitsstörung verbunden und daher generell unerwünscht.[1] Nach ICD-11 können hohe antagonistische Werte für die Diagnose Persönlichkeitsstörung durch das Merkmal 6D11.2 Dissozialität angegeben werden.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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