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Waldmann-Krankheit

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Die Waldmann-Krankheit oder Primäre intestinale Lymphangiektasie (PIL) ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den Hauptmerkmalen Lymphangiektasie des Darmtraktes, Enteropathie durch Proteinverlust, Hypoalbuminämie mit Ödemen an Beinen und Genitale und Gingivahyperplasien.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
I89.0 Lymphödem, anderenorts nicht klassifiziert –

Lymphangiektasie

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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Die Namensbezeichnung bezieht sich auf den Erstautoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1961 durch Thomas A. Waldmann und Mitarbeiter.[3]

Bereits im Jahre 1949 hatten F. Homburger und M. L. Petermann die betroffene Familie beschrieben, allerdings noch ohne die Lymphangiektasie zu erkennen.[4]

Verbreitung

Die Häufigkeit ist nicht bekannt, bislang wurde über weniger als 500 Betroffene berichtet. Die Vererbung erfolgt autosomal-dominant.[5]

Ursache

Pathologisch finden sich erweiterte Lymphgefäße des Darmes mit Übertritt (Leckage) von Lymphe in das Darmlumen.[1][6]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1]

  • Krankheitsbeginn in den ersten Lebensjahren
  • beidseitige Beinödeme als Hinweis auf den Eiweißverlust und die Hypoalbuminämie
  • Je nach Schweregrad können Anasarka, Perikarditis, Aszites oder Pleuraerguss auftreten

Es besteht eine Assoziation mit B-Zell-Lymphomen.

Differentialdiagnose

Literatur

Einzelnachweise

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