Walter L. Groener

deutscher Botschafter From Wikipedia, the free encyclopedia

Walter L. Groener (* 6. März 1922 in Koblenz[1]) ist ein ehemaliger deutscher Diplomat.

Leben

Ab 3. Juni 1953 war Groener Kulturattaché in Bogotá. 1962 wurde Groener Wirtschaftsreferent an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Santiago de Chile.[2] 1963 wurde Groener in Chile die Carl-Anwandter-Medaille verliehen.[3]

1968 bis 1970 war Groener Botschafter der Zentralafrikanischen Republik. Als Jean-Bédel Bokassa 1970 zur Anerkennung des zweiten deutschen Staates bewogen wurde, wurde Groener als Konsequenz der Hallstein-Doktrin abberufen und nach Mexiko versetzt.[4]

Walter Groener war ab 4. August 1971 Vertreter des Generalkonsuls in Rio de Janeiro.[5] 1975 verlieh ihm Außenminister Azeredo da Silveira den Orden vom Kreuz des Südens.[6]

Bis zum 11. November 1975 (Ausrufung der Volksrepublik Angola durch Agostinho Neto) war Groener Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Luanda.[7]

1982 wurde Groener neuer Botschafter[8] in Paraguay.

Einzelnachweise

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