Waxenberger Forst
gemeindefreies Gebiet im Landkreis Regensburg in Bayern
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Der Waxenberger Forst war ein etwa 26,5414 km[1] großes gemeindefreies Gebiet im Landkreis Regensburg in Bayern. Es entstand um 1890 als ausmärkisches Gebiet Woerther Forst, wurde 1966 in Waxenberger Forst umbenannt und bestand bis zu seiner Teilung am 30. Juni 1972.
Teilung
Im Zuge der Neugliederung Bayerns wurde der östliche Teil des bislang vollständig im Regierungsbezirk Oberpfalz liegenden Waxenberger Forsts dem Landkreis Straubing-Bogen und damit Niederbayern zugeordnet, weshalb zum 1. Juli 1972 eine Teilung in Waxenberger Forst–West und Waxenbeger Forst–Ost erfolgte. Die Grenzziehung erfolgte „entlang des westlichen Ufers des Perlbaches nach Süden (einschließlich der westlich des Perlbaches gelegenen Gebietsteile der Gemeinde Höhenberg) bis zum Eintritt des Großen Perlbaches in das Gemeindegebiet der Stadt Wörth a.d. Donau (Gemeindeteil Zinzendorf)“.[2]
Der Waxenberger Forst–Ost im Landkreis Straubing-Bogen entstand zum 1. Juli 1972 durch Teilung des Waxenberger Forstes und hatte eine Fläche von 1152,23 Hektar.[3][4] Er wurde zum Jahresende 1985 aufgelöst.[5] Eine Teilfläche von 1137 Hektar kam am 1. Januar 1986 zur Gemeinde Wiesenfelden, 15 ha kamen zur Gemeinde Kirchroth.
Der Waxenberger Forst–West im Landkreis Regensburg entstand zum 1. Juli 1972 durch Teilung des Waxenberger Forstes und hatte zu diesem Zeitpunkt eine Fläche von 1508,35 Hektar.[6] Für den 1. Januar 1990 wurde seine Fläche mit 1507,90 ha angegeben,[7] zum 1. Februar 1995 mit 1505,39 ha.[8] Im Jahr 2000 wurde der Waxenberger Forst-West aufgelöst. Zur Stadt Wörth an der Donau kamen 1257 Hektar und 249 ha zur Gemeinde Rettenbach.
Literatur
- Kirchrother Gemeindeblatt, Nr. 49, Juni 2020, S. 30–36 (online)