Weihermühle (Röttenbach)

Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Röttenbach, Landkreis Erlangen-Höchstadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Weihermühle war ein Ort der Gemeinde Röttenbach im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern). Sie ist heute im Ort Röttenbach aufgegangen.

Geografie

Die Einöde lag am Röttenbach, einem linken Zufluss der Seebach, der nördlich und südlich des Ortes eine Kette von Weihern speist. Im Westen grenzte ein Waldgebiet an, ansonsten war der Ort von Acker- und Grünland umgeben.[1] Heute befinden sich an ihrer Stelle Haus Nr. 1 und 3 der Mühlbergstraße.[2]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts übte das Hochgericht das bambergische Centamt Forchheim aus. Grundherr der Mühle war die Winklerische Herrschaft Hemhofen.[3]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Weihermühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Röttenbach und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Röttenbach zugewiesen.[4] Die Mühle war Haus Nr. 76 von Röttenbach. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand bei der Mühle eine Siedlung. Vor 1904 erlosch Weihermühle als eigener Ortsteil.[5] Ab den 1970er Jahren wuchs die Bebauung von Röttenbach und Weihermühle zusammen. Die ursprüngliche Mühle würde mittlerweile abgerissen.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885
Einwohner 1265356
Häuser[6] 28
Quelle [7][8][9][10]
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Religion

Die Katholiken waren nach St. Mauritius (Röttenbach) gepfarrt.[3]

Literatur

Einzelnachweise

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