Weiler bei Monzingen
Gemeinde in Deutschland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Weiler bei Monzingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nahe-Glan an.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 7° 34′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Kreuznach | |
| Verbandsgemeinde: | Nahe-Glan | |
| Höhe: | 210 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,87 km² | |
| Einwohner: | 439 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55627 | |
| Vorwahl: | 06754 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KH | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 33 111 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 11 55566 Bad Sobernheim | |
| Website: | www.weiler-nahe.de | |
| Ortsbürgermeister: | Andreas Strohm | |
| Lage der Ortsgemeinde Weiler bei Monzingen im Landkreis Bad Kreuznach | ||

Geographie
Das Winzerdorf liegt am Südrand des Hunsrücks, im Tal der Nahe, etwa einen Kilometer vom Fluss entfernt. Im Osten befindet sich Monzingen, im Süden auf der anderen Naheseite Merxheim und westlich liegt Martinstein.
Zu Weiler bei Monzingen gehören auch die Wohnplätze Gonratherhof und Akazien-Hof.[2]
Bevölkerung
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Weiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]
Ortsbürgermeister
Andreas Strohm wurde am 16. Juni 2025 Ortsbürgermeister von Weiler.[5] Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde,[6] oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat. Da dieser zunächst keinen Kandidaten finden konnte, wurden die Aufgaben von den Beigeordneten Andreas Strohm und Isabell Müller wahrgenommen.[7] Im Juni 2025 wurde Strohm dann vom Gemeinderat zum Ortsbürgermeister gewählt.[5][8]
Strohms Vorgängerin war bis 2024 Daniela Bohl-Veldenzer. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 95,75 % in ihrem Amt bestätigt, das sie seit der einstimmigen Wahl durch den Gemeinderat am 3. Mai 2018 ausübte.[9][10] Ihr Vorgänger Gerhard Schmidt hatte das Amt von 1989 bis 2004 und nochmals von 2011 bis 2017 ausgeübt.[11]
Wappen
| Blasonierung: „Von Gold über Schwarz geteilt, oben ein roter Schrägrechtsbalken, unten eine goldene Schnalle.“ | |
| Wappenbegründung: Die Schnalle entstammt dem Wappen der Herren von Schmidtburg, der Schrägbalken dem der Markgrafen von Baden. „Weiler war bis um 1800 reichsritterschaftliche Besitzung und gehörte zuletzt dem Markgrafen von Baden. Der Markgraf von Baden führte als Wappen in Gold einen roten Schrägrechtsbalken. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts hatten sich die Besitzverhältnisse in Weiler so geändert, dass als gemeinsame Herren die Grafen von Schönborn, die Herren von der Leyen, von Steinkallenfels und von Schmidtburg genannt werden. Nach der Empfehlung des Landeshauptarchives Koblenz wurde im unteren Schildteil die Schmidtburger Schnalle aufgenommen, da die Schmidtburger doch die stärkere örtliche Tradition zu haben scheinen.“[12] |
Wirtschaft und Infrastruktur
Weiler wird von der Kreisstraße 18 an das regionale Straßennetz angeschlossen. Südlich des Ortes verlaufen unweit die Bundesstraße 41 und die Nahetalbahn.
Siehe auch
Weblinks
- Ortsgemeinde Weiler bei Monzingen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Nahe-Glan
- Literatur über Weiler bei Monzingen in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

