Weißenbach (Zeitlofs)
Ortsteil des Marktes Zeitlofs im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen
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Weißenbach ist ein Gemeindeteil der Marktes Zeitlofs im Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Weißenbach hat eine Fläche von 5,033 km². Sie ist in 675 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7456,24 m² haben.[1][4]
Weißenbach Markt Zeitlofs | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 15′ N, 9° 44′ O |
| Höhe: | 390 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,03 km²[1] |
| Einwohner: | 304 (25. Mai 1987)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 60 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 97799 |
| Vorwahl: | 09744 |
Evangelische Kirche | |
Geografie
Das Pfarrdorf liegt mit Roßbach im Westen und Detter im Osten in einer Rodungsinsel auf einer Hochfläche der Rhön. Im Süden wird das Waldgebiet Roßbacher Forst genannt, im Norden Rupbodener Forst. Im Ort entspringt der Weißenbach, ein rechter Zufluss der Schondra. Die Kreisstraße KG 31 führt nach Detter (2,2 km südöstlich) bzw. zur Kreisstraße KG 30 (1,9 km westlich); dort steht eine Buche, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rupboden zur Staatsstraße 2289 (3 km nördlich).[5]
Geschichte
Weißenbach gehörte bis zum Ende des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der Herrschaft Thüngen.[6] Im Ort gab es eine Filialkirche von Detter, die mit der Reformation evangelisch-lutherisch wurde.[7]
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Weißenbach. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Brückenau. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit war das Patrimonialgericht Zeitlofs zuständig.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Weißenbach am 1. Mai 1978 nach Zeitlofs eingemeindet.[8][9]
Baudenkmäler
In Weißenbach gibt es zehn Baudenkmäler:[10]
- Am Schloßpark 10: Kreuzdachbildstock
- Brauhausweg 2: Evangelische Kirche mit Kirchhofmauer
- Parkweg 4: Wegkreuz
- Parkweg 11: Katholische Filialkirche St. Antonius mit Friedhofkreuz
- Schloßhof 1, 2, 3, 5: Schloss Weißenbach
- Wasserturm, Bildstock, Brunnen
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Weißenbach gibt es zwei Bodendenkmäler.[10]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Weißenbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 142 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Weisenbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 186 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 134 (Digitalisat).
Weblinks
- Weißenbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 5. Februar 2026.
- Weißenbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 5. Februar 2026.
- Weißenbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 5. Februar 2026.
