Werner Heise (Archivar)

deutscher Archivar (1907–1945) From Wikipedia, the free encyclopedia

Werner Heise (* 23. August 1907 in Bochum; † 2. Mai 1945 in Hohennauen) war ein deutscher Historiker und Archivar. Von 1936 bis 1945 war er Leiter des Preußischen Staatsarchivs in Aurich. 

Leben

Nach Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte promovierte Heise 1931 in Berlin und begann 1933 seine Laufbahn als wissenschaftlicher Archivar. Zum 1. Juni 1936 wechselte er an das Preußische Staatsarchiv in Aurich, dessen Leitung ihm im Oktober desselben Jahres übertragen wurde. Während seiner Amtszeit konzentrierte er sich auf die Behebung der Raumnot, die Fortführung von Verzeichnungsarbeiten sowie die Neuordnung der Kartensammlung. Ab 1938 war er Mitglied des Schriftleitungsausschusses des Jahrbuchs der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Heise zum Wehrdienst eingezogen, blieb dem Archiv jedoch zeitweise verbunden. Er leitete 1942 die Auslagerung der Bestände in bombengeschützte Räume ein, bevor das Archiv im Sommer 1944 geschlossen wurde. Kurz vor Kriegsende fiel Heise in Hohennauen. Er hinterließ Vorarbeiten zu einem ostfriesischen „Dienerbuch“ und einem Auricher „Bürgerbuch“.

Schriften

Literatur

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