Westfälisches Schulmuseum
Museum in Dortmund, Deutschland
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Das Westfälische Schulmuseum wurde 1910 als Einrichtung zur Lehrerfortbildung und als Lehrmittel-Schausammlung gegründet und beherbergt eine der bedeutendsten schulhistorischen Sammlungen in Deutschland.[1] Seit dem Winter 1989/90 befindet sich das Schulmuseum im Gebäude „An der Wasserburg 1“ im Dortmunder Stadtteil Marten.[2] Das einstige Schulgebäude, das heute das Westfälische Schulmuseum und die Stadtteilbücherei Marten beherbergt, wurde 1904/05 als evangelische Volksschule erbaut.[3]

Inhalte
Das Museum beleuchtet 500 Jahre Schulgeschichte in fünf historischen Epochen:
- Die Anfänge – "... dass man Kinder zur Schule halten solle",
- Kaiserreich – "... um der Ausbreitung sozialistischer und kommunistischer Ideen entgegenzuwirken",
- Weimarer Republik – "... gegen die Lern- und Wortschule",
- Nationalsozialismus – "Blond und blauäugig...",
- nach 1945 – "Erziehung zur demokratischen Lebensweise",
und legt in Sonderschauen einen Schwerpunkt auf
- den Beginn der Erziehung der Mädchen,
- Lehr-, Lernmittel und Schulbücher des Rechenunterrichts,
- Schulmöbel im Wandel der Zeit
Das Museum zeichnet sich insbesondere durch ein umfangreiches museumspädagogisches Programm aus. In einem historischen Klassenzimmer aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts können Schulklassen den Bildungsalltag dieser Zeit unmittelbar nachleben.
Die Sammlung des Museums umfasst Exponate vom Beginn schulischer Erziehung durch Kirche und Klosterschulen bis hin zu modernen Lehrmaterialien. Das Schulgebäude ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[4]