Whyte-Murphy-Syndrom

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Das Whyte-Murphy-Syndrom, wohl fälschlich auch White-Murphy-Syndrom geschrieben, ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit einer Kombination von Osteopathia striata, fleckförmigen hyperpigmentierten Hautveränderungen (Dermopathie) und einer weißen Stirnlocke.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q77.8 Sonstige Osteochondrodysplasien mit Wachstumsstörungen der Röhrenknochen und der Wirbelsäule
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Synonyme sind: englisch Osteopathia Striata Associated With Familial Dermopathy And White Forelock

Die Bezeichnung bezieht sich auf die Erstautoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1980 durch die US-amerikanischen Ärzte Michael P. Whyte, William A. Murphy und Jürgen Hermann.[2]

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, die Vererbung erfolgt autosomal-dominant oder X-chromosomal dominant.[1]

Ursache

Der Erkrankung liegen eventuell auch Mutationen im AMER1/WTX-Gen auf dem X-Chromosom Genort q11.2 zugrunde.[3]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][2]

  • Manifestation bereits beim Neugeborenen oder Kleinkind
  • Osteopathia striata, die sich erst im Laufe der Kindheit entwickelt
  • fleckförmige Hyperpigmentierung
  • weiße Stirnlocken

Diagnose

Die Diagnose ergibt sich aus der Kombination klinischer und radiologischer Befunde.

Therapie

Hyperpigmentierungen können lokal behandelt werden.[4]

Literatur

Einzelnachweise

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