Wilhelm Hartlaub

deutscher Pfarrer und Schrifsteller (1804–1885), Freund Eduard Mörikes From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann Wilhelm Constantin Friedrich Hartlaub (* 29. Mai 1804 in Niederstetten-Wermutshausen; † 10. Juli 1885 in Stuttgart) war ein württembergischer evangelischer Pfarrer und Freund des Dichters Eduard Mörike.[1]

Leben und Wirken

Nach dem Besuch der Lateinschule in Brackenheim und des Evangelisch-theologischen Seminars Urach trat Wilhelm Hartlaub in das Evangelische Stift Tübingen ein und studierte Evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seine erste theologische Dienstprüfung legte er 1826 ab. Anschließend folgte das Vikariat bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, zuerst in Wermutshausen, wo sein Vater als Pfarrer amtierte. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn die Pfarrstelle. Von 1851 bis 1863 war er als Pfarrer in Wimsheim (Dekanat Leonberg). Seine letzte Pfarrstelle hatte Hartlaub von 1863 bis 1883 in Stöckenburg und Vellberg (Dekanat Schwäbisch Hall) inne.

Seit seiner Schulzeit am Evangelisch-theologischen Seminar Urach war Wilhelm Hartlaub eng mit seinem dortigen Mitschüler, dem späteren Pfarrer und Dichter Eduard Mörike, befreundet. Diese Freundschaft hielt bis zum Lebensende Mörikes 1875 an.

Literatur

  • Eduard Mörike: Freundeslieb' und Treu'. 250 Briefe an Wilhelm Hartlaub. Klotz, Leipzig 1938.
  • Hermann Künstner: Wilhelm Hartlaub. Pfarrer, Musiker, "Urfreund" Mörikes. Stationen seines Lebens. Weinbrunnen-Verlag, Vellberg 2002, ISBN 3-9804886-7-5.

Einzelnachweise

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