Wilhelm Huber (Architekt)

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Willi Huber begann 1971 mit einer zweijährigen Bauzeichnerlehre und studierte von 1976 bis 1980 Architektur an der FH München, u. a. bei Hubert Caspari und Werner Fauser.[1] Nach seinem Abschluss arbeitete er von 1980 bis 1985 bei Fauser in München und bei Zwerch Girsberger in Kempten. Anschließend folgten vier Jahre bei Karljosef Schattner im Diözesan- und Universitätsbauamt in Eichstätt. 1989 gründete er ein Architekturbüro mit seiner Frau Maria in Kempten; sie arbeitete zwischen 1976 und 1979 bei Franz Ruf in München. 1991 wurde Huber in den BDA berufen. Seit 2015 führen Willi und Maria Huber das Büro mit ihrem Sohn Felix Huber in Kempten.

Kontroversen löste 2014 sein aufwendiger Entwurf für einen neuen Sakramentsaltar im Augsburger Dom aus.[2][3] Er wurde dann 2016 in vereinfachter Form realisiert.[4]

Lehrtätigkeit und Gestaltungsbeiräte

Zwischen 1997 und 2005 hatte Huber Lehraufträge an der FH München und der FH Augsburg inne. Zwischen 2005 und 2008 war er Lehrbeauftragter für Sakrales Bauen an der Hochschule München. Von 2006 bis 2009 war Huber Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Tübingen und von 2011 bis 2014 war er Mitglied im Gestaltungsbeirat der Stadt Biberach.[5]

Bauten

Studentenwohnheim, Ingolstadt
Huber-Kapelle, Emersacker
Künstlerhaus Kempten

Bauwerke von Huber wurden unter anderem von Architekturfotografen Peter Bonfig und Jens Weber dokumentiert.[6] Beteiligte Künstler am Bau waren u. a. Alf Setzer und Christian Hörl.

Als Mitarbeiter im Diözesanbauamt Eichstätt:

  • 1985–1988: Mensa der Katholischen Universität, Eichstätt

Eigene Arbeiten mit Maria Huber:

Auszeichnungen und Preise

Ausstellungen

Literatur

  • a+u 1998:05 Feature: Wooden Architecture
  • Bayerische Architektenkammer (Hrsg.): Architekturpolitik in Bayern. München 2002
  • Bayerische Architektenkammer (Hrsg.): Architektur Jahrbuch Bayern 2003. Callwey Verlag, München 2003
  • Architekturforum Allgäu: P 059–P 117. Architektur im Allgäu 2006–2015. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2017
  • Edition:Schwaben | Sonderausgabe Architektur SA 02/2018

Belege

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