Willing (Bad Aibling)

Ortsteil der Stadt Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim From Wikipedia, the free encyclopedia

Willing ist ein Stadtteil (Pfarrdorf) von Bad Aibling in Oberbayern.

Wappen der ehm. Gemeinde Willing
Ortsansicht aus südwestlicher Richtung

Geographie

Das Pfarrdorf liegt südwestlich von der Innenstadt von Bad Aibling am Südufer der Mangfall.

Die Gemarkung Willing (099684) umfasst 13,260 km² und hat 1804 Einwohner.[1]

Geschichte

Anlässlich des Gerichtstags zu Aibling wurde Willing (Willingun) am 13. Januar 804 gemeinsam mit den benachbarten Orten Aibling, Berbling, Mietraching und Ellmosen erstmals urkundlich erwähnt, als über die Besitzrechte der Willinger Kirche verhandelt wurde. Vermutlich war Willing bereits in germanischer Zeit eine Gemarkung, der Berbling und Westerham angegliedert waren. Im Mittelalter war Willing eine Raststätte des Jakobsweges.

Der Ort wurde durch die Verwaltungsgebietsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Von 1897 bis 1973 verfügte Willing über einen eigenen Bahnhof an der Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform kam Willing am 1. Mai 1978 zur Stadt Bad Aibling, außer Eulenau, das der Gemeinde Bad Feilnbach zugeteilt wurde.[2]

Willing, St. Jakob

Einwohnerentwicklung

1925: 0777
1933: 0800
1939: 0786
2004: 1194

Kulturelle Einrichtungen

Gmoahof, Pfarrheim Willing

Kirche St. Jakobus

Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus ist ein spätbarocker Saalbau mit Westturm (im Kern spätmittelalterlich), 1688 bis 1697 von Hans Mayr d. Ä. erbaut, das Langhaus zu vier Jochen und zweijochiger Chor mit ⅜-Schluss. Die Kirche ist ausgestattet mit Stichkappentonne und Deckengemälde von 1751 sowie einem neubarocken Hochaltar von 1944.

Einzelnachweise

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