Żaba
Ortschaft in Niederschlesien
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Żaba (deutsch Saabe) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Żaba im Powiat Namysłowski der Woiwodschaft Opole in Polen. Ortsteile von Żaba sind die Weiler Karolówka (Vorwerk Karlshof), Krzemieniec (Hessenstein), Młyńskie Stawy (Rogelmühle) und Żabka (Klein Saabe).
| Żaba Saabe | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Namysłów | |
| Gmina: | Namysłów | |
| Geographische Lage: | 50° 59′ N, 17° 40′ O | |
| Höhe: | 140 m n.p.m. | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 46-142 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ONA | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DK 39 Kępno–Łagiewniki | |
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |
Geographie
Das von weitläufigen Waldgebieten umgebene Straßendorf Żaba liegt 15 Kilometer südlich von Namysłów (Namslau) und 49 Kilometer nordwestlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene).
Nachbarorte von Żaba sind im Norden Nowe Smarchowice (Neu Marchwitz) und im Südwesten Raciszów (Neu Sorge).
Geschichte

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Saabe mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Saabe ab 1816 zum Landkreis Namslau, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1845 gehörte Saabe zu Hönigern. Im Ort bestanden ein Vorwerk, eine evangelische Schule, eine Wassermühle und 37 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 320, davon 90 katholisch.[1] 1874 wurde der Amtsbezirk Hönigern gebildet, dem die Landgemeinden Hönigern und Saabe sowie die Gutsbezirke Hönigern und Saabe eingegliedert wurden.[2] 1933 zählte Saabe 335 Einwohner, 1939 waren es 307 Einwohner.
Als Folge des Zweiten Weltkrieges fiel Saabe mit dem größten Teil Schlesiens 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es Żaba umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde Żaba der Woiwodschaft Opole zugeteilt. Seit 1999 gehört es zum Powiat Namysłowski.
Sehenswürdigkeiten

- Die Katholische Kirche mit dem Patrozinium des hl. Isidor von Madrid (Kościół św. Izydora Oracza) wurde 1989 errichtet.[3]
