Alexis Durish
US-amerikanische Beachvolleyballspielerin
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Alexis Durish (* 23. März 2004 in Venice, Florida) ist eine US-amerikanische Beachvolleyballspielerin.
| Alexis Durish | |
| Alexis Durish beim Aufschlag bei den World University Games 2025 gegen Rumänien | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 23. März 2004 |
| Geburtsort | Venice, Florida, Vereinigte Staaten |
| Größe | 1,80 m |
| Partnerin | 2023 Makenna Wolfe 2024 Maddie Anderson 2024 Xolani Hodel seit 2025 Audrey Koenig |
| Weltrangliste | Position 79[1] |
| Erfolge | |
| 2024 – CCSA Meisterin 2024 – FISU Vizeweltmeisterin 2025 – Siegerin FIVB Futures Genf 2025 – Dritte World University Games 2026 – Siegerin FIVB Challenge Bhubaneswar | |
| (Stand: 12. März 2026) | |
Karriere
Karriere Jugend und Studium
Die im Sarasota County geborene Sportlerin besuchte die High School in ihrem Heimatort. Zunächst gehörte sie zum Hallenvolleyballteam der Ausbildungsstätte. Später konzentrierte sie sich auf den Sport im Sand. In ihrem letzten Schuljahr wurde sie von der American Volleyball Coaches Association (AVCA) als eine von nur acht Junior All-Americans ausgezeichnet, die dem First Team angehörten.[2] Darüber hinaus wurde sie in die U20-Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten berufen.[3]
Eine Saison später gehörte sie der Auswahl der unter Einundzwanzigjährigen der Vereinigten Staaten an.[4] In diesem Jahr schrieb sie sich auch an der Florida State University (FSU) ein. Als Freshman bestritt sie 35 Spiele, von denen nur vier verloren gingen. Dies war die dritthöchste Quote im Verhältnis von gewonnenen zu verlorenen Spielen, die je eine Beachvolleyballerin in der Geschichte der Hochschule während einer einzigen Spielzeit erreichte. Neben drei weiteren Mitspielerinnen an ihrer Seite absolvierte die in Venice aufgewachsene Studentin 24 Begegnungen mit Makenna Wolfe. 22 Siege waren das Resultat dieser Zusammenarbeit. Das Highlight des Jahres war jedoch die Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU)-Weltmeisterschaft im September in Rio de Janeiro. Nach dem ungefährdeten Poolsieg sowie den Erfolgen in den Runden der 32 und der 16 ohne Satzverlust wurden Xolani Hodel und Alexis Durish erstmals im Viertelfinale durch die Österreicherinnen Rabitsch / Trailovic ernsthaft gefordert. Nach dem 15:5 im dritten Satz warteten als nächste Gegnerinnen Paula Schürholz / Janne Uhl, die mit 21:18 und 21:16 bezwungen wurden. Erst deren Landsfrauen Anna-Lena Grüne und Hanna-Marie Schieder konnten im Endspiel den Siegeszug der US-Amerikanerinnen stoppen.[5]
Als Sophomore hatte Durish eine Bilanz von 29:7 mit verschiedenen Partnerinnen. Mit Anna Long gelangen ihr davon sechzehn Siege in 21 Partien, mit Maddie Anderson waren es acht Spielgewinne und zwei Niederlagen. 2025 bildeten Audrey Koenig und Alexis Durish ein Beachduo, das am Ende der Saison ein Verhältnis von 24 Erfolgen zu neun verlorenen Spielen aufwies. Für diese Leistung wurden die Kommilitoninnen als AVCA All-American First Team ausgezeichnet. Bei den World University Games in Duisburg konnten sie sich die Bronzemedaille sichern. Eine Spielzeit später war der Stammplatz von Durish wieder der Center Court. Nach vier Spielen (3:1) mit Audrey Rothman und einem Sieg mit Jordan Boulware kam das erfolgreiche Duo des Vorjahres wieder zusammen und Senior sowie Graduate Studentin blieben in sechs Begegnungen ungeschlagen. (Stand: 11. März 2026)[6]
Profikarriere
Schon nach dem Ende der Schulzeit nahm die Sportlerin aus Florida an ihrem ersten Wettbewerb außerhalb ihrer Ausbildungsstätten teil. Beim North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation (NORCECA) Underage Turnier belegten sie und Hailey Hamlett den dritten Rang. Zwei Jahre später standen Hodel und Durish bei einer Veranstaltung der amerikanischen und karibischen Beachserie ganz oben auf dem Podest. 2025 verdienten Letztere und ihre Standardpartnerin seit diesem Jahr ihr erstes Preisgeld, als sie sich beim Event der AVP Tour in Palm Beach erfolgreich durch eine Qualifikationsrunde kämpften und nach einem Sieg im Pool den geteilten neunten Platz belegten. Besser lief es bei der ersten Teilnahme an einem Fédération Internationale de Volleyball (FIVB)-Turnier. Beim Futures in Genf überstanden die US-Amerikanerinnen beide Vorausscheidungsrunden, blieben auch in den Gruppenspielen ungeschlagen, konnten im Viertelfinale ihre Landsfrauen Rachael Kramer / Mariah Whalen sowie in der Vorschlussrunde die Kanadierinnen Emma und Kaylee Glagau bezwingen und entschieden das Endspiel gegen die Litauerinnen Ieva Dumbauskaitė / Gerda Grudzinskaitė im dritten Satz mit 15:5 für sich. Danach wurden sie Dritte beim gleichwertigen Wettbewerb in Montpellier.
Ihren bis zu diesem Zeitpunkt wertvollsten Erfolg sicherten sie sich jedoch im März 2026 bei der World Pro Tour in Indien. Beim Challenge in Bhubaneswar gewannen sie ihr einziges Spiel im Pool. Anschließend eliminierten sie die Ungarinnen Stefania Kun / Lilla Villam sowie die Chinesinnen Yan Xu / Xia Xinyi. Im Semifinale waren sie stärker als die Exweltmeisterin Sara Hughes und ihre neue Partnerin Allysa Batenhorst und im Finale reichten zwei Sätze, um die Japanerinnen Reika Murakami und Asami Shiba auf den zweiten Platz zu verweisen.
Auszeichnungen
Privates
Jennifer und Mike Durish sind die Eltern der Athletin. Sie studiert Managementinformationssysteme an der Florida State.[6]
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
- FSU Statistiken