Alfa Romeo Giulia (952)

Mittelklasse-PKW From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Alfa Romeo Giulia (Typ 952) ist ein Mittelklasse-Pkw des italienischen Automobilherstellers Alfa Romeo, der zum Fiat-Chrysler-Konzern gehörte und damit seit Januar 2021 zu Stellantis. Die Serienproduktion startete 2016. Die „Giulia“ wird nur als Limousine und nicht als Kombi angeboten.

Schnelle Fakten Giulia ...
Alfa Romeo
Bild
Bild
Alfa Romeo Giulia (2016–2023)
Giulia
Produktionszeitraum seit 2016
Klasse Mittelklasse
Karosserieversionen Limousine
Motoren Ottomotoren:
2,0–2,9 Liter
(147–397 kW)
Dieselmotoren:
2,2 Liter
(100–155 kW)
Länge 4639–4669 mm
Breite 1860–1923 mm
Höhe 1426–1445 mm
Radstand 2820 mm
Leergewicht 1449–1735 kg
Vorgängermodell Alfa Romeo 159
Schließen
Schnelle Fakten
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2016)[1] 5 Sterne
Bewertung im IIHS-Crashtest (2017),[2] Moderate overlap front
G
Schließen
Heckansicht (2016–2023)
Alfa Romeo Giulia (seit 2023)
Heckansicht (seit 2023)

Geschichte

Entwicklung

Alessandro Maccolini, der damalige Designchef des Centro Stile Alfa Romeo, der bereits den Sportwagen Alfa Romeo 4C entworfen hatte,[3] war für das äußere Design der Giulia verantwortlich.[4]

Vermarktung

Der deutsche Ingenieur und damalige Alfa Romeo-Chef Harald J. Wester veröffentlichte im Mai 2014 ein Konzeptpapier der Marke Alfa Romeo, in dem er eine geplante Modelloffensive für die Jahre 2015 und 2016 zeigte.[5] Der CEO der Fiat Chrysler Automobiles Sergio Marchionne kündigte im September 2014 die Vorstellung des Tipo 952 zum 105. Geburtstag der Marke Alfa Romeo am 2. Juni 2015 an.[6] Zusammen mit Harald J. Wester präsentierte er die Giulia, als vorläufiges Topmodell Quadrifoglio, pünktlich vor der Kulisse des nach langer Renovierung wieder eröffneten Museums der Marke Alfa Romeo im italienischen Arese.[7]

Bei der IAA in Frankfurt am Main im September 2015 stellte Alfa Romeo die neue Giulia formal erstmals öffentlich vor.[8]

Die Premiere für die leistungsschwächeren Modellvarianten fand auf dem Genfer Auto-Salon 2016 statt.[9]

Auf dem Genfer Auto-Salon 2020 sollte das Topmodell GTA (Gran Turismo Alleggerita) präsentiert werden. Da die Ausstellung auf Grund der COVID-19-Pandemie abgesagt wurde, präsentierte Alfa Romeo das Modell am 2. März 2020 über das Internet.[10]

Produktion

Die Limousine wird im FCA-Werk Cassino gebaut.[8] Der geplante Produktionsstart war im März 2015 noch für das vierte Quartal 2015 angekündigt,[11] wurde jedoch verschoben. Im März 2016 wurde der Verkaufsstart auf den April 2016 gelegt.[12] Ende März 2016 kündigte Harald J. Wester die Markteinführung des Fahrzeugs für Juni 2016 an.[13]

Ausstattungsvarianten

Die Ausstattungslinien umfassen im Modelljahr 2019 in Deutschland das Grundmodell Giulia, Giulia Business, Giulia Super, Giulia B-Tech, Giulia Lusso, Giulia Veloce, Giulia Veloce ti (Otto- und Dieselmotoren), das serienmäßige Topmodell Quadrifoglio (Ottomotor) sowie im Frühsommer 2020 die auf 500 Stück limitierte Giulia GTA bzw. GTAm.

Die Ausstattung des Modells Giulia umfasst 16-Zoll-Leichtmetallräder, Aluminium-Kotflügel und -Türen, Kardanwelle aus Carbon (Hitachi Automotive Systems), Klimaautomatik, Tempomat, ein dynamisch regelbares Fahrwerk sowie Regen- und Lichtsensor.

Giulia Super

Das Modell Giulia Super hat darüber hinaus Sitze in Stoff-Leder-Kombination, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Parksensoren vorn (seit 09/2018) und hinten, gekühltes Handschuhfach, Chromleisten, Edelstahleinstiegsleisten und Abgasanlage zweiflutig (seit 09/2018).

Giulia Veloce

Die Ausstattungsvariante Giulia Veloce enthält serienmäßig unter anderem einen Allradantrieb, 8-Gang-Automatikgetriebe, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Xenonscheinwerfer, Ledersitze und Stoßfänger im Veloce-Design.

Giulia Quadrifoglio

Das Modell Quadrifoglio, das nur mit dem 2,9-l-Biturbo-Motor[14] angeboten wird, hat Sitzbezüge in Leder und Alcantara, 19-Zoll-Leichtmetallräder, ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial (Alfa Active Torque Vectoring), einen aktiven Frontspoiler (Alfa Active Aero Spliter), eine Fahrdynamikregelung Alfa DNA Pro mit zusätzlichem Modus „Race“, eine aktive Radaufhängung (Alfa Active Suspension), ein integriertes Bremssystem (IBS von Continental AG) mit Hochleistungsbremsen von Brembo, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischen Kurvenlicht und Stoßfänger im Quadrifoglio-Design. Zusätzlich zur Kardanwelle bestehen auch Motorhaube, Dach, Seitenschweller und Spoiler aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff.

Im Frühjahr 2018 wurde anlässlich des 108. Jubiläums der Gründung der Marke das Sondermodell NRING (begrenzt auf 108 Stück) präsentiert.[15] 20 Fahrzeuge wurden in Australien 2018 als Sondermodell Carbonio Edition auf den Markt gebracht.[16]

2019 wurde das Sondermodell Alfa Romeo Racing (begrenzt auf 500 Stück) vorgestellt.[17]

Giulia GTA und GTAm

Das Topmodell GTA (Gran Turismo Alleggerita) der Modellreihe wurde im Frühjahr 2020 vorgestellt. Gegenüber dem Quadrifoglio haben GTA und der noch extremere GTAm, der unter anderem auf eine Rücksitzbank verzichtet, eine rund 100 kg geringere Leermasse. Die Leistung steigt auf 397 kW (540 PS) an. Optimierungen an der Aerodynamik wurden in Zusammenarbeit mit Sauber Motorsport entwickelt. Das Spitzenmodell der Baureihe ist auf 500 Exemplare limitiert.[10]

Giulia GT Junior

An den Giulia GT 1300 Junior erinnern soll das Sondermodell GT Junior, das im Oktober 2021 vorgestellt wurde. Optisch ist diese Variante in Ocra Lipari lackiert – diese Farbe stand auch schon für den in den 1960er-Jahren gebauten Giulia GT 1300 Junior zur Wahl. Auch das SUV Stelvio ist als GT Junior erhältlich.[18]

Giulia SWB Zagato

Ein Einzelstück ist das gemeinsam mit dem Karosseriebauer Zagato gebaute Coupé SWB Zagato, das im Dezember 2022 vorgestellt wurde. Es hat eine Carbon-Karosserie und verwendet den Motor aus dem GTAm in Kombination mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Bezeichnung SWB steht für „short wheelbase“ und deutet auf den verkürzten Radstand hin.[19]

Giulia Quadrifoglio 100° Anniversario

Zum 100-jährigen Jubiläum des Quadrifoglio wurde die Giulia im April 2023 als ein auf 100 Exemplare limitiertes Sondermodell Quadrifoglio 100° Anniversario vorgestellt.[20]

Giulia Tributo Italiano

Das Sondermodell Tributo Italiano wurde im November 2023 vorgestellt und ist in einer der drei italienischen Nationalfarben (grün, weiß und rot) lackiert.[21]

Quadrifoglio Super Sport

Ein weiteres Sondermodell ist der Super Sport, der im Mai 2024 präsentiert wurde. Es soll an den ersten Sieg von Alfa Romeo bei der Mille Miglia 1928 mit dem 6C 1500 Super Sport erinnern und ist auf 275 Exemplare limitiert. Besonderheiten bei diesem Sondermodell sind das Kleeblatt am Kotflügel auf schwarzem statt weißem Hintergrund und das rote Carbon im Innenraum.[22]

Quadrifoglio Collezione

Vom Sondermodell Quadrifoglio Collezione, das im Dezember 2025 vorgestellt wurde, sollen 63 Exemplare entstehen.[23]

Quadrifoglio Luna Rossa

Auf dem Brüsseler Auto Salon im Januar 2026 wurde das Sondermodell Quadrifoglio Luna Rossa vorgestellt, das von Hand gefertigt wird. Es ist in Anlehnung an eine Segelyacht vom America’s Cup 2024 gestaltet und ist auf 10 Exemplare limitiert.[24]

Quadrifoglio Oro

Ausschließlich für den deutschen Markt bestimmt ist das Sondermodell Quadrifoglio Oro, das im März 2026 präsentiert wurde. Es verwendet verschiedene goldfarbene Elemente wie zum Beispiel für die Bremssättel.[25]

Modellpflege

Für das Modelljahr 2020 wurde die Giulia überarbeitet. Die Materialien wurden im Innenraum aufgewertet, was vor allem an der überarbeiteten Mittelkonsole und dem neuen Gangwahlhebel aus Leder zu sehen ist. Gemeinsam mit der Lenkung wurde auch das Lenkrad überarbeitet. Eine neue Ausstattungsvariante Veloce Ti, die oberhalb der Veloce angelegt ist, wurde hinzugefügt sowie auch neue Farben.

Es wurden Assistenzsysteme ergänzt wie der aktive Spurhalteassistent, der bisher nur passiv wirkte, sowie eine Verkehrszeichenerkennung und ein Müdigkeitsassistent. Zusammen mit dem Stau- und Autobahnassistenten ist autonomes Fahren Level 2 möglich. Das Betriebssystem des Infotainments wurde komplett überarbeitet und ist nun auch über einen Touchscreen bedienbar. Für Smartphones gibt es jetzt eine induktive Ladestation, und es wurden viele Funktionen ergänzt wie z. B. Fernzugriff oder ein mobiler Hotspot.[26]

Beim Topmodell Quadrifoglio wurden die gleichen Überarbeitungen durchgeführt. Zusätzlich wurden die Heckleuchten abgedunkelt, und eine Auspuffanlage von Akrapovič ist auch optional erhältlich. Neue Außenfarben sowie rote oder grüne Sicherheitsgurte sind auch verfügbar.[27]

Facelift

Neue Matrix-LED Scheinwerfer im 3+3 Design

Ein Facelift erfolgte zum Modelljahr 2023. Die Scheinwerfer arbeiten jetzt serienmäßig mit Matrix-LED, und das Design wurde verändert. Das sogenannte 3+3 Design der Scheinwerfer soll an frühere Modelle, wie den SZ oder 159, erinnern und näher an das des Tonale rankommen. Die Wabenstruktur der Kühlergitter wurde verändert, und die seitlichen Lufteinlässe wurden nun auch optisch verdeutlicht. Die Heckleuchten wurden abgedunkelt, dies war bis jetzt nur beim Topmodell Quadrifoglio, seit der ersten Modellpflege, verfügbar.

Im Innenraum ist nun ein digitales Kombiinstrument, das sich in verschiedene Anzeigevarianten umstellen lässt, serienmäßig verbaut. Softwareupdates sind jetzt auch über das Internet mittels OTA möglich. Neu ist auch die NFT-Technologie, die bereits mit dem Tonale eingeführt wurde. Damit wird ein fälschungssicheres, digitales Zertifikat bezeichnet, das auf Wunsch des Besitzers wichtige Fahrzeugdaten aufzeichnet. Damit lässt sich beispielsweise eine ordnungsgemäße Wartung des Fahrzeugs nachweisen. Allgemein wirkt sich das positiv auf den Restwert des Fahrzeugs beim Verkauf aus.[28]

Dieselben Neuerungen sind auch im Topmodell Quadrifoglio verfügbar. Zusätzlich wurde die Leistung des V6-Motors auf 382 kW (520 PS) erhöht, und an der Hinterachse wurde das Torque Vectoring durch ein mechanisches Sperrdifferential ersetzt. Das adaptive Fahrwerk wurde auch überarbeitet.[29]

Italienische Polizei

Giulia Quadrifoglio der Carabinieri

Seit 2017 wird das Fahrzeug auch von den italienischen Polizeibehörden Polizia di Stato und Carabinieri eingesetzt.[30]

Technik

Das Fahrzeug basiert auf der Giorgio-Plattform von FCA.[31]

Antrieb

690T

Als Motoren sind in Längsrichtung eingebaute Turbo-Ottomotoren mit 2,0 Liter Hubraum (Reihen-Vierzylindermotoren FCA-GME-T4)[32] mit einer maximalen Leistung von 147 kW (200 PS) und 206 kW (280 PS) sowie ein V6 mit 2,9 Liter Hubraum (690T) mit bis zu 397 kW (540 PS) maximaler Leistung verfügbar.[33] Die R4-Dieselmotoren werden mit maximalen Leistungen von 100 kW bis 132 kW angeboten,[34] seit Oktober 2016 ist auch ein Dieselmotor, der maximal 155 kW leistet, verfügbar. Im Jahr 2016 wurde zusätzlich eine Variante mit Effizienzsteigerungsmaßnahmen und dadurch reduziertem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von 99 g/km (Advanced Efficiency) erhältlich.[35]

Seit dem Produktionsende des Alfa Romeo 75 im Jahr 1992 ist die neue Giulia die erste Limousine von Alfa Romeo mit Hinterradantrieb.

Allradsystem

Neben dem herkömmlichen Hinterradantrieb wird die Giulia auch mit dem „Q4“ genannten Allradantrieb angeboten. Das System hat ein zusätzliches Differential sowie ein aktives Verteilergetriebe (Active Transfer Case). Über Sensoren werden die Daten für Längs- und Querbeschleunigung, Lenkwinkel oder Drehbewegungen um die Hochachse zusammen mit der Traktion an jedem Reifen abgeglichen. Somit ist es dem Allradantrieb möglich durchdrehende Räder vorherzusehen. Anders als bei anderen Systemen, die mit vordefinierter Verteilung der Momente zwischen Vorder- und Hinterachse arbeiten, hält dieses System den Hinterradantrieb so lange zu 100 % aufrecht, bis die Reifen an der Hinterachse die Haftung verlieren. Erst dann wird bis zu 50 % des Antriebsmoments an die Vorderachse übertragen. Das aktive Verteilergetriebe hat dabei, im Branchenvergleich, sehr schnelle Reaktionszeiten. Es kann bis zu 1000 Nm in 150 ms an die Vorderachse übertragen und innerhalb von 120 ms das Moment von 1100 Nm auf 100 Nm wieder reduzieren. Die Kraftübertragung erfolgt über eine im Ölbad gekühlte Kette. Das Gewicht des Allradantriebs „Q4“ beträgt einschließlich der zwei zusätzlichen Antriebswellen und des im System befindlichen Öls weniger als 50 kg.[36][37]

Fahrwerk

Vorn hat das Fahrwerk eine Doppelquerlenkerachse mit halbvirtueller Lenkachse und besteht zu 80 % aus Aluminium. Jedoch handelt es sich um eine spezielle, von Alfa Romeo patentierte Konstruktion, die für ein extrem präzises und sofort ansprechendes Lenk- und Fahrgefühl sorgen soll. Hinten wird die eigens patentierte Radaufhängung „Alfa Link“ verwendet. Sie setzt sich aus einer Mehrlenkerachse mit viereinhalb Elementen zusammen und besteht zu 45 % aus Aluminium. Die spezielle Bauweise ist kompakt und soll ein sehr präzises und komfortables Fahrverhalten garantieren. Die Lenkung wird elektromechanisch unterstützt und hat eine Übersetzung von 12 : 1.[38][39]

Bremssystem

Als erstes Fahrzeug ist die Giulia mit dem elektrohydraulischen Bremsmodul „MK C1“ von Continental ausgerüstet, das Bremsbetätigungs-, Bremskraftverstärkungs- und Regelungsfunktionen für die Fahrdynamikregelung sowie das Antiblockiersystem zu einem Bauteil zusammenfasst. Alfa Romeo bezeichnet das System als integriertes Bremssystem (IBS).[40] Das System wird als Brake-by-Wire-System aufgefasst. Laut Continental wird der Bremsdruck in 150 ms erreicht, was in etwa doppelt so schnell wie herkömmliche moderne Systeme ist. Weiterer Vorteil dieses Systems ist eine Gewichtsreduzierung von etwa 30 %.[41] Durch die elektrohydraulische Betätigung kann die Kennlinie des Bremspedals in verschiedene Modi eingestellt werden.[42]

Technische Daten

Ottomotoren

Weitere Informationen 2.0 Turbo MultiAir, 2.0 Turbo MultiAir Q4 ...
2.0 Turbo MultiAir 2.0 Turbo MultiAir Q4 2.9 V6 Quadrifoglio 2.9 V6 Quadrifoglio AT8 GTA GTAm[43]
Bauzeit 07/2016–08/2018 09/2018–11/2020 11/2020–12/2022 05/2020–11/2020 11/2020–12/2022 10/2016–08/2018 09/2018–11/2020 11/2020–01/2024 01/2024–09/2025 05/2016–03/2018 05/2016–08/2018 09/2018–11/2020 11/2020–04/2023 seit 06/2023 07/2021–10/2021
Motorart Ottomotor/Viertakt
Motorbezeichnung FCA GME-T4 (Global Medium Engine) 690T
Motorbauart Reihenvierzylinder V6
Zylinderbankwinkel 90°
Motoraufladung Twin-Scroll-Turbolader Biturbo-Aufladung
Gemischaufbereitung Benzindirekteinspritzung
Lastpunktverschiebung Zylinderabschaltung
Bohrung × Hub 84,0 mm × 90,0 mm 86,5 mm × 82 mm
Hubraum 1995 cm³ 2891 cm³
max. Leistung bei min−1 147 kW (200 PS) bei 5000 147 kW (200 PS) bei 4500 206 kW (280 PS) bei 5250 375 kW (510 PS) bei 6500 382 kW (520 PS) bei 6500 397 kW (540 PS) bei 6500
max. Drehmoment bei min−1 330 Nm bei 1750 400 Nm bei 2250 600 Nm bei 2500
Getriebe 8-Gang-Automatikgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 8-Gang-Automatikgetriebe
Antrieb Hinterradantrieb Allradantrieb Hinterradantrieb
Beschleunigung,
0 bis 100 km/h in s
6,6 5,7 5,2 3,9 3,6
Höchstgeschwindigkeit
in km/h
235 240 307 308 300
Treibstoffverbrauch
nach EWG-Richtlinie,
kombiniert in l/100 km
5,9 6,6–7,0 6,4–6,8 6,4 6,4–6,7 6,4 7,7 6,8–7,2 7,5–8,4 8,5 8,2 9,2 9,1–9,3 10,1 10,8[44]
CO2-Emission,
kombiniert in g/km
138 153–162 147–156 144 148–156 152 177 158–165 171–190 198 189 214 206 228–229 244[44]
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6e Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6e Euro 6d
Tankinhalt in l 58
Leergewicht[38] 1504 kg 1605 kg 1620 kg 1695 kg 1735 kg 1580 kg 1520 kg
Schließen

Dieselmotoren

Weitere Informationen 2.2 Multijet, 2.2 Multijet AT8 ...
2.2 Multijet 2.2 Multijet AT8 2.2 Multijet 2.2 Multijet AT8 2.2 Multijet AT8 Q4
Bauzeit 05/2016–11/2017 05/2016–08/2018 09/2018–03/2020 05/2016–08/2018 09/2018–11/2020 11/2020–12/2022 09/2018–03/2020 10/2016–08/2018 09/2018–11/2020 11/2020–01/2024 seit 01/2024
Motorart Dieselmotor/Viertakt
Motorenfamilie Fiat Pratola Serra modular engine (Family B engine)
Motorbauart Reihenvierzylinder
Motoraufladung Turbolader
Gemischaufbereitung Common-Rail-Einspritzung
Bohrung × Hub 83 mm × 99 mm
Hubraum 2143 cm³
max. Leistung bei min−1 100 kW (136 PS) bei 4000 110 kW (150 PS) bei 4000 118 kW (160 PS) bei 3750 132 kW (180 PS) bei 3750 140 kW (190 PS) bei 3500 154 kW (210 PS) bei 3750 154 kW (210 PS) bei 3500
max. Drehmoment bei min−1 380 Nm bei 1500 400 Nm bei 1500 400 Nm bei 1750 450 Nm bei 1750 380 Nm bei 1500 450 Nm bei 1750 470 Nm bei 1750
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 8-Gang-Automatikgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe 8-Gang-Automatikgetriebe 8-Gang-Automatikgetriebe
Antrieb Hinterradantrieb Allradantrieb
Beschleunigung,
0 bis 100 km/h in s
9,0 8,4 8,2 7,2 7,1 6,9 6,4 6,8
Höchstgeschwindigkeit
in km/h
210 220 230 235
Treibstoffverbrauch
nach EWG-Richtlinie,
kombiniert in l/100 km
4,2 4,9–5,0 4,2 4,9–5,0 4,7–5,0 5,4–5,5 4,7 5,5 5,1–5,5 5,4–5,8
CO2-Emission,
kombiniert in g/km
109 128–131 109 128–131 125–129 143–145 122 145 134–142 141–152
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6d-TEMP Euro 6 Euro 6d-TEMP Euro 6d Euro 6e
Tankinhalt, Kraftstoff in l 52 58
Leergewicht[38] 1540 kg 1615 kg 1640 kg
Schließen

[45]

Zulassungszahlen in Deutschland

Seit dem Marktstart bis einschließlich Dezember 2025 sind in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 13.617 Alfa Romeo Giulia neu zugelassen worden. Mit 2.545 Einheiten war 2017 das erfolgreichste Verkaufsjahr.

Commons: Alfa Romeo Giulia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI