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Amt Röderland

ehemaliges Amt in Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Amt Röderland war ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem sich sechs Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (seit 1993 Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Amtssitz war in der Gemeinde Prösen. Das Amt wurde 2003 wieder aufgelöst, die amtsangehörigen Gemeinden wurden in die Gemeinde Röderland eingegliedert. Das Amt hatte zuletzt (Ende 2002) insgesamt 4941 Einwohnern[1].

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
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Amt Röderland
Deutschlandkarte, Position des Amtes Röderland hervorgehoben
Basisdaten (Stand 2003)
Koordinaten: 51° 25′ N, 13° 29′ O
Bestandszeitraum: 1992–2003
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Fläche: 46,06 km²
Einwohner: 4941 (31. Dez. 2002)
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Am Markt 1 br/>04932 Röderland-Prösen
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Geographische Lage

Das Amt Röderland grenzte im Norden an das Amt Bad Liebenwerda, im Osten an die Stadt Elsterwerda, im Süden an das Amt Schradenland und im Westen an den Freistaat Sachsen.

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 2. September 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Röderland.[2] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 15. September 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Prösen und bestand zunächst aus sechs Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (in der Reihenfolge ihrer Nennung im Amtsblatt):

  1. Prösen
  2. Saathain
  3. Stolzenhain an der Röder
  4. Reichenhain
  5. Wainsdorf
  6. Haida

Die Zuordnung der Gemeinde Wainsdorf zum Amt Schradenland wurde mit Wirkung zum 15. September 1992 aufgehoben, die Gemeinde dem Amt Röderland zugeordnet.[3]

Am 11. Februar 2002 genehmigte das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg die Bildung der neuen Gemeinde Röderland aus den Gemeinden Haida, Prösen, Reichenhain, Saathain, Stolzenhain a. d. Röder und Wainsdorf des Amtes Röderland. Die Bildung der neuen Gemeinde wurde erst zum 26. Oktober 2003 rechtswirksam. Das Amt Röderland wurde mit demselben Datum aufgelöst.[4] Der Ortsteil Würdenhain der Gemeinde Haida wurde auch Ortsteil der Gemeinde Röderland, die damit nun sieben Ortsteile hat.[5]

Amtsdirektorin

Letzte Amtsdirektorin war Heiderose Hubrig, die 2003 Bürgermeisterin der Gemeinde Röderland wurde[6].

Belege

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