Angelika Görner

deutsche Keramikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Angelika Görner (* 9. Januar 1942 in Berlin; † 2022) war eine deutsche Keramikerin.

Leben und Werk

Angelika Görner studierte von 1960 bis 1964 am Institut für Kunsterziehung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Dort lernte sie den späteren Maler und Grafiker Max Görner kennen, den sie heiratete und mit dem sie dann die Tochter Anna Görner hatte, die bildende Künstlerin ist.

Von 1965 bis 1969 studierte Angelika Görner bei Wolfgang Henze und Rudolf Kaiser in der Fachrichtung Keramik der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Das Studium war auf die Ausbildung von Formgestaltern für die Industrie ausgerichtet, und es wurde nur mit Gips gearbeitet. Praktika wurden in volkseigenen Porzellan- oder Steingutwerken absolviert. Zu Angelika Görners Kommilitoninnen und Kommilitonen gehörten u. a. Marlis Radebold, Christina Renker und Bernd Tholl (* 1942).

Nach dem Diplomabschluss war sie in Berlin freischaffend als Keramikerin tätig. Zumindest zeitweilig hatte sie mit Heidi Sabelus (* 1942) eine gemeinsame Werkstatt in der Rodenbergstraße.

Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Werkbeispiele

  • Glasfenster (Entwurf mit Heidi Sabelus, Ausführung durch Reginald Richter; für einen Gemeinschaftsraum in Berlin-Köpenick)[1]
  • Badende (1974, Wandbild, Meißner Keramikfliesen, Fayence, ca. 3,75 × 9,00 m; Entwurf: Heidi Sabelus; Berlin-Lichtenberg, Eingangsbereich des Strandbads Orankesee)[2]
  • Schale (1981, Keramik, gegossen, Glasurbeguss in Schwarz-Grün; auf der IX. Kunstausstellung der DDR)

Ausstellungen (unvollständig)

  • 1979: Greifswald, Greifengalerie des Staatlichen Kunsthandels (Einzelausstellung)
  • 1976, 1979 und 1986: Berlin, Bezirkskunstausstellungen Kunsthandwerk/Design
  • 1982/1983: Dresden, IX. Kunstausstellung der DDR

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI