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Architekturpreis der Deutschen Demokratischen Republik

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Der Architekturpreis der Deutschen Demokratischen Republik (auch: Architekturpreis des Ministerrates der DDR[1]) war ein Architekturpreis, der im Jahr 1971 vom Ministerrat der DDR als staatliche Auszeichnung gestiftet wurde. Die jährliche Verleihung zum Tag des Bauarbeiters am 22. Juni wurde mit einem Beschluss des Ministerrats 1975 erneuert.[1][2]

Medaille zum Architekturpreis der DDR

Vergaberichtlinien

Der Preis konnte jedes Jahr bis zu fünfmal verliehen werden und war mit 5.000 beziehungsweise 25.000 Mark dotiert. Mit dem Preis sollten hauptsächlich Einzelpersonen ausgezeichnet werden, aber auch Kollektive konnten ihn erhalten. Auch ausländische Architekten durften mit dem Preis ausgezeichnet werden.

Preisträger (Auswahl)

Vor 1975

1976–1979

  • 1976: Ewald Henn, Stellvertretender Bezirksbaudirektor und Bezirksarchitekt beim Rat des Bezirkes Erfurt[5][6][7]; Dorothea Krause, Karl-Heinz Megow, Hans-Jürgen Mücke, Jürgen Schulz und Manfred Zache für das Modernisierungsgebiet Arnimplatz in Ost-Berlin[6]; Hans-Walter Albeshausen, Günter Hartzsch[8], Dietrich Koch, Günther Richter und Manfred Vogler für das Wohngebiet Frankfurt (Oder)-Nord[6]; Horst Heinemann, Werner Kalschky, Volkmar Melzer und Helmut Menzel für die Elbuferpromenade Magdeburg[6]; Horst Greve, Hans-Jürgen Krenkel und Wolfgang Voigt für das VEB Federnwerk Marienberg[6]
  • 1977: Iris Grund[9] für die architektonische Gestaltung der Stadt Neubrandenburg[10]; Karl Müller, Chefarchitekt des Kombinatsbetriebes Industrieprojektierung Karl-Marx-Stadt im VEB Bau- und Montagekombinat Süd; Werner Berg, Hans-Joachim Engmann, Heinz Karn, Horst Kiklas, Klaus Modrach und Dietrich Schreiner für das Wohngebiet Auf dem Kiewitt Potsdam[10]; Hans-Georg Büchner, Eberhard Horn und Annette Leonhardt für die Kinderspielanlage des Wohngebietes Leninallee/Ho-Chi-Minh-Straße in Ost-Berlin[10] (heute Landsberger Allee/Weißenseer Weg; Wohngebiet am Fennpfuhl); Martin Beutel, Michael Bräuer, Konrad Brauns, Martin Grebin, Rudolf Lasch[11], Alfred Radner und Wolfgang Weigel für die Gestaltung der neuen Wohngebiete in Rostock[10]; Fritz Dieter, Ernst Haas, Werner Neumann, Adolf Rieger, Jochen Sänger und Ulrich Schindler für den ersten Bauabschnitt des Abfertigungsgebäudes auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld[10]; Fritz Günter Martens, Egon Mündecke, Herbert Prehn, Wolfgang Stephan, Hans Sieber, Gerhard Stockmann und Erwin Tesch für eine industriemäßig produzierende Milchviehanlage für 1930 Tiere[10]
  • 1978: Roland Korn, Chefarchitekt der Hauptstadt Berlin[12]; Erhard Kister, Helmut Neumann, Klaus Scheider, Klaus Thomann, Helmut Weingart und Gerhard Widder für den dritten Bauabschnitt Riethstraße Erfurt[12]; Jochen Flach, Herbert Gebhardt und Uwe Graul für die Umgestaltung des Stadtzentrums von Zeitz[12]; Arno-Claus Martin für ein Apartmenthaus für Bürger in höherem Lebensalter in Wismar[12]; Klaus-Dieter Eichler, Günther Hänelt, Gerd Mittag, Christel Otto, Heinz Senkpiel, Heinz Schildt, Sigrid Schneider und Martin Trebs für den Lagerkomplex Konsumgüterhandel in Lichtenberg-NO, Ost-Berlin[12]
  • 1979: Gerhard Landgraf für das Neubaugebiet Prohlis in Dresden[13]; Hubert Matthes, Bereichsleiter, Bezirksbauamt Berlin, für Spielplatzgestaltungen[13][14]; Johannes Gitschel, Wolfgang Ortmann, Günter Queck, Dieter Schulze, Peter Schweizer, Werner Straßenmeier und Günther Wernitz für das Gebiet Leipziger Straße in Ost-Berlin[13]; Rolf Andreas, Manfred Fuchs, Ludwig Herrmann, Bernhard Kadzioch, Heinz Lösler und Hans-Joachim Muscher für das Wohngebiet Großer Dreesch in Schwerin[13]; Peter Braun, Wilhelm Duy, Ursula Kanicke, Gerd-Michael Lange, Klaus-Dieter Müller und Hubert Wegner für die Schuhfabrik Schwedt/Oder[13]

1980–1989

Jahr unbekannt

  • Lothar Bortenreuter[53]
  • Martin Decker[54]
  • Hans-Georg Tiedt[55]
  • Jochen Beige[56]
  • Christian Wiesenhütter

Einzelnachweise

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