Die Vorortbahn Arsenal–Klotzsche/Hellerau war eine vom sächsischen Staat zwischen 1910 und 1911 errichtete Überlandstraßenbahn in der Dresdner Spurweite von 1450 Millimetern. Die Strecke entstand als Ersatz für die gescheiterte Dresdner Haide-Bahn und sollte die nördlichen Gemeinden Klotzsche und Hellerau mit der Landeshauptstadt Dresden verbinden. Ursprünglich führte die 3,675 Kilometer lange Verbindung vom Arsenal bis Klotzsche, wurde jedoch bereits 1913 um einen 1,645 Kilometer langen Zweig nach Hellerau erweitert. Durch mehrere Verlängerungen in den folgenden Jahrzehnten erreichte das Streckennetz seine heutige Ausdehnung von etwa 11,9 Kilometern bis nach Weixdorf und Rähnitz. Die Vorortbahn überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und entwickelte sich zu einer wichtigen Verkehrsverbindung für das größte Industriegebiet Dresdens. Heute bildet sie als integraler Bestandteil des Dresdner Straßenbahnnetzes die Grundlage für die Linien 7 und 8, die das bedeutende Mikroelektronik-Zentrum der Region erschließen.
Zu guter Letzt: Zero information is preferred to misleading or false information - Jimbo Wales
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