Bettina Hoppe

deutsche Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Bettina Hoppe (* 21. Mai 1974 in Nairobi, Kenia[1]) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Bettina Hoppe erhielt ihre Schauspielausbildung 1996 bis 2000 an der Universität der Künste Berlin.[2] Nach dem Studium war sie am Deutschen Theater Berlin (2000–2001) und am Maxim-Gorki-Theater (2001–2006) engagiert. Von 2006 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied an der Schaubühne Berlin, von 2009 bis 2014 am Schauspiel Frankfurt an, seit 2017 am Berliner Ensemble.[3] Für ihre Darstellung der Cäcilie in Goethes Stella wurde sie 2011 bei den Hessischen Theatertagen als beste Darstellerin ausgezeichnet sowie für den Theaterpreis Der Faust nominiert. Ihre Interpretation der Spelunken-Jenny in Bertolt Brechts Dreigroschenoper bezeichnete die New York Times als »die Seele der Show, schwermütig und bittersüß gesungen von Bettina Hoppe«.[4]

Bettina Hoppe lebt mit ihrer Partnerin, der Schriftstellerin Judith Schalansky, und der gemeinsamen Tochter in Berlin.[5]

Im Februar 2021 war Hoppe Teil der Initiative #ActOut im SZ-Magazin, zusammen mit 184 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, intergeschlechtlichen und transgender Personen aus dem Bereich der darstellenden Künste.[6]

Theaterrollen (Auszug)

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele (Auswahl)

  • 2004: Diamantstraße 23, Regie: Michael Stauffer und René Desalmand, WDR
  • 2006: draussen tobt die dunkelziffer von Kathrin Röggla, Regie: Claude Pierre Salmony, Schweizer Radio
  • 2006: Radio till you drop von Michael Stauffer, Regie: Claude Pierre Salmony, Schweizer Radio
  • 2007: Vom Schwinden der Schwerkraft von Gerhard Meister, Regie: Claude Pierre Salmony, Schweizer Radio
  • 2007: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord von Alfred Döblin, Regie: Charles Benoit, Schweizer Radio
  • 2009: Casting oder Wir können uns gerne diezen, Regie: Claude Pierre Salmony, Schweizer Radio
  • 2012: Kein Licht. von Elfriede Jelinek, Regie: Leonhard Koppelmann, BR
  • 2012: Elena weiß Bescheid von Claudia Piniero, Regie: Angeli Backhausen, WDR
  • 2012: Das großartige Mimei von Michael Stauffer, Regie: Michael Stauffer
  • 2013: Wovon wir träumten, Regie: Beate Andres, HR
  • 2013: Geschichte einer Liebe – Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen von Angela Steidele, Regie: Silke Hildebrandt, HR
  • 2014: Ingo Schulze: Das „Deutschlandgerät“ – Regie: Stefan Kanis, – MDR
  • 2017: Juli Zeh: Leere Herzen, Regie: Thomas Wolfertz
  • 2018: Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste, Regie: Clarisse Cossais
  • 2019: Andres Veiel: Let them eat money, Regie: Ulrich Lampen, rbb/DLF Kultur
  • 2020: Ann Petry: The Street – Die Straße, Hörbuch, Speak Low
  • 2020: Ursula März: Tante Martl, Hörbuch, USM Audio
  • 2021: Nastassja Martin: An das Wilde glauben, Hörbuch, Speak Low
  • 2021: Leslie Jamison: Es muss schreien, es muss brennen, Hörbuch, Speak Low
  • 2022: Angela Steidele: Anne Lister – eine erotische Biographie, Hörspiel, hr2
  • 2022: Lucy Fricke: Die Diplomatin, Hörbuch, Speak Low

Auszeichnungen

  • 2002/03: Nachwuchsschauspielerin des Jahres Platz 3, Theater heute
  • 2011: Beste Darstellerin, Hessische Theatertage 2011
  • 2011: Nominierung für den Theaterpreis Der Faust 2011 für die Rolle der Cäcilie in Stella
  • 2021: Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis Beste Interpretin für „The Street“

Einzelnachweise

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